Flotter kochen im Schnellkochtopf?

Neulich habe ich einen Schnellkochtopf geschenkt bekommen. Könnt Ihr mir verraten, was ich so alles darin kochen kann?

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Kommentare
Maike Damm

"Im Schnellkochtopf? Ach, da kannst Du aaalles drin machen!", höre ich jetzt schon von der dritten Kollegin. Aber was denn bitte schön? Aus dem Schnellkochtopf kenne ich nämlich nur Pellkartoffeln und Eintopf. Und die gehen darin tatsächlich schneller! Aber was könnt' ich sonst drin kochen?

Gela
Toller Küchenhelfer!

Ein Schnellkochtopf ist was tolles. Und es stimmt man kann wirklich fast alles darin zubereiten. Meist ist in der Bedienungsanleitung eine Übersicht - was wie lange braucht - da siehtst Du schon mal was alles zubereitet werden kann.

Fleischgerichte die sonst Stundenlang vor sich hinköcheln müssen z.B. Gulasch, Rouladen, Sauerbraten... Aber auch Eintöpfe, Milchreis, div. Suppen.

alles ....???

ich benutze meinen nur für eintöpfe oder pellkartoffeln. gemüse wird nie bissfest sondern für meinen geschmack viel zu weich und zu fleisch kann ich nur sagen der tafelspitz war eine katastrophe aus dem topf.....ich bin sehr gespannt wie die erfahrungen hier sind.

tolutolo
Ich hab keinen,

aber meine Mutter hat schon seit Ewigkeiten zwei, einen großen und einen kleineren. Sie macht wirklich so ziemlich alles darin, z.B. auch Braten, Eintöpfe sowieso, aber auch Gemüse. Sie macht es meist so, daß sie mehrere Einsätze benutzt, und die Kartoffeln unten reinstellt und das Gemüse darüber. Matschig gekochtes Gemüse kenne ich daraus eigentlich nicht. Sie schwört absolut drauf - und es geht auch wirklich schneller, vor allem bei den Braten.

nika
Handhabung des Schnellkochtopfes für Gulasch u.ä.

Gulasch und Rouladen werden im offenen Topf scharf angebraten, wie im Bratentopf auch. Zum Schluß deckelt man den Topf zu und bringt ihn mit höchster Heizstufe auf den gewünschten Druck. Nach ca. 15 Minuten schaltet man die Heizquelle aus und lässt den Topf darauf stehen. Anschließend, wenn der Druck nachgelassen hat, wird der Topf geöffnet und die Sauce angedickt. Das Fleisch ist dann sehr zart und lecker.

Toller Topf

Ich benutzte meinen regelmäßig. Meist für Eintopf und Kartoffeln zu kochen. Meine Mutter hat auch immer Gulasch darin gemacht. Das war auch immer klasse. Aber was ich auch noch toll an diesem Topf finde, ist, das man ihn verschließen kann. So kann man ein Essen auch mal transportieren, ohne das etwas überschwappt.

Was mir an meinem Schnellkochtopf gar nicht gefällt

ist, daß ich den Kochvorgang nicht beobachten kann. Durch den Deckel sehe ich nichts und den Deckel kann ich so einfach ja auch nicht während des Kochvorganges aufmachen, um die Fertigkeit des Inhalts zu überprüfen. Da muß man erst mal abdampfen lassen.

 

Sicher gibt es vorgegebene Kochzeiten für alles im Schnellkochtopf, aber mancher Blumenkohl z.B. braucht  länger oder kürzer als der andere. Also kommt der Topf bei mir nur im Notfall zum Einsatz, wenn es wirklich und absolut schnell und idiotensicher gehen muß!

Fleischsuppen gelingen immer, Tafelspitz muß man aber unbedingt beobachten, also nicht in den Schnellkochtopf. Gulasch geht auch gut, aber langsam geschmort finde ich es um Klassen besser. Gemüse und Kartoffeln koche ich generell nicht mehr im Schnellkochtopf, da die Kochdauer einfach zu individuell ist.

 

Wenn ich für mich ein Fazit ziehen soll dann dieses: Weggeben würde ich den Schnellkochtopf nicht, aber wirklich dringend brauchen tu ich ihn auch nicht.

karlchen
Benutze ihn gar nicht

Mir geht es wie Eliza. Beim Schnellkochtopf kann man nicht reinschauen und deshalb benutze ich ihn gar nicht. Ich kann mich noch erinnern, daß meine Mutter ihn früher öfter benutzte, um für die ganze Familie zu kochen. Das praktische daran war, daß man mehrere Dinge gleichzeitig zubereiten konnte, z.B. Reis und Gulasch. Sie hat auch früher Kartoffeln darin gekocht, die macht sie heute im offenen Topf und kann hin und wieder mit einem Schaschlikspieß hineinstechen, um zu testen, ob sie schon gar sind. Heute weiß man ja, daß langsames Garen förderlich für den Geschmack eines Gerichtes ist und da ist der Schnellkochtopf dann eben das falsche Hilfsmittel. Nur wenn es schnell gehen muß, ist er die richtige Wahl. Aber ohne Deckel läßt er sich ja notfalls einfach als großer Kochtopf verwenden ;-)

Mmmmh
Braten...

machen kann man im Schnellkochtopf super! Ich hab leider keinen klassischen Bräter, also hab ich mir die Methode meiner Mutter abgeschaut und so kommt nach dem Anbraten schön der Deckel drauf und abgehts...

@Eliza: Stimmt eigentlich, man kann nicht reinschauen. Eigentlich bin ich ja ein "Rührer und Wender", soll heißen ich muss immer im Topf rummachen. Aber beim Schnellkochtopf hat mich das noch nie gestört. Vielleicht klappen die Braten deshalb immer besser, weil ich nich dran rummanipulieren kann. ;-)

Braten, stimmt!

Hallo Mmmmh, Rinderbraten hat meine Schwiegermutter früher auch immer im Schnellkochtopf gemacht und der hat ausgezeichnet geschmeckt. Du hast mich auf eine prima Idee gebracht, danke, denn jetzt weiß ich schon, was es am Wochenende bei uns gibt, nämlich Spickbraten vom Rind. Da kommt dann mein Schnellkochtopf auch mal wieder zum Einsatz, auch wenn ich nicht reinschauen kann ;-)

Gela
für alle Kochtopfgucker

ich habe einen Dampfgartopf mit Sichtfenster. Der Topf ist ein Mittelding zwischen normalem Topf und Schnellkochtopf. 

Toskanafan
Super Kochgerät

Ich habe 2 davon klein, und groß, die sind oft im Einsatz. Tafelspitz mache ich auch nicht damit, aber Schmorgerichte wie Gulasch, Rouladen usw., Salz- und Pellkartoffeln ebenso. Mir ist es schon passiert, bei 2 Rezepten von A. Schuhbeck, da habe ich bei der Vorbereitung länger gebraucht als geplant, da er aber manche Gewürze kurz vor Ende der Garzeit zugibt, habe ich für die angegebene Kochzeit 1/3 der Zeit berechnet, das im Schnellkochtopf gegart und für die restlichen Gewürze, die fast vor Ende der Garzeit dazukamen einen kleinen Topf mit etwas Brühe genommen und diese extra ziehen lassen, dann alles beide zusammengetan. So daß die Kochzeit am Ende wieder stimmt. klappt auch super. 

Toskanafan
Super Kochgerät

Mit 1/3 der Kochzeit meine ich, die im normalen Rezept angegebene Kochzeit. Was noch interessant wäre, diese Schmorgerichte auf Stufe 1 zu garen, da nun viele sagen mit weniger Temperatur wäre das Ergebniss besser. Ich behalte den Topf auch immer wärend des Garens im Auge und verlasse ungern für längere Zeit die Küche. In meiner Kindheit ist bei Nachbarn schon passiert, daß sich ein Junge verbrüht hat, weil das Ventil vom  Deckel scheinbar Überdruck entwickelt hat,  das muß irgendwie explodiert sein. Aber keine Angst, bei mir hat immer alles geklappt. Vieleicht waren das auch die ersten Schnellkochtöpfe und die Mutter hat vergessen die Platte runterzuschalten. Die Ventiele sollte mann immer mal überprüfen lassen. 

Afrodite
für Fleisch ganz praktisch

Hallo, ich habe so ein Monstrum zur Hochzeit geschenkt bekommen und mich überhaupt nicht gefreut. Das Ding stand auch 7 Jahre rum. Dann kam die Schiwiegermutter zu Besuch, befreite das das Ding von Staub und Spinnweben und benutze es jeden Tag für ca. zwei Wochen. Irgendwann wagte ich den Selbstversuch mit einem Braten. Das funktionierte ganz gut und vor allem schnell. Auch Hülsenfrüchte kann man darin prima kochen: Linsen in nur 10 Minuten (leider habe ich es mit der Menge der Flüssigkeit noch nicht so raus). Gemüse habe ich darin noch nie gekocht, es wird einfach matschig. Ich würde meinen Schellkochtopf tatsächlich öfter benutzen, wenn er nicht so riesengroß und unpraktisch  wäre. Obwohl beim Kochen für den Kindergarten war das ein superpraktisches Transportmittel. Aber mein Kind ist zum Glück in der Schule und ich muss nicht mehr alle 3 Wochen 20 Kinder bekochen. Deshalb staubt der Kochtopf momentan wieder vor sich hin.

Der Schnellkochtopf ist unersetzlich!

Ich bin der Meinung, dass ein Schnellkochtopf in jede Küche gehört. Er ist einfach schneller als ein normaler Topf. Dazu kann man noch eine Menge Energie einsparen (weil er eben schneller ist) und die Vitamine und andere wertvolle Dinge in Lebensmittel bleiben besser erhalten, weil man deutlich kürzere Garzeiten hat. So - jetzt hoffe ich, dass alle vom Schnellkochtopf überzeugt sind. Ich würde meinen auf keinen Fall hergeben wollen und benutze ihn etwa drei Mal pro Woche.

nika
Schnellkochtopf

Ich benutze meinen schon seit Jahrzehnten und habe schon mehrfach die Dichtungsringe tauschen müssen :)). Ich verwende ihn auch gerne zum Einwecken. Mit Twist-Off-Gläsern kann ich so Fond oder sogar fertige Suppen einwecken. Das kostet ca. 10 Minuten Strom während die Tiefkühltruhe ständig gekühlt werden muss und das Eingefrorene nur begrenzt lecker schmeckt. Im Keller stehen ein paar eingeweckte Schätze, die mir ganz schnell ein Essen auf den Tisch zaubern, so z.B. Gulasch oder eine spanische Roulade mit Sauce, da brauche ich nur noch Spätzle oder Nudeln dazu machen und schon ....

Kochmamsell
Schnellkochtopf

Habe auch einen zum Braten, verwende ihn aber nur noch zum Rouladen oder Gulasch machen. Schweinebraten mache ich auf herkömmliche Art im Backofen, schmeckt einfach besser. Den großen Topf nehme ich nur noch, wenn ich eine Hühnersuppe machen will, da das Huhn sonst in keinen Topf reinpasst. Kartoffeln und Gemüse mache ich nur noch im Thermomix, geht zwar langsamer, schmeckt aber besser, da nur gedämpft wird.

Schnellkochtopf rocks!

Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss zuviel Zeit haben. Darüber hinaus sollte man auch die Energieersparnis berücksichtigen. Denn man kocht einfach kürzer - und schaltet damit den Herd früher aus.

lolita
Schnellkochtopf = Zeitersparniss

Habe auch einen vor circa zwei Jahren gekauft und bin sehr zufrieden damit, es ist vielseitig im Haushalt einsetzbar. Damit lassen sich zahlreiche Lebensmittel zubereiten. Doche jeden ist es bekannt, dass ein Schnellkochtopf das Kochen erleichtern kann, aber es gibt auch Lebensmittel die nicht unbedingt in Topf. Diese Lebensmittel verlieren ihre Nährstoffe und werden in ihrer Konsistenz beeinflusst. Ein solcher Schnellkochtopf erspart circa 70 Prozent der Zeit beim kochen, die man auch anderweitig nutzen kann.

Plato
Sehe ich so wie Lolita!

Möchte meinen Schnellkochtopf auch nicht mehr missen. Ist jetzt mittlerweile ein paar Monate her, dass ich ihn gekauft habe, und habe es noch in keinster Weise bereut.

PS: Mein Topf ist von WMF, aber auch z.B. Fissler soll ganz gute Töpfe haben.

Studentenretter

Hier mal meine Geschichte: Ich studiere und am Anfang ging es mir oft so, dass ich keine Zeit hatte, etwas korrektes zu kochen. Abends noch schnell Nudeln mit Tomatensoße, das ist nicht der italienische Traum. Weihnachten 14 habe ich dann einen Schnellkochtopf bekommen. Bei mir wars auch ein WMF. Hat alles geändert. Wenn ich spätabends heimkomme, kann ich mir in der Zeit, in der ich früher Nudeln etc. gemacht habe, ein vitaminreiches Gemüsegulasch machen oder Kartoffeln in Olivenöl oder oder oder ;) Ist wirklich zu empfehlen. 

Hat jemand Erfahrung mit Maniok im Schnellkochtopf?

Studentenretter - Der wahre Held in der WG ;-)

Ich musste gerade schon schmunzeln, als ich den Beitrag meines Vorredners las :-) Das ist bei uns wirklich genau das gleiche in der WG. Wir sind jetzt nicht wirklich kochfaul, aber bei einer 5er WG kann es in der Küche schon mal hektisch werden - da war eine Schnellkochtopf eigentlich genau das richtige.

Wir hatten dann auch gleich ein ganzes Set von Fissler gekauft - das hatte glaube ich so um die 300 Euro gekostet. War zwar echt viel Geld in dem Moment, aber durch 5 Leute geteilt und jeder war zufrieden. Das Teil ist spülmaschinenfest, hat noch eine extra Pfanne und so einen Einsatz, damit man auf mehreren Ebenen unterschiedliche Dinge garen kann. Beispielsweise Fleisch unten, Gemüse oben - der Sud tropft dann runter und es entsteht gleichzeitig noch eine extrem leckere und gesund Soße.

Echt total geile Sache - sollte echt in keinem Haushalo fehlen :-)

Gaston
Schnellkochtopf

Ich habe diverse Schnellkochtöpfe im Labor. Den nutze ich um kleine Dinge zu steriliseren aber auch um z.b. Agar Agar zu kochen und danach Petrischalen zu gießen. Dazu habe ich ein Gitter im Kochtopf und nur zwei drei Zentimeter Wasser. Die Töpfe werden mit Kochplatten auf die Stufe zwei hochgefahren, dann darf der Druck 40 Minuten wirken. Meine Studenten sind immer wieder erstaunt, solche Töpfe im Labor zu sehen. In die Luft geflogen ist in den vielen Jahren auch noch kein Topf, aber den Notdampfauslass haben die Studies schon ausprobiert.

 

Gruß

Gaston

Der Schnellkochtopf - Pflicht in jeder Küche!

Hallo Maike, ich habe mir vor kurzem einen Schnellkochtopf zugelegt und bin begeistert. Am liebsten bereite ich Asia-Gerichte darin zu. Man spart nebenbei ordentlich Strom mit dem Gerät :)

Top Gerät - Nie wieder ohne

Hey Maike, ich finde auch, dass der Schnellkochtopf in jede gut sortierte Küche gehört - ich mache inzwischen wirklich viel damit. Vor allem diese langwierigen Dinge wie Linsen kochen oder so sind damit wirklich ein Genuss :-)

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