Großes Putenwurstsortiment?

Eigentlich ist meine Frage recht einfach.   Ich suche einen qualitativ hochwertigen Anbieter/Produzenten für Putenwurstwaren. Die Produktion sollte in Deutschland sein. Jemand Idee? Hintergrund: Ich vertrage weder Schweine- noch Rindfleisch. Huhn schmeckt mir meist einfach nicht. Danke ihr Lieben :-)

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Kommentare
Kaffeebohne

Eigentlich ist meine Frage recht einfach.


 


Ich suche einen qualitativ hochwertigen Anbieter/Produzenten für Putenwurstwaren.


Die Produktion sollte in Deutschland sein. Jemand Idee?


Hintergrund: Ich vertrage weder Schweine- noch Rindfleisch. Huhn schmeckt mir meist einfach nicht.


Danke ihr Lieben :-)

Tine Putz
Supermarkt?

Liebe Kaffeebohne,

 

mir ist leider kein Name präsent - ich möchte auch keine Produktwerbung hier im Forum machen. Hast Du schon mal im Supermarkt bzw. noch besser im Bioladen nachgeschaut, da müssten doch jede Menge  Putenwurst-Erzeugnisse vertrauenswürdiger Anbieter liegen?

LG

Tine

WOLLBAER
@Kaffeebohne

dann blickst Du in eine düstere Walt.................

 

http://www.t-online.de/lifestyle/besser-leben/id_43674466/foodwatch-soviel-schwein-steckt-in-der-putenwurst.html

 

Mutt Du selber wursten. Da geht kein Weg dran vorbei. Rezepte findest Du auf Chefkoch oder anderen Rezeptseiten.

 

LG Rolf

Sprachlos

@Wollbaer

 

Ich bin sprachlos. Der Artikel sagt eigentlich alles. Sehr schockierend. In den Kommentaren war zu lesen, dass viele mittlerweile auf türkische Supermärkte umsteigen um da halal produzierte Wurst zu kaufen..

Die Idee find ich super. Nur leider haben wir keinen solchen Supermarkt in der Nähe :-(

Wir haben doch aber in D für alles Gesetze. Da kann es doch nicht sein das es keinen einzigen Produzenten gibt der ohne Schweinefleisch produziert

WOLLBAER
@Kaffeebohne

wenn du bei so etwas schon sprachlos bist, dann würde ich mich garnicht erst mit dem Thema Ernährung beschäftigen, weil Sprachlosigkeit mit 100% Garantie in suizidale Gedanken umschlagen werden.

 

Wenn Ernährung Dein Thema ist, dann bleibt Dir nichts anderes über als Dir einen Garten und Stallungen anzuschaffen und selber zu produzieren.

 

Wenn ich aus dem Nähkästchen plaudern würde, dann würdest Du ungebremst in die Ecke kotzen.

 

Am liebsten sind mir Aussagen wie:

 

Der Metzger, Bäcker ect. meines Vertrauens...........

 

Bitte denke nur an Würmer in Fischen, Hormonen und Antibiotika

in Fleisch, Nikotin in Eiern

 

Liebe Grüße

Rolf

 

 

Liebstöckel
Hui, das ist aber derb

@ WOLLBÄR - zumal mit Deinem Beitrag @ Kaffeebohne nicht geholfen ist. Abgesehen davon, dass ich nicht primär den Telekommunikations-Riesen sondern eher z.B. auf die Stiftung Warentest verwiesen hätte, ist die Argumentation ziemlich oberflächlich:

 

Entsprechend des Deutschen Lebensmittelgesetzes darf in »Geflügelwurst«, sei es Pute, Huhn oder Ente diese max. 20 % Schweine- oder Rindfleisch enthalten. Eine Geflügelwurst, die 100% des entsprechenden Federviehs enthält, kann, muss aber nicht, durch den Vorsatz »rein« gekennzeichnet werden. Verbraucherzentralen fordern schon längst, besonders in Hinblick auch auf die ethnischen Gruppen und Religionsgemeinschaften, eine präzise Deklarierung, was aber (leider) noch nicht geschehen ist.

 

ABER: Natürlich gibt es, liebe @ Kaffebohne, Reine Putenwurstwaren in deutschen Landen, wie zum Beispiel hier und hier, was Dir vielleicht etwas weiter hilft ...

 

 Da brauch man sicher nicht vomieren.

 

 

WOLLBAER
@Liebstöckel

Ich hatte auch nicht den Vorsatz aus meinen Zeilen im Forum eine wissenschaftliche Abhandlung zu machen.

 

Du bestätigt doch genau das, was ich anführe:

 

Entsprechend des Deutschen Lebensmittelgesetzes darf in »Geflügelwurst«, sei es Pute, Huhn oder Ente diese max. 20 % Schweine- oder Rindfleisch enthalten.

 

Ich habe mit den Beimischungen kein Problem, da ich keine Allergien gegen die genannten Beimischungen habe. Ich habe schon lange meinen Frieden mit der Industrie gemacht, da ich nichts ändern kann, es sei denn ich würde auf Eigenversorgung umsteigen.

 

Glaubst Du etwas das der Telekommunikationsriese diesen Artikel wissenschaftlich ausgearbeitet hat. Foodwatch hat die Redakteure nur begleitet und anscheinen richtig, denn die Ausführungen basieren auf Gesetzesverordnungen. Was hätte die Stiftung Warentest besser machen können beim zitieren von Gesetzestexten?

 

LG Rolf

 

Aphrodite
Aller Polemik zum Trotz.

Bin ich froh, dass das Nähkästchen von Wollbaer verschlossen bleibt. Der Ton macht die Musik. Und Resignation ist nicht aller Interesse Ende. Dafür kenne ich viele engagierte Leute, die bereit sind, strenge Bio-Standards zu erfüllen. Bäcker und Metzger (diese aussterbende Zunft) gehören auch dazu. Nicht alles muss durch Gesetze geregelt werden. Und Schwein kommt in Deutschland in die Wurst, nicht weil es Schwein ist, sondern Fett. Erst wurde dem Schwein das Fett weggezüchtet. Und dann darf in einer Wurst kein Gramm Fett mehr sein. Das ist die eigentliche Idiotie und Verbraucher-Hysterie.

Meinen Dank an Liebstöckel für den sachkundigen Kommentar. Es gibt sie doch: 100% Putenwurst.

WOLLBAER
@Aphrodite

Moin, Moin Aphrodite,

 

ich glaube darum geht es nicht. Wenn ein Kunde Putenwurst kauft, dann finde ich hat er auch das Recht auf 100% Putenfleisch. Wenn dieser Prozentsatz nicht industriell zu erfüllen ist, dann müsste man die Wurst anders benennen oder die Produktion einstellen. Beispielsweise:

 

70% Putenfleisch / 30 % Schweinefleisch - Mischwurstprodukt

 

Bei mir in Ostwestfalen gab es einen riesigen Tierskandal. Ein Krankenhausentsorger der Nebenerwerbslandwirt war, verfütterte die ungekochten Essensreste (gesetzlich müssen diese bevor sie verfüttert werden 30 Minuten lang gekocht werden) an seine Schweine und löste damit die größte Schweinepest in Deutschland aus, weil er die bei ihm im Stall verendeten Tiere auf seinem Acker verbuddelte. Ratten besorgten dann den Rest. Die Ställe mussten wochenlang gesperrt werden. Das Ergebnis:

 

Die Schweine wurden zu dick und konnten nicht mehr als Schweine der Klasse E gehandelt werden. Der Hintergrund sind die gesetzlichen Vorschriften zur fleischproduktion wegen des Fettanteils. 20.000 kerngesunde Tiere mit rund 10 bis 15 kg Mehrgewicht wurden daraufhin in Sennelager gekeult und zu Seife verarbeitet. Mann hätte diese Tiere auch im Einzelhandel verkaufen können aber das hätte den Fleischpreis in den Keller getrieben.

 

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14328548.html

 

Übrigens kenne ich auch Erzeuger und Verarbeiter die ihren Berufsstand ernst nehmen. Aber diese zu finden ist so einfach, wie die den Hauptgewinn beim Lotto zu erreichen. Glaube mir ich weiß von was ich rede. Mein Freund war Lebensmittelchemiker in einem staatlichen Untersuchungsbüro und ich arbeitete in der Geschäftsführung eines landwirtschaftlichen Spezialbetriebes.

 

LG Rolf

 

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