Historie 2

Vorratskammern im 16./17. Jahrhundert

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lalinea1965

Eleanour Sinclair Rhode (1881-1950) veröffentlichte im Jahr 1920 ihr Buch „A Garden Of Herbs“. Sie las vorher viele Originaltexte aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Auf diese Weise erfuhr sie nicht nur, welche Pflanzen in der Tudor- und der Stuart-Zeit für die Vorratskammern der großen Häuser angebaut wurden, sondern auch, wie man die Früchte, Gemüse und Blüten verwendete.


Die Vorratskammern in jener Zeit unterschieden sich recht stark von dem was wir heute kennen. Stets brannte dort ein Ofen, damit es warm und trocken war – die erforderlichen Vorraussetzungen zum Trocknen und Aufbewahren all der Kräuter und Blüten, die man im Haushalt brauchte. Da gab es Flaschen mit Rosenwasser und Rosenöl. Glaskrüge mit Essig, der mit Rosen, Schlüsselblumen, Nelken und Veilchen aromatisiert war, in Zucker konservierte Blüten und Blütensirup aus Rosen, Veilchen, Borretsch, Lavendel, Rosmarin und Ochsenzunge. Schachteln mit kandierten Blüten wie Ringelblumen, die „nach der spanischen Art“ in kleine Tortenstücke geschnitten wurden. Zuckerpasten mit Schlüsselblumen  und viele andere Köstlichkeiten.

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