Indisches Curry zu scharf für Europäer

Rassismus in der Küche - gibt's das?

10
Kommentare
Tine Putz

Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und kann die Aufregung -  ehrlich gesagt -  nicht nachvollziehen.  Ich vertrage kein superscharfes Essen und finde es höchst unangenehm, wenn mir schon beim ersten Bissen die Luft wegbleibt. Klar kann man das etwas sensibler vermerken, aber sich davon persönlich angegriffen zu fühlen und einen derartigen Aufstand zu machen, finde ich ziemlich lächerlich.. Oder kann das jemand hier nachvollziehen?

WOLLBAER
@Tine Putz
Indisches Curry zu scharf für Europäer  

Lohnt es sich darüber nachzudenken? Das Thema ist in meinen Augen so wenig interessant, wie Josef Herrmans Bemerkung, Roberto Blanko sei ein guter Neger.........

 

Über die indische Küche aber sollte man nachdenken. Ich habe auf meinen Reisen nach Indien die Küche als eine meiner Lieblingsküchen entdeckt. Die Geschmackvielfalt der indischen Zubereitungen ist nicht zu überbieten.

 

Hier in Europa fand ich die besten indischen Restaurants in England, vermutlich durch die Kolonialzeit.

 

Liebe Grüße

Rolf

 

Das Taj Mahal war mein Reisegrund nach Indien zu fliegen. Den Wunsch hatte ich von meinem sechsten Lebensjahr an.

Tine Putz
:-) @Wollbär
Indisches Curry zu scharf für Europäer  

richtig, es gibt wesentlich Interessanteres - und die indische Küche zählt durchaus dazu. Ich finde sie sehr spannend und koche relativ häufig indisch. Indien selbst zählt nicht zu meinen Wunsch-Reisezielen, da gibt es für mich andere wie z.B. Namiba (das allerdings auf Grund seiner deutschen Vergangenheit kulinarisch leider überwiegend uninteressant ist).  Hast Du in Indien eigentlich Gerichte in Originalschärfe gegessen?

Gaston
Scharf, extra scharf oder normal

Der Inder, bei dem ich manchmal esse, fragt die Gäste immer scharf, extra scharf oder normal. Ich habe es mal in normal probiert, es hatte was, man gewöhnt sich an die Schärfe und mit zwei Bechern Mangolassi ging das auch. Ich bin dann aber bei weiteren Besuchen wieder auf Scharf zurück. Ich selbst verwende übrigens gerne rote oder grüne Currypaste aus einem Indischen Geschäft. Dem Aufdruck nach ist es wohl ein Originalimport. Man kann damit sehr interessant würzen, vor allem braucht man kaum Salz. Ich dosiere vor allem die rote Currypaste vorsichtig, so ca. ein halber Teelöffel auf einen ganzen Topf.

lecker Namibia

@TineDas mit Namibia kann ich so nicht stehen lassenRindfleisch von bester Qualität, den besten Schoko-Minzekuchen, den ich je gegessen habe, Eintöpfe mit südafrikanischen - und damit auch indischen - Einflüssen, Antilopenfleisch, vor allen Dingen Oryx und Springbock, leckerer get es nicht, am offenen Feuer gegrillt, o.k. fleischlastig, das gebe ich zu. Ein Chutney-Rezept hat es sogar in das Programm meiner Manufaktur geschafft. Also ich fand es lecker

Tine Putz
@Wiesnös
Indisches Curry zu scharf für Europäer  

Deswegen hab ich ja "überwiegend" geschrieben - denn an manchen Orten und natürlich in Windhoek bekommt man leckere Original-Küche. Aber wenn man im Land unterwegs ist, so war es zumindest bei mir, gibt es in den Lodges überwiegend deutsch geprägte Küche, sprich Fleisch mit Kartoffeln und irgendwas... Die Fleisch-Qualität ist großartig, das stimmt absolut, Springbock und Oryx, einfach genial..  Aber mir stand es irgendwann oben an, ständig Fleisch in fast immer gleicher Zubereitung zu essen. Ich fand das sehr schade, aber vielleicht hat es sich ja inzwischen geändert - wann warst du denn dort?

@Tine

das war 2011,Nun waren wir mit einem Camper unterwegs, aber wenn wir in den Lodges gegessen haben, an die die Campingplätze angeschlossen waren, war die Küche z. T. echt klasse, ich erinnere mich da noch an einen Butternut-Kürbis gefüllt mit Tomate, Bacon, Sahnesauce und dem Kürbisfleisch, Straußensteak mit Gorgonzolasauce. Das war im Canon Roadhouse, also wirklich mitten in der südlichen Steinwüste am Fish River Canon. In Windhoek waren wir zweimal essen, einmal hatte ich Meeresfrüchte und in Joes Biergarten natürlich Oryx... Beide Male auch das lecker. Wann warst du da?

Tine Putz
Liebe Wiesnös,
Indisches Curry zu scharf für Europäer  

ds ist lustig, bei Joe bin ich auch gesessen und habe wunderbar gegessen, Springbock-Carpaccio, eigentlich hatte ich vor, Krokodil zu probieren. Aber davon haben mir meine Freunde abgeraten. Hast du das mal probiert? Ich war November 2010 in Namibia, wir sind bis runter an die angolanische Grenze (siehe Foto oben).. Natürlich hatten wir auch kulinarische Highlights, aber insgesamt war mir die Küche jnterwegs zu deutsch geprägt und zu fleischlastig. (Mittags gab es häufig auch noch Biltong bei den Safaris).

 

Bei uns in München gibt es übrigens ein südafrikanisches Lokal (Savanna), das Springbock und Oryx führt, ich hab es allerdings noch nicht ausprobiert.

WOLLBAER
@Tine Putz
Indisches Curry zu scharf für Europäer  

bei mir war es genau anders herum. Indien war mein "Traumland" und die Vereinigten Staaten sind mir bisheute als Reiseziel schnuppe. Da ich immer als "Backpacker" reiste habe ich natürlich dort gegessen, wo die heimische Bevölkerung aß. Für mich war Indien auf der einen Seite ein Märchen, das wahr wurde. Auf der anderen Seite war es aber für mich, wie ein Leben auf der Müllkippe, wenn man dieses existieren überhaupt als Leben bezeichnen kann.

 

Die indische Küche ist scharf aber..........Schärfe ist relativ. Im Land gibt es genau wie bei uns auch Menschen, die es scharf mögen und andere, die mildere Varianten bevorzugen. Für mich, der ich Schärfe liebe, gab es in Hinblick auf die Schärfe nie ein Problem.

 

Liebe Grüße

Rolf

WOLLBAER
@Tine Putz

bei mir war es genau anders herum. Indien war mein "Traumland" und die Vereinigten Staaten sind mir bisheute als Reiseziel schnuppe. Da ich immer als "Backpacker" reiste habe ich natürlich dort gegessen, wo die heimische Bevölkerung aß. Für mich war Indien auf der einen Seite ein Märchen, das wahr wurde. Auf der anderen Seite war es aber für mich, wie ein Leben auf der Müllkippe, wenn man dieses existieren überhaupt als Leben bezeichnen kann.

 

Die indische Küche ist scharf aber..........Schärfe ist relativ. Im Land gibt es genau wie bei uns auch Menschen, die es scharf mögen und andere, die mildere Varianten bevorzugen. Für mich, der ich Schärfe liebe, gab es in Hinblick auf die Schärfe nie ein Problem.

 

Liebe Grüße

Rolf

@Tine

Nee, Krokodil habe ich verzichtet, da hatte ich ähnliches gehört wie du. Biltong fand ich lecker, ein bißchen wie Bündner Fleisch, natürlich grober, aber geschmacksmäßig. Warst du mit einer Gruppe unterwegs? Da kann ich mir vorstellen, dass es deutschlastig gestaltet wurde. Wir sind auf eigene Faust von Windhoek bis runter zum Fish River Canon, dann über Lüderitz nach Sesriem, weiter nach Swakopmund, über Omaruru nach Etosha und von da zurück nach Windhoek. Soweit in dürren Worten, dreieinhalb herrliche Wochen. Ich will unbedingt noch mal wieder hin, dann hoch nach Caprivi und zu den Victoria Falls, aber es ist natürlich sehr kostenintensiv, also noch in weiter Ferne. Das Restaurant merke ich mir mal, meine älteste Freundin wohnt in München, ist vielleicht was für den nächsten Besuch.

Gaston
Krokodil und Kängurus

In Saarbrücken in der Nähe des Schlosses gibt es auch ein Australisches Restaurant, dort auf der Karte stehen auch Sachen wie Krokodil und Känguru. Ich war selbst aber noch nicht drin, denn die Preise sind schon im oberen Bereich. Und zu Krokodil: Wie sagte Obelix, das habe ich schon mal probiert, schmeckt fürchterlich nach Tran. Ob es stimmt? Keine Ahnung. ;)

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login