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Königskrabben

Was mach ich damit?

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HobbyKoch

Wir sind gerade im hohen Norden Norwegens auf Angeltour. Heute haben wir 3 beeindruckende Königskrabben geschenkt bekommen. Ich weiß, dass man nur die Beine isst, angeblich einfach in Salzwasser gekocht. Aber wie lange kochen? Wie viel Salz? Wie knacke ich die Schale, vor oder nach dem Kochen? Was dazu? Wer kennt sich aus?

Kamtschatka Krabbe

Hallo Hobbykoch, das hat mich interessiert und so habe ich mich auf die Suche begeben. Die Ausbeute ist nicht gross, darum hoffe ich, dass der Link funktioniert, hier hat schon jemand diese Frage gestellt: Kamtschatka Krabbe (Königskrabbe) | Sonstige Kochrezepte Forum Aber probieren würde ich schon gerne!!! Gruss in den hohen Norden, Rinquinquin

Hallo HobbyKoch

Ein leckere Abwechslung hab Ihr da.

Also ich kenne viele Krabbenarten und andere Krustentiere von Amerika und viele Essen mit meinen Freunden, da hat man den Vorteil das die Tiere im "Steamer" auf Wunsch gemacht werden und das ist toll.

Doch es geht einfach zu machen in heißem Wasser und natürlich mit der entsprechenden Topfgröße,  einfach Wasser heiß machen, die Krabbe 8-10 Minuten je nach Gewicht kochen. Nicht länger sonst ist das Fleisch zäh. Man sag 1lbs (450g) das sind die kleineren Krabben bei den größeren 2 lbs (900 gr) 15 - 20 Minuten. Dann werden sie rot  wenn sie gekocht werden, nicht ganz so wie die Hummer, aber es wird.

Und dann nur die Beine auszupfen und wenn man hat,      mit einem Nussknacker oder ähnlichem Gerät die Schalen knacken und das Fleisch mit einer Minifleischgabel Kuchengabel oder ähnlichen oder vielleicht gibt es ein Hummerbesteck, dann geht es gut.

Leckere Soße dazu und wenn Ihr habt einen guten Weißwein.

Ach und ja, nach dem Kochen, die Krabben sollten etwas ruhen ca. 1 Stunde abkühlen, dann festigt sich das Fleisch und ich finde sowieso am besten ist das Fleisch wenn es abgekühlt ist. Geschmackssache.

Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß noch beim Angeln. LG auchwas

 

Ist das alles interessant zu lesen!

Der Link von Rinquinquin macht mich neugierig auf die Entstehungsgeschichte dieser "leckeren Monsterplagegeister" der Nordsee. Der Kochtopf für diese Riesentiere müßte geschätzt so etwas wie ein 6XL-Maß haben, in Ermangelung eines solchen also einfach nur die Beine Kochen, und dafür braucht es auch schon einen Riesentopf. Huch!

 

Die Kochbeschreibung von auchwas macht mir große Lust, so etwas auch zu kochen - gut, daß ich gerade sehr lecker gegessen habe, denn sonst würde ich wahrscheinlich noch zu unserem Fischhändler fahren wollen ;-) der mir sowas aber sicher nicht heute anbieten könnte. Vielleicht auf Vorbestellung. Mal schaun.

 

Hallo HobbyKoch, ich wünsch Dir noch schöne Angelferien und vielleicht berichtest Du uns bald, wie Deine drei Königskrabben heute geworden sind und ob sie Euch geschmeckt haben. LG, Eliza

Vielen Dank

für die Hinweise und die Wünsche. Also es war seeeehr spannend. Wir haben uns einen ganz großen Topf besorgt und die Beine einfach 10 min gekocht, dann mit etwas Überwindung mit einer Schere längs aufgeschnitten und das Fleisch herausgepult. Sind nun mal lange dünne rötliche Dinger. Weißwein war leider nicht da. Es war ein Event, eine Abwechslung in 3 Wochen in denen wir uns fast ausschließlich von Dorsch, Heilbutt, Rotbarsch und den anderen Fischen ernähren und eine neue Erfahrung. Ich würde es mit Sicherheit wieder essen, aber gewöhnungsbedürftig ist der Geschmack schon, intensiv und lang anhaltend, Fisch schmeckt mir doch besser. Wenn wir wieder daheim sind gibt es vielleicht ein Foto, das ist hier etwas schwierig.

 

Und was gibt es noch? Das Brot hier schmeckt original wie das No-Knead-Bread von Eliza, nur mit Leinsamen bestreut. Da sind wir uns alle einig.

gewöhnungsbedürftiger Geschmack?

Warum, HobbyKoch? Schmecken diese Beine anders als die der bekannten Krustentiere? 

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