Laminaria saccharina

Schon mal gehört?

7
Kommentare
cystitis

Jetzt züchten deutsche Ernährungswissenschaftler in der Ostsee die auch dort beheimatete Braunalgenart. Sie enthält alle wichtigen Nähr- und Mineralstoffe, die wir benötigen, sowie Vitamine und viel Jod. Das Jod macht den rohen Genuß problematisch. In gekochtem Zustand verliert sie aber davon ca. 90%. Sie wird wie Spinat verarbeitet, als Salat oder als Wickel für Fisch. Angeblich gibt es sogar Wein davon. Kann ich mir aber im Geschmack kaum vorstellen.


Ansonsten ist sie vorallem salzig und mit leichtem Meeresgeschmack versehen.


Was haltet Ihr davon? Wird das eine Zukunft bei uns wie in Asien haben? 

Maus
Für die spätere Zukunft schon

Für die spätere Zukunft kann ich es mir schon vorstellen, daß diese Art Algen auf dem Speiseteller zu finden sind. Ich persönlich bin aber nicht der Typ der so etwas essen würde. Auch wenn es gesund sein sollte und alle Vitamine besitzt.

Maus
Habe gerade bei Wikipedia gelesen,

daß diese Alge süßlich schmeckt und die Blätter um einen Camenbert gewickelt und in der Pfanne ausgebacken, schmecken soll. Ich denke, für mich ist das nichts. LG Maus

SuPark
Algen sind lecker

Diese spezielle Algenart kenne ich noch nicht, aber generell esse ich Algen sehr gerne, z.B. in einer Miso-Suppe gekocht oder als Salat. Da ich keinen Fisch und keine Meeresfrüchte esse, kann ich das Jod und die Vitamine ganz gut brauchen.

Sollte ich diese Alge mal irgendwo finden, würde ich sie bestimmt probieren.

Aphrodite
Aus der Ostsee müssen sie nicht kommen.

Selbst, wenn es das best-kontrollierte Binnenmeer ist: Für mich ist die Ostsee ein großer Abfalleimer, in die früher ziemlich viel verklappt wurde. Und ansonsten kann ich mich SuPark nur anschließen: frische Arame Algen sind sehr lecker. Wakame (selbst, wenn nur als Badezusatz zulässig) esse ich auch gerne und Nori Algen sowieso. Es schmeckt nach Meerwasser, liefert Mineralien und entzieht dem Körper Giftstoffe. Braunalgen kenne ich noch nicht und... würde sie bestimmt probieren.

oute mich auch als fan...

der japanischen küche und mag somit auch algen in allen varianten und würde sie sicherlich probieren obwohl ich die gleichen bedenken hege wie du aphrodite ....

Ich bin wirklich froh darüber,

in einem Land zu leben, in dem es genügend Boden gibt, um frisches Gemüse anzubauen.

 

In einem so dicht bevölkerten Land wie zum Beispiel Japan ist das platzmäßig nicht möglich, und so weicht man auf Pflanzen aus dem Meer aus. Dort gibt es kein Platzproblem und die Bevölkerung ist so mit allen wichtigen Nährstoffen aus den Algen gut versorgt.

 

Aber ist das in größerem Ausmaß nötig bei uns, und dann auch noch aus der Ostsee? Da habe ich schon einige Zweifel.

Aphrodite
Intelligenter durch Jod?

Ich schwimme ja fast mit jeder Zeitgeist-Strömung mit, was die gesunde Ernährung anbelangt. Kaum kam jodiertes Speisesalz in Verruf, habe ich mein Kochsalz-Paket als Streusalz im Winter aufgebraucht und mache seit dem einen großen Bogen darum. Meersalz und naturbelassen muss es sein! Und man fühlt sich ja irgendwie wohl dabei. Heute ist Montag und was konnte ich da im SPIEGEL lesen? Deutschland ist hart an der Grenze zur Mangelversorgung. Hah! Das Problem habe ich für mich doch schnell gelöst: Mehr Seefisch essen und Algen knabbern. Mehr als 1/2 Teelöffel Algen pro Tag dürfen es dann doch wieder nicht sein wegen des starken Jodgehalts. Zu jodiertem Speisesalz finde ich wohl nicht zurück.

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login