Le Château de Villandry

Ein französisches Schloss 15 km westlich von Tours mit einer traumhaften Gartenanlage.

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Kommentare
Rinquinquin

Das Château de Villandry ist das letzte der grossen Schlösser, die am Ufer der Loire während der Renaissance gebaut worden ist. Es wurde von Jean le Breton, damals  Finanzminister von König François dem Ersten erbaut, 1536 wurde es fertiggestellt. 


An der Stelle stand vorher ein altes Fort aus dem 12. Jahrhundert, das für den Bau des Schlosses abgerissen wurde, nur noch die Grundmauern und der Turm sind noch erhalten. In diesem Fort erkannte übrigens Henri II Plantagenet, König von England, gegenüber Philippe Auguste, König von Frankreich, seine Niederlage an. Dieser Frieden gilt als grosser Triumph der Kapetinger, denn die Plantagenet besassen damals einen immensen Teil Frankreichs: Normandie, Bretagne, Maine, Touraine, Anjou, Poitou und Aquitaine.


 


Das Château wurde 1906 vom Docteur Joachim Carvallo, dem Urgrossvater der heutigen Besitzer, gekauft. Er gab seine brillante wissenschaftliche Karriere auf, um sich ausschliesslich mit Villandry zu beschäftigen. Er restaurierte das verkommene Schloss und liess die Gärten in voller Harmonie mit der Architektur der Renaissance 


anlegen.


 


Die Gärten befinden sich auf drei Ebenen. Ganz oben ist der Wassergarten, darunter ist die Ebene der Ziergärten und in der untersten Ebene ist der Gemüsegarten. Die ganze Anlage ist traumhaft. Die Fotos sind leider etwas dunkel, denn immer wieder ging an dem Tag ein Regenschauer nieder. 


 


Wer also einmal die Chance hat, die Schlösser der Loire auf dem Reiseprogramm zu haben, der sollte Schloss Villandry unbedingt ansehen.

nika
Erinnerungen und Urlaubsfeeling

kommen auf, liebe Rinquinquin, denn da waren wir vor vielen Jahren mit unseren Töchtern, vielen Dank für Deine Impressionen, Deine nika

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