Leben und Leben lassen

Heute mal ein Buchtipp!

4
Kommentare
KleineKöchin

Im Urlaub habe ich ein meiner Meinung nach tolles Buch verschlungen:


 


Fleisch essen, Tiere lieben von Theresa Bäuerlein


 


Sie beleuchtet Produktion von Fleisch und Gemüse mal von der anderen Seite, und (wie es auch im Untertitel schon heißt)- zeigt auf, dass man immer vorsichtig sein sollte mit Vorurteilen (sowohl gegen vegetarier als auch gegen Fleischesser).


Nicht immer ist alles Gold was glänzt, und so mancher Fakt war für mich neu.


Ein wirklich interessantes Buch für alle, die sich gerne mit LEBEN- und LEBENSmitteln beschäftigen!


 


By the way, hat jemand von euch schon "Tiere essen" von J. S. Foer gelesen?

Aphrodite
Ich möchte es gar nicht so genau wissen.

Diese ganze Tierquälerei und Geschäftemacherei. Es ist ein Schattenreich und niemand kann wirklich sagen, woher die Eier für die Eiernudeln oder Eierwaffeln wirklich kommen. Da werden Tiere industrialisiert und jedem normal denkenden Menschen fehlt dafür wahrscheinlich die Phantasie, sich diese Grausamkeiten auszumalen. Ich habe noch nie etwas für exzessive Massentierhaltung übrig gehabt. Zur ausführlichen Lektüre fehlt mir meistens die Zeit. Hier ein interessanter Auszug. Jeden Tag Fleisch ist für mich unvorstellbar und ein Relikt aus den 50ern. Ärgerlich finde ich, dass die vielen Hersteller von Fertiggerichten zwar ihre Qualitätsstandards haben aber auch nicht offen legen, woher sie das Fleisch beziehen und genauso wenig auf Nachhaltigkeit pochen. Damit lässt sich wahrscheinlich kein Blumentopf gewinnen, weil es für die meisten dann doch nicht erstrebenswert ist. Es ist der Handel, der hier knallhart die Weichen stellt. Und dann tingele ich mittlerweile durch die Geschäfte, bis ich alles zusammen habe. Frisch und gut einzukaufen, ist gar nicht so einfach. 

Leben lassen

ich sehe da unsere Regierung auch stärker in der verantwortung als bisher, sich um die Artgerechte Fleischproduktion zu bemühen. massentierhaltung und ähnliche methoden müssen auf bundesebene verboten werden.

Rinquinquin
soso, die Regierung soll mal wieder Verbote aussprechen

Wir sind alles mündige Bürger und wieder einmal die Kontrolle der Regierung zu fordern, ist doch lächerlich. Inzwischen ist es doch gar nicht mehr so schwer, Produktwege nachzuvollziehen. Etwas nicht zu kaufen, ist eine ganz einfache Lösung. Nur die Nachfrage bringt Nachschub. Aber es soll ja alles billig sein und das lässt sich einfach nicht mit Qualität vereinbaren, wird es nie. 

 

Aphrodite
Es geht ja noch viel weiter...

Wenn es Angelegenheit der Regierung sein sollte, wären bäuerliche Kleinbetriebe ein Kulturgut, das es zu schützen lohnt. Solange diese Betriebe am Subventionstropf hängen, wird das nichts. Die ganze Subventionspolitik ist nicht durch Nachhaltigkeit geprägt. Wie man da mit Nachfrage gegensteuern soll, weiß ich nicht. Die Märkte werden in diesen Dimensionen schnell global. Dann sage ich schnell: REGIONAL kaufen! Unabhängig von Fleisch und Gemüse. Der Fehler liegt im System. Da hat kalle(mit den vielen Zahlen dran) schon Recht.

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login