Nano-Partikel im Essen

Ich bin kürzlich in einem Magazin auf einen Artikel über Nano-Teilchen in unserem Essen gestossen. Nach der Lektüre dieses Artikels könnte einem schon fast etwas der Appetit vergehen.

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Kommentare
Jarimba

„Verkaufen“ will man uns die Nano-Technologie im Essen quasi
als Allroundwunder, das unser Essen revolutionieren und verbessern werde.
Lebensmittel sollen durch Nano-Partikel länger haltbar gemacht werden. Der
Milch sollen Nano-Partikel beigefügt werden – saure Milch würde sich dann rot
verfärben. Eine mit Nano-Partikeln beschichtete Pizza würde je nach
Gartemperatur einen anderen Geschmack erhalten.


 


Aber wollen wir das wirklich essen? Es gibt schliesslich
auch Risiken, von denen wir bisher wenig bis gar nichts wissen, da die
Nano-Technologie noch sehr jung ist. Was wir aber wissen: in hohen
Konzentrationen eingeatmet, können Nano-Partikel in der Lunge Entzündungen
hervorrufen. Sollte uns das nicht Warnung genug sein, mit einer Technologie
vorsichtig umzugehen?


 


Erst ab 2012 soll es nach Plänen des EU-Parlaments eine
Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel geben, die Nano-Zusätze enthalten. Eine
Kontrolle ist momentan aber so gut wie unmöglich, da Nano-Partikel unter dem
Mikroskop praktisch nicht sichtbar sind. Wir wissen also nicht, ob wir nicht
schon solche Nahrungsmittel gegessen haben. Zum Beispiel hat der Konzern Mars bereits
in den 90er-Jahren ein Patent für eine Nano-Schutzschicht für Schokoriegel
angemeldet, die verhindert, dass die Schokolade weiss anläuft. Offiziell kam es
aber nicht zum Einsatz …


 


Einen Artikel zum Thema gibt es hier.


 

cystitis
Wenn das so weitergeht...............

Wahrscheinlich haben wir solche Nano-Partikel schon lange in den Lebensmitteln. Ich halte das für eine Schweinerei. Wenn es nicht so Zeit aufwendig und anstrengend wäre, müßte man sich ja bald aus dem eigenen Garten wieder selbst versorgen. Also back to basic. Leider ist das in unserer heutigen Zeit nicht mehr zu schaffen. Und wer möchte sich schon Schweine halten, wenn man keinen Bauernhof hat? Also ist man allem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Allerdings sind Nano-Partikel in Wekstoffen z.B. auch unserer Kleidung eine tolle Sache.

tolutolo
Oh mein Gott!

Was wird uns denn noch alles im Essen zugemutet???? Und auch noch als großer Fortschritt verkauft??? Da würde man sich ja wirklich am liebsten auf einen Selbstversorger-Hof zurückziehen, aber leider, da hat cystitis Recht, geht das bei den meisten von uns wohl nicht. Also werde ich wohl noch mehr im Bio-Laden kaufen, als ich das ohnehin schon tue! Jedenfalls, Danke, Jarimba, für diesen Hinweis!!!

nika
Wir Verbraucher bestimmen über das, was verkauft wird!

Einiges, was verkauft wird, verleitet uns als Selbstversorger wieder dazu,  einzumachen oder zuzubereiten, wie zum Beispiel Brot aus Biogetreide, Fleisch vom Selbstvermarkter, Gemüse vom Bio-Bauern und soviel  wie möglich aus dem eigenen Garten. Hatten wir diese "Phase" nicht schon einmal und waren die Personen,  nicht verschrien als "die Körnerfresser" ? Ich glaube, es sollte jeder seinen Mittelweg suchen und finden. Und ich werde mich weiterhin informieren, was mit den Lebensmitteln auf den europäischen Märkten angestellt wird.

 

Ich lasse mir den Appetit nicht verderben, ich suche mir meinen gesunden Weg.

Bitte, bedenkt, wenn diese Heißmacherei wegen Lebensmittel und ihre Veränderungen durch die Presse geht: ".. Butter ist das beste Lebensmittel    gegen   Butter ist schlecht, sie enthält ... " Danach gab es diese Diskussionen wegen Margarine; Eier waren auch noch dran. Das Schlimmste für mich waren die"..Würmer in den Fischen .." Man könnte diese Aufzählung beliebig ergänzen. Bleiben wir Nutzer aufmerksam und kaufen gute Waren, dann lernen die Verkäufer auch, uns kann man nur gute Waren verkaufen. Wie war es damals mit dem gepanschten "süßen" Wein... Die Winzer bieten uns jetzt qualitativ gute Weine an und der nächste Tag hat keine Kopfschmerzen für uns parat, weil keine Glucose zugesetzt wurde. Wir Verbraucher bestimmen über das, was gekauft wird.

 

Aphrodite
@nika,

ich stimme Dir zu. Doch wenn ich nicht einmal sehen kann, was mir da angeboten wird - heißt, ich als aufgeklärter Verbraucher gar nicht wissen kann, ob in den Lebensmitteln Nanotechnologie drin ist, dann ist es mit der Selbstbestimmung nicht mehr weit her und der Verbraucher wird ziemlich allein gelassen. Und da ich nicht irgendwann als fluoreszierendes Versuchskaninchen durch die Gegend rennen möchte: "100% ohne Zusatzstoffe" hatte ich gestern auf einem Frischkäse gelesen. Ich habe gar nicht mehr auf den Preis geguckt. 

 

@Jarimba, ich habe doch wirklich geglaubt, Nanoteilchen gibt es nur in Sonnenschutzcremes und Schuhpflege. Manchmal komme ich mir hilflos und blöd vor. Und hier noch ein Spezial aus einer Zeitschrift. 

auchwas
Diese verflixten Zusatzstoffe

Immer wieder  neue, alte  Zusatzstoffen die  auch noch unter dem Decknamen der E`s  und in Weiterverarbeitung anders genannt werden. Die einfach schädlich sind und schon viele Jahre in vielen Produkten einfach eingesetzt werden.  Und wenn man diese Artikel mit z.B. hier  alle liest,  dann wird mir ganz übel, wo bleibt da die Verantwortung, wo sind  die Wacher über unser Essen?!

Denn nicht nur in Sonnencremes auch in Vitaminpillen ist Nano enthalten und schadet, auch der  Abrieb, den wir einatmen ist fraglich und schadet der Gesundheit, ja Nano wird in manchen Studien mit Asbest gleich gestellt.


Schon bei banalen Sachen wie Salz wird  es eingesetzt damit  es streufähiger ist.

Hier ein Ausschnitt aus einer Zeitschrift:
Auch fettlösliche Vitamine wie die Carotinoide werden seit Langem in Nanokapseln Lebensmitteln beigemengt. Ein US-amerikanisches Patent zur Vitaminverkapselung wurde bereits im Jahr 1956 erteilt. Carotinoide lösen sich nicht nur in Wasser auf, sondern sind auch empfindlich gegen Licht und Sauerstoff. In Fruchtsäften und Multivitamintabletten werden sie darum verkapselt in eine Emulsion aus Zucker und Hilfsstoffen wie Gelatine und Stärke verpackt. Erst im Magen zerfallen sie und werden schließlich resorbiert.

Was mir alles wieder sagt, nur natürliche Lebensmittel, frisch verarbeitet und hoffentlich ohne Kunstdünger und  Spritzmittel, die wir angeboten bekommen, zu verwenden. Die beste Kontrolle hat  der,  der selbst anbauen kann, doch man spürt Gott sei Dank immer mehr  Initiativen die viel für die natürliche Lebensweise tun und da kann man seeeehr froh darüber sein.

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