Pilze

Pilze....Bio....Selbstanbau....Kochen.....Trockenpilze....

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Kommentare
cystitis

Weil sich Crazycook und Aphrodite gerade so schön darüber ausgetauscht haben und weil ich selber beim Planen meines Gartens darüber gestolpert bin, wollte ich dieses Thema mal zur Sprache bringen.


Ich habe überlegt, mit einen mit Trüffelpilz geimpften Haselnußstrauch oder ein Speisepilzanzucht-Set für den Garten, Braunkappen oder Steinpilze, zuzulegen. ich habe ja noch einige Ecken in meinem Garten frei :-))


 


Hat jemand von Euch Erfahrungen damit??


 


Welche Pilze nehmt Ihr für Eure Kochvorhaben?

In Ermangelung eines guten Pilzhändlers habe ich bisher auf getrocknete oder, wenn es nicht so darauf ankam auch mal die braunen Champignons aus dem Supermarkt verwendet.


 


Bin mal gespannt, wie Ihr das so macht?


 


LG cystitis

nika
Tolles Thema, liebe Cystitis,

da klinke ich mich doch sofort ein, denn mein Garten hat auch noch viele Eckchen, dunkle und feucht oder wärmer ... frei. Ich habe auch noch ein paar Baumstümpfe, die eine Pilz-Impfung vertragen könnten..... .... ... .. .

Aphrodite
Noch ganz am Anfang.

Ein Besuch in Haltern am See hatte ich mir schon im letzten Jahr vorgenommen. Und bin davon abgekommen. So kann ich zunächst nur ein paar Impressionen liefern. Zuchtpilze wachsen in Plastikbeuteln, was dann auch weniger romantisch sein kann. Und was vor Jahrzehnten noch die Zucht von Champignons auf Strohballen war, sind mittlerweile kleine Garten-Nischen. Wäre schön, wenn sich noch ein paar Mitstreiter finden. Zunächst wollte ich aufzeigen, dass Pilze züchten mit der notwendigen Erfahrung selfmade sein kann. Mein nächster Schritt wird sein, die Pilze roh zu probieren. Als Carpaccio - wo mir doch glatt das passende Rezept fehlt.

crazycook
Du traust dich was

Alle essbaren Pilze sind im Rohzustand schwer verdaubar und sollten schon deshalb nur gekocht verzehrt werden. Hinzu kommt, dass viele Pilze im Rohzustand giftig sind. In dieser Gruppe ist z.B. der Sommersteinpilz, der Austernseitling, der Wiesenchampignon, der Parasol-Pilz, der Semmelstoppelpilz (um nur einige bekannte Pilze zu nennen) zu finden. Eine Pilzsorte gibt es, die ich auch roh esse, den Trüffel und da sind zahllose Rezepte im Netz zu finden. Ein Klassiker ist Spinat mit pochiertem Ei und weißem Trüffel. Pilz-Zucht stelle ich mir nicht ganz einfach vor, allerdings wachsen bei mir im Garten Schopftintlinge ohne mein Dazutun. Ein paar Mahlzeiten mit Rührei springen dabei schon heraus.

Toskanafan
Ohhhhhh,,, "Genießerdelikatesse",,,was habt ihr da wieder vor?,,,,,,
Pilze  

nun ohne extra zu lesen, stimme ich @crazycook zu. Weiter,,,, ich hatte mal selbst im Garten Braunkappen auf Strohballen gezüchtet. Das ging gut und machte Spaß. Richtige Pilz Ernte, hatte ich. Eines Tages sah ich vormittags einen kleinen Pilz, dieser war mir zu schade, abzuschneiden. Kurz vor Mitternacht als ich zurückkam, wollte ich sehen was mit dem Pilz nun ist, also raus mit der Taschenlampe,,,,,Der kleine Pilz war weg,,,,,,. Ach Du Schreck,,,, so viele Schnecken auf einem Haufen hatte ich noch nie gesehen. Sie schienen sogar aus der Umgebung extra wegen diesen köstlichen Pilzen anzureisen, und waren scharenweise auf diesem Stroh-Pilzballen zu treffen. Brrrrrrrr,,,,,PS,,, das war noch zu einer Zeit, als ich keine Schnecken im Garten hatte. Ich sammle mit meinem Mann selbst Pilze im Wald, da sehe ich jedes Mal wie viel, den "lieben Zeitgenossen" täglich gefällt. Allerdings, obwohl ich sie kenne, lasse ich sie immer noch mal von einem andren Pilzesucher, begut achten, da ich mit selbst nicht traue. Mir würde es trotz alledem auch wieder mal Spaß machen, Pilze zu züchten. Viel Spaß Euch allen.

Toskanafan
Noch ein Foto,,,
Pilze  

aus dem Wald, ich bin auf weiteres gespannt.

lundi
Rohe Pilze sind Ok

Gerade Champignons, auch Wiesenchampignons, essen wir neben der häufigen gebratenen Version schon immer auch roh, in ganz dünne Scheiben gehobelt zum Beispiel, oder es verschwindet auch mal gleich einen beim Suchen im Mund zum Probieren. Jetzt bin ich aber froh, dass wir noch leben. Es kursiert ja ebenfalls, man dürfe sie nicht wieder aufwärmen. Die Zeiten sind schon sehr lange vorbei. Da ich abends vorkoche und am nächsten Mittag aufwärme, hab ich wohl stets Glück gehabt?

 

Selber züchten? Ich denke eher nicht, obwohl Platz wäre. Man muss nicht alles machen. Sammeln in Wald und Wiese ist gut.

 

Bio ist mir auch bei Zuchtpilzen wichtig, die krieg ich auf dem Markt. Dass sie besser schmecken usw. kann ich nicht behaupten, aber es ist wie mit allem anderen in Sachen Bio. Ich möchte diejenigen unterstützen, die nicht nur klug daherreden sondern praktisch verantwortungsvoll mit der Natur umgehen und die Chemieindustrie boykottieren. Für die Pilze heisst das vor allem: Substrat von Biohöfen und heisser Wasserdampf statt Desinfektionsmittel und Pestiziden.

crazycook
Bedenkenswertes und wenig Sinnvolles

in einen Topf zu werfen, kann jeder machen wie er Lust und Laune verspürt. Sich spöttisch und überheblich über einen Beitrag zu äußern, weil es nicht passt oder man eine andere vielleicht "bessere" Erfahrung gemacht hat, finde ich aber sinnfrei. Giftig heißt ja nicht tödlich giftig und so manche "Pilz-Vergiftung" (Unwohlsein) wird im häuslichen Bad oder auf der Toilette hochgewürgt bzw hinter sich gelassen. Ob Aufwärmen von Speisen sinnvoll ist oder nicht, muss jeder selbst für sich entscheiden, ich mag es nicht. Tatsache ist, die Frische und der Vitamingehalt in Pflanzen wird beim erneuten Erwärmen verringert bzw. geht verloren.

Bettina Müller
rohe Pilze

Soweit ich gelernt habe, kann man Zuchtpilze roh essen, nur bei Waldpilzen sollte man es nicht tun, beispielsweise auch wegen Wurmbefall etc. Bei unseren Kochkursen hat Sebastian schon öfter Bruschetta mit rohen Shiitake kredenzt, immer wieder sehr lecker und nie Probleme gehabt. Auch (Zucht-)Champignons esse ich regelmäßig roh auf Salat.

 

Zum Thema Pilze und aufwärmen kann ich nur sagen, dass die Regel, Pilze ja nicht noch mal aufzuwärmen, aus einer Zeit stammt, in der es noch keine Kühlschränke gab. Man kann sie ohne Bedenken noch ein zweites Mal genießen, sollte sie aber wieder gut erhitzen und vorher in einem nichtmetallischen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren. @crazycook: Zum Thema Vitamin- und Nährstoffgehalt muss ich dir natürlich Recht geben, das bestrifft aber natürlich alle Gemüsesorten.

 

@Aphrodite: Vielleicht wäre für den Anfang diese Steinpilz-Carpaccio ja etwas?

 

lundi
@crazycook

Wenn Du Dich durch meine Ausdrucksweise verspottet o.ä. fühlst, bitte ich vielmals und ganz ehrlich um Entschuldigung und gelobe Besserung, so wars nicht gemeint. Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden? Vieileicht meinst Du, sie roh sind schwer verdaulich? Oder in größeren Mengen nicht empfehlenswert? Das ist bei rohen Pilzen ganz sicher so. Viele Leute machen ja auch um rohen Kohl oder Paprika u.a. einen weiten Bogen, weil das Beschwerden nach sich zieht. Und wenn ich mir nicht völlig sicher bin, esse ich einen Pilz auch nicht, und schon gar nicht roh. Oder meinst Du so was in der Art wie bei Kartoffeln oder grünen Bohnen, die man ja roh auch nicht unbedingt essen soll? Was ich allerdings auch nur auf regelmäßigen Verzehr größerer Mengen beziehen würde. Das wäre mir neu, zumindest bei allen Arten von Champignons und was ich sonst so selbst verarbeite. Also bitte nicht mehr böse sein.

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