QA Molekularküche

QA : UMFRAGE

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Kommentare
romeamyrtha

 



Hallo zäme

Myrtha
und ich müssen für die Schule eine sogenannte Quartalsarbeit schreiben.
Wir das Thema Molekularküche ausgewählt. Wir haben ein eigenes Menu mit
speziellen pflanzlichen Texturen gekocht. Durch diese Texturen wird die
Konstistenz der Lebensmittel verändert (mehr dazu: http://de.sevenload.com/sendungen/Restaurant-Kritik-de/folgen/PzAH4xw-Nachschlag-15-Molekularkueche)


Jetzt
machen wir eine Umfrage zum Thema. Wir wollen wissen, ob diese Küche
alltagstauglich ist. ...Jedoch ist so ein Menu sehr aufwendig und man
muss Dinge oft 2 Tage oder früher vorbereiten.
(Unser Dessert: http://www.saison.ch/de/rezepte/adventsstreifen/detail/)

Auch die Zutatenbesorgung ist oft nicht einfach und ziemlich teuer.

Könntet ihr bitte die 2 folgenden Fragen beantworten:

Würdet ihr so täglich kochen wollen?
Wieso/Wieso nicht?

Wie lange steht ihr pro Tag (Z'nacht) in der Küche?

Vielen Dank.
Mit lieben Grüssen
Romea(&Myrtha) :)

Rinquinquin
@ romeamyrtha - Umfrage

Hallo Ihr Beiden,

 

Würdet ihr so täglich kochen wollen?  Nein!!


Wieso/Wieso nicht?  Immer noch lege ich Wert darauf, nicht Stunden in der Küche verbringen zu müssen. Das ist etwas anderes, wenn wir liebe Gäste zu einem kulinarischen Abend eingeladen haben, da fange ich oft schon am Tag vorher an. Aber Molekarküche? Sieht ja ganz nett aus, wenn man es im Restaurant bekommt, doch ist das meiner Meinung nach nicht alltagstauglich. 

 

 

Wie lange steht ihr pro Tag (Z'nacht) in der Küche? Mit Aufräumen nicht mehr als eine Stunde.


Für die Statistik

Nein, so würde ich nicht täglich kochen. Ich betrachte meinen Garten als Quelle meiner Ernährung, nicht Zutaten aus der Apotheke (denn dort sind viele der benötigten Stoffe günstig zu haben). Das ist wohl der Hauptgrund. Zwar sind mir durch mein Mathematikstudium wissenschaftliche Betrachtungen der Dinge in der Welt durchaus angenehm, labortechnisch Kochen mag ich zu Hause jedoch nicht. Nicht aus Zeit- oder Kostengründen, sondern aus Prinzip, und weil ich in dieser Hinsicht altmodisch bin, traditionelle Küche liebe. Trotzdem habe ich größte Achtung vor allen, die ihre Kreativität mit Molekularküche ausleben. ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich dies in einem Restaurant bestellen würde, wohl eher nicht, allerhöchstens mal aus Neugier.

 

Zwischen 30 min und 2 h verbringe ich durchschnittlich all abendlich in der Küche, nicht weil ich muss, sondern weil ich möchte.

auchwas
Sooo kochen?

Da sträuben sich mir die Haare, ganz klar "NEIN".

Wieso: ich nehme natürliche Lebensmittel,  wenn möglich aus  der Gegend in der ich  wohne und nur natürlich nicht hoch gezüchtet,  verändert, mit unklar definieten Düngemitteln gedüngt uws.  Sorgfältig und  schonend  gegart und zubereitet.

Wieso nicht, weil ich keine Chemie in meiner Küche möchte und die gesundheitlichen Risiken bei dieser Methode auch sehr umstritten sind.

Ich möchte auch nicht,  trotz großem  Interesse  für das Kochen von der Molekularküche oder Gerichte die damitdarin zubereitet wurden kosten. Danke NEIN.  Mir ist  bekannt , dass große Sterneköche, die ich zum Teil sehr bewundere, damit große Erfolge einfahren. Also eine Einladung zu  Ferran Adrià und seiner Molekularküche reizt mich überhaut nicht.

Ich bin täglich gerne in meiner Küche und koche und backe  mit unterschiedlichen Zeiten zwischen 30 Minuten und 3 Stunden.

 

So möchte ich nicht täglich kochen

Hallo ihr zwei.

 

Ob ich täglich so kochen möchte? Ganz sicher nicht! Dafür ist es mir viel zu aufwändig im Verhältnis dazu, was am Schluss heraus kommt. Ich koche gerne, aber ich möchte nicht Stunden in der Küche verbringen und am Schluss habe ich ein Schäumchen, dass eigentlich nach Nichts schmeckt. Und alltagstauglich ist es, wie Rinquiquin schon geschrieben hat, sowieso nicht.

 

Wie lange ich täglich in der Küche stehe? Da ich meist nur Abendessen koche unter der Woche zwischen 30 Minuten und max. 1,5 Stunden, inkl. Aufräumen. Am Wochenende, vorallem wenn wir Gäste haben, kann es auch mal länger sein.

 

Ich möchte im Übrigen noch anfügen, dass ich der Molekularküche nicht abgeneigt bin. Eine Kollegin und ich überlegen uns ernsthaft, ob wir nicht mal im Theater 11 in Zürich ein "Molekular-Menü" essen gehen wollen. Einfach aus Neugier.

 

Viel Erfolg noch bei eurer Arbeit!

lion67
Nein, nein und nochmals nein!

Würde ich täglich so kochen wollen? - Nein (genaugenommen nicht ein einziges mal!)

Wie lange täglich in der Küche: zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden.

 

Ich bin auch neugierig, was neue Geschmäcker, Gerichte, mir unbekannte Gewürze ... angeht - aber DAS?

Ehrlichgesagt habe ich mich mit Molekularküche bislang nicht auseinandergesetzt. Ich hab mir auch ganz brav den Video angesehen (den finde ich übrigens ganz gut) - aber wenn ich das so sehe frage ich mich: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Ich brauch keinen Melonenkaviar, kein Olivenöl-Popcorn, u.s.w. Ich mag das was ich esse zuordnen können - ich will nicht durch ungewöhnliches Aussehen des Essens auf eine falsche Fährte gelockt werden.

Auch den vorgeschlagenen Nachtisch würde ich nicht nachkochen, auch wenn er eigentlich ganz lecker aussieht. Aber: 1 Schnitz von einer Grapefruit, 2 Schnitz Orange, 3 Schnitz Mandarine. Das ist jeweils höchsten 1/4 bis zu geschätzen 1/16 der jeweiligen Frucht!!! So etwas mag ich gar nicht - da ich kein Essen wegschmeißen will, müsste ich den Rest also so vertilgen - nööööööööööööööö, will nicht. Alltagstauglich ist das meiner Meinung nach jedenfalls nicht.

Was mir zuletzt noch dazu so einfällt:

Mein Papa hat immer gesagt: "Mit dem Essen spielt man nicht."

 

Für ein Referat finde ich es ein spannendes Thema - viel Erfolg und Spaß dabei!

 

Vielen Dank

Vielen Dank an alle. Wir werden diese Rückmeldungen gerne in unserem Prokjekt einbinden. :)

Liebe Grüsse

Ihr habt Euch ein interessantes Thema ausgesucht!

Nun erst zu Eurer Umfrage. Also ich würde weder täglich noch überhaupt nach dieser Methode "kochen" wollen. Da ist mir zu viel Chemie in Form von E-Stoffen im Spiel - "Spiel" im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Und wie lange ich täglich in der Küche stehe, hängt sehr von meiner Zeit ab und auch davon, was ich zubereite. Das kann sich zwischen einer halben Stunde und drei Stunden bewegen.

 

Für Eure Quartalsarbeit habe ich hier auch einen sehr informativen Artikel aus dem "Stern" vom 14.06.2008.

 

Besten Erfolg wünsche ich Euch beiden, Eliza

 

 

 

 

sparrow
kommt für mich nicht in Frage

Ich würde so auf keinen Fall kochen wollen.

Ich versuche ohne Chemie, weitgehend mit natürlichen Zutaten zu kochen. Das tut mir und meiner Gesundheit gut.

Ich brauche 1/2 bis 1 Stunde zum Kochen. Für ein Festessen darf es auch ein bisschen mehr sein.

Viel Erfolg für Eure Quartalsarbeit wünscht Euch Trudel.

 

 

 

 


Maus
Nein, so möchte und werde ich nie kochen!!!!

Ich hoffe, daß "so" niemals gekocht wird. Weder Heute noch Morgen. Es gibt nichts was gesünder ist, als natürliche Lebensmittel. Außerdem macht es auch Spaß damit zu kochen. Ich hoffe, daß ihr nur ein Referat darüber haltet und dieses auch bestimmt interessant ist und in Wirklichkeit euch das Kochen mit richtigem Gemüse etc. Spaß bringt.

In der Küche verbringe ich täglich unterschiedliche Zeiten. Mindestens 60 Minuten täglich für Frühstück und Abendbrot. Für das Mittagessen mindestens 30 Minuten täglich, was sich ausdehnen kann bis zu 2 Stunden.

Viel Spaß und viel Erfolg wünsche ich Euch, Maus

Aphrodite
Ich habe einen Bunsenbrenner - das reicht.

Für Reagenzgläschen-Schnick fehlt mir jedoch jede Fingerfertigkeit und auch der Sinn. Ich empfinde den Geschmack als unecht und überdreht. Die Nahrungsmittelindustrie zaubert daraus Mogelpackungen (Preis rauf - Qualität runter). Diese Revolution in der Küche braucht es nicht - von "alltagstauglich machen" ganz zu schweigen. Muss allerdings zugeben, ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, mir so einen sündhaft teuren Sahnesiphon zuzulegen, mit dem sich atemberaubende Desserts zaubern lassen. Ich glaub' man brauchte nur noch auf den Knopf zu drücken und die Masse türmte sich auf. Haute Couture auf dem Teller. Wann trage ich mal Haute Couture?

 

Jeremy Rifkin schreibt dazu (nicht zur Molekularküche!), dass wir uns auf einem langen evolutionären Weg befinden und spannt den Bogen von den Jägern und Sammlern bis ins Jahr 2010. Und was ist neu im Hier und Jetzt?

Kinder lernen in der Schule und wissen, dass sich ihr Essen, ihr Konsumverhalten und ihr Lebensstil auf das Leben anderer Menschen auf unserem Planeten auswirkt. Mutig gesprochen!

Nun, was denkt Ihr? Wenn sich dieses Bewusstsein durchsetzt, ist dann Molekularküche energie-effizient? So schaffen wir Kopenhagen nie :)

Aphrodite
Noch ein Tipp zum Dessert!

Wenn Euch die Gelantine nicht gelingt und klumpt - einfach kurz damit in die Mikrowelle, dann wird sie wieder flüssig. Viel Erfolg bei Eurer Quartalsarbeit!

Interessant, aber auch nicht mein Ding

Also ich wäre grundsätzlich nicht abgeneigt mal ein Restaurant zu besuchen, in dem Gerichte aus der Molekularküche angeboten werden. Es ist einfach interessant mal zu sehen und zu schmcken, was man aus Lebnsmitteln alles machen kann. Jedoch finde ich, dass die Zubereitung eher einer Bastel- und Laborarbeit ähnelt, bei der der ganze Kochspaß verloren geht.

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