Schädlich?

Das Problem mit der abgelösten Beschichtung (Kommentar von Antonia auf die Pfannenfrage von Soßenbinder) kenne ich. Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause. Ist es eigentlich schädlich, wenn man so eine Pfanne, bei der die Beschichtung sich zum Teil gelöst hat, weiterverwendet? Oder sollte man die schleunigst entsorgen?

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Kommentare
Burgl

Johanna Wagner
angeblich sollen die verboten werden...

also, ich weiss nicht, was an der story dran ist, aber ich hab mir von einem profikoch stecken lassen, dass es bewegung gibt, diese non-stick pfannen in der eu zu verbieten. das material sei schwer toxisch, besonders, wenn es zu stark erhitzt wird (na no na, was macht man denn sonst mit einer pfanne?). angeblich fallen da kanarienvoegel von der stange bei den gasen, die sich da entwickeln.
steht auch in jeder gebrauchsanleitung fuer tefal und aehnliche pfannen, dass man sie nur auf mittlerer hitze und nie leer verwenden soll und auf keinen fall, wenn das material abgekratzt ist.

zum thema vergiftung noch: die giftigen gase, die da entstehen, rufen angeblich zeichen hervor, die wie eine boese erkaeltung klingen moegen: kopfweh, erhoehte temperatur, niesen, ... ab jetzt muss wohl in jede pfanne ein ordentlicher beipackzettel ran und ein hinweis, seinen arzt oder apotheker zum essen einzuladen!!!

ich hab meine billigen pfannen allesamt rausgeschmissen und mir ein paar gute gekauft. eine edelstahl und eine gusseiserne mit einer ganz bestaendigen anti-haftbeschichtung, beide von le creuset. machen alles super mit, obwohl bei genauerem nachfragen auch die info kam, dass das material auch eine art teflon enthaelt - aber da kann angeblich der zug drueberfahren ohne sie zu zerkratzen. mal sehen. bisher ist sie noch wie neu, obwohl ich sie seit einem jahr fast taeglich benutze.

nach viel schwafeln wuerde ich empfehlen, die pfanne umgehendst in den muell zu stecken und ein paar euro mehr fuer eine wirklich gute auszulegen... because you're worth it!

aldie
Es wird viel erzählt !

Es gibt oft Dinge die jeglicher Grundlage entberen.  Jedoch sollte in jeder beschichteten Pfanne nicht mit Metall gerührt oder überhaupt gearbeitet werden um die Schicht nicht zu zerstören. leider sieht man in den meisten Kochsendnugnen diesen Unsinn und noch andere Handhabungen die einem die Haare zu Berge stehen lassen , aber das ist wohl nicht zu ändern. Man

sookie st.jones
ewig halten sie leider nicht ..

dass man die Dinger pfleglich behandeln muss, ist ja wohl gemeinhin bekannt. Nach einigen Jahren täglichen Gebrauchs verabschiedet sich gerade meine BAF Handguss (aus was für einem Material auch immer die war). Der Belag platzt nun überall ab, als wäre ein Verfallsdatum abgelaufen. Sehr schade, weil schwer ist sie immer noch und der dicke Boden verteilt die Hitze 1a mit Sahnehäubchen. Ob die Gerüchte berechtigt sind oder nicht, auf jeden Fall ist das Thema unheimlich, egal was in der Beschichtung drin ist und ob sich etwas rauslöst. Bis das nächste Christkind kommt, werden wohl wieder all die Email- und Edelstahlpfannen zu Ehren kommen, die ich schändlichst vernachlässigt habe. Vor allem aber meine allererste, eine Gusseiserne, die inzwischen 20 Jahre altist und definitv kein Verfallsdatum hat.

mow
Teure contra Billige

Laut meiner Freundin, einer Fachkraft für Kochgeschirr, wird der Belag in beschichteten Pfannen nicht nur durch scharfe Gegenstände wie Messer oder scharfkantige Kochlöffel zerstört, sondern ebenso durch zu starkes Erhitzen.

Wobei es völlig egal ist, ob es sich um eine 100€-Pfanne von WMF handelt oder eine für 15€ vom Aldi.

Damit ist meine Entscheidung gefallen: ich kaufe beschichtete Pfannen nur noch zu Dumpingpreisen - schwer & plan müssen sie natürlich schon sein - dafür leiste ich mir beim kleinsten Anzeichen von Kratz- oder Platzspuren eben eine neue.

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