Sous-Was?

Ach, ich würde es ja gerne einmal ausprobieren und nicht immer literweise Öl verwenden.

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Kommentare
Aphrodite

Und wie beim NT-Garen verliert das Bratenstück wenig Flüssigkeit und bleibt schön saftig. Die Garmethode heißt Sous-vide und das Gargut wird dazu vakuumiert und ins Wasserbad gelegt. Da Fleisch nicht mehr wird als pochiert, kann es anschließend auch noch kurz sehr heiß angebraten oder übergrillt werden. Und auch die weniger guten Teile werden zart...


Hat das von Euch schon jemand ausprobiert oder in der Gastronomie probiert?


Und ist es wirklich das Aha-Erlebnis?

crazycook
Ziemlich schwierig

und unvertretbar teuer für den Hausgebrauch. Zum Einen ist ein Vakuumiergerät für die entsprechenden Plastikbeutel von Nöten und zum Anderen ein kochtaugliches Wassertemperiergerät mit Temperaturregelung und Stömungseinrichtung unabdingbar. Für die Anschaffung beider Geräte muß man im günstigsten Fall 600 -700 Euronen berappen. Meine Pi mal Daumen Versuche im Kochtopf auf dem Herd waren nur mäßige Erfolge. Weil bis dato noch nicht absolut gesichert ist ob bei diesem Garprozess Weichmacher aus dem Kunststoffbeuteln in das Gargut gelangen, habe ich von dieser Zubereitungsart Abstand genommen. Wenn man Flüssigkeitsverluste vermeiden will ist es auch möglich Fleisch in einer Ummantelung aus Teig und Farce bei 120°C im Ofen zu garen. Ein Kerntemperatur-Thermometer ist dabei sehr hilfreich. Bei meinem Hauptgericht vom Mittwoch, hatte der Rehrücken eine Kerntemperatur von 57°C und das Fleisch war sehr zart.

Rinquinquin
Kürzlich

bei einem Event gab es Lachsfilet sous-vide, ein geschmacklicher Traum. Es sieht für den Laien so einfach aus, wenn der Beutel aus dem warmen Wasser genommen wird und so ein tolles Lachsfilet herauskommt. Aber wie crazycook schon sagte, ist das für den Hausgebrauch doch mit einigen Tücken verbunden. Man kann halt nicht alles mitmachen, was in der höheren Gastronomie fast schon zur Normalität gehört.

KleineKöchin
Schon entdeckt

liebe Aphrodite, zufällig habe ich in einem unverschämt teuren Kochbuch diese Woche ein Rezept mit dieser Technik gefunden, und mir ist gleich das Wasser im Mund zusammengelaufen. So unverschämt wie der Preis war, so unverschämt lecker sah das Gericht auch aus.

Von mir wird es aber auch bestimmt niemals getestet :-), das mit den Weichmachern ist auch mir nicht egal.

Schade eigentlich

Hätte das auch gerne einmal probiert auch der neugier wegen aber hatte wohl nicht sollen sein…

Aphrodite
Mache ich auch nicht.

Danke Euch allen. Werde auch Abstand davon nehmen und zu bewährten Methoden greifen. Eine Farce drumherum streichen. Ein Bananenblatt nehmen oder aus Alufolie hübsche Bonbons drehen. Oder dann doch bei 80 Grad in Öl schwimmen lassen.

Einfache und billige Variante für den Hausgebrauch

Als Tip und für rel. wenig Geld ( insgesamt ca. 100 €):Wer einen Crockpot hat, kaufe sich eine temperaturgesteuerte Steckdose ( z. B. bei Conrad ) für ca 40€. Damit kann man ein einfaches aber funktionierendes System zum Sous vide Garen realisieren. Einen Vakuumierer hat ja eigentlich fast jeder zu Hause.

Zumindest versuchen

Gute Vakuumgarer kosten natürlich ihr Geld, aber man sollte nicht alles gleich verneinen. Auf Dauer lohnt es sich allemal. Man sieht es  doch immer wieder bei den diversenKochshows im Fernsehen, das Köche Fleisch im Plastikbeutel  einschweißen und so im kochenden Wassergarenlassen. Meist sind die Beutel noch speziell, um so den Geschmack des Fleischesnoch besser zur Geltung kommen zu lassen.

Und wer erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, der stellt die Pfanne nicht mehr auf den Herd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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