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Vorsicht bei Diagnosen für Nahrungsmittelunverträglichkeit

Das Geschäft mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten läuft gut. Ärzte und Heilpraktiker verdienen damit gut mit umstrittenen Tests.

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Kommentare
küchengötter

Tests für Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind ein gutes Geschäft. Wie schnell man damit unberechtigterweise in der Krankenecke landen kann, zeigt dieser Artikel. Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema? Habt Ihr Euch schon mal testen lassen?

Der Test ist eine Zumutung

Ich glaube kaum, dass dieser Test ein wirklich testfähiges Ergebnis bringen kann. In meiner Familie gibt es drei Neurodermitiker, die auch auf verschiedene Nahrungsmittel und Nahrungs-Ergänzungsmittel reagieren. Ein erfahrener Allergologe hat die drei unanbhängig voneinander getestet und uns mögliche Ursachen herausgefiltert. Wobei die Tests jeweils synthetische Testmittel waren und tatsächlich gab es keine allergische Reaktionen auf z.B. Meerschweinchen und Katze. Die "erkannten" Allergien haben wir dann im Ausschlußverfahren selbst ausgetestet und leben sehr gut damit.

 

Nahrungsergänzungsmittel haben wir soweit wie möglich aus dem Hauhalt verbannt. Unser Brot und viele Aufstriche werden selbst hergestellt, damit ist das Frühstück schon mal sicher.

 

Die warmen Mahlzeiten werden ebenfalls selbst zubereitet und somit sind eventuelle Probleme weitgehend aus unserem Lebensraum verbannt.

Appell für mehr Akzeptanz

Mir selbst ist Blut abgenommen worden, da mir sehr häufig schlecht war. Dabei kam heraus, dass ich kein Milcheiweiß vertrage und keinen Kaffee. Als ich diese beiden Lebensmittel weggelassen habe für eine Zeit, ging es mir gleich viel besser!

 

Mich ärgern Menschen, die das alles als reine Anstellerei verkaufen, ohne jemals selbst mit diesem Problem konfrontiert worden zu sein! Schade, dass das Thema immer noch so wenig Akzeptanz erfährt!

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