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Was tun gegen den Plopp?

Der "Blubb" mag ja manchmal erwünscht sein- aber was mache ich gegen den "Plopp"?

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Kommentare
KleineKöchin

Dass ich Backen nicht unbedingt zu meinen Stärken zähle wissen hier wohl die meisten. Das hält mich aber (zum Glück) nicht davon ab, es immer wieder mal zu versuchen.


 


Heute stand eine tolle Mohntorte am Programm- schließlich kommt in kurzer Zeit doch Besuch. Und was ist?


Torte aus dem Ofen- PLOPP. Schon fällt sie in sich zusammen als hätte ich sie beleidigt.


Von quer teilen, glasieren und Co kann nicht mehr die Rede sein. Was mache ich immer falsch????

Etwas mehr Angaben---

zum Teig und der Torte wären nötig um Dir entsprechende Auskunft geben zu können.

Keine Kunst

Ich schaffe das bei vielen verschiedenen Torten bzw. Kuchen. Meistens aber bei welchen ohne Mehl und Backpulver, so wie heute.

 

Die Masse beinhaltete außerdem sehr viele Eier lt. Rezept, zum Schluss wird noch steif geschlagener Schnee untergehoben.

 

Ich habe auch schon versucht, den Kuchen im Ofen abzukühlen usw. um dem gemeinen Plopp vorzubeugen, aber nichts klappt.

Ohne Mehl und Backpulver?

sowas wie Biskuit? Ja also, da finde ich ja müßen unbedingt die Eier richtig schaumig geschlagen sein und das Eiweiß locker untergehoben wie hier in der Warenkunde beim Biskuit beschrieben.

Es ist aber auch bei Nusskuchen oder Ricottakuchen schon etwas diffizil dieses "Plopp" zu vermeiden, gerade beim Quarkuchen macht es gerne "Plopp" aber ist gar nicht so falsch denke ich. Wichtig wäre genau zu wissen um welches Rezept es sich handelt und genau  mal zu sehen, was genau nicht richtig ist um es zu korrigieren. Die Prise Backpulver beim Biskuit oder Backpulver und Natron, damit die Sachen schon aufgehen und die richtige Temperatur und Backzeit und Backoform und die Zutaten. Ja ich finde auch noch ein paar Angaben und vielleicht findet sich der Fehlerteufel, ach nee, der "Plopp"

Kein einfaches Problem

Für ein gutes Gelingen sind verschiedene Verfahrensabläufe wichtig. Das Eiweiß darf nur halbsteif geschlagen werden, damit es sich beim Kochprozess ausdehnen kann. Weiterhin ist die genaue Backtemperatur wichtig und die Art der Ofenheizung. Zudem sollte der Back-Kochprozess mindestens 2 mal unterbrochen werden damit die Eier-Eischnee-Mischung Stand bekommt. Z.B. beim Käsekuchen ist es angebracht den Kuchen nach 20 Minuten Backzeit aus dem Ofen zu nehmen, die Füllung am Rand rundherum aufzuschneiden und den Kuchen mindestens 10 Minuten ruhen zu lassen, danach wieder 20 Minuten in den Ofen. Nach dieser Zeit den Kuchen nocheinmal herausnehmen, ebenfalls mindestens 10 Minuten ruhen lassen und danach fertig backen. Aus der Form nehmen und umgestürzt auf einem Gitter abkühlen lassen. Ob dies bei dem Mohnkuchen funktioniert hängt vom Rezept ab, aber ich glaube es müsste gehen.

Tipps

vielleicht mit ein piekser einstechen damit die Luft entweichen kann.. Das hilft meistens.

Beim Brot wird der Teisch meinstens mit dem Messer eingeschnitten.

Das ist ja schon besser

Also mein Teig ging in etwa so: Butter mit Zucker und vielen Dottern schaumig schlagen. Nüsse, Mohn, Zitronensaft und Co unterheben.

Vorher Eiweiß mit Zucker steif schlagen, dass dann unter die Mohnmasse heben- ab in den Ofen. Habe ihn 2x abgedeckt damit er nicht zu dunkel wurde.

 

Du meinst also, man kann den Kuchen unter dem Backvorgang herausnehmen, warten, weiterbacken? Ok, das ist interessant.

 

Im Übrigen: Schmecken tut diese Mohntorte einfach himmlisch. Locker, fluffig innen, nicht zu trocken, nicht zu nass. Nur leider sieht sie so zerstört aus, dass ich sie maximal selbst essen kann :-)

Du meinst eine Wiener Mohntorte?

@KleineKöchin, ich kann ja auch gar nicht mitreden. Meine Kuchen - bis auf Muffins - müssen auch mehr oder weniger aus dem Ofen gerettet werden. Und da ich bisher nur das Steak mit der dreifachen Ruhe kannte, komme ich aus dem Staunen nicht heraus, was man nun mit Kuchen anstellen ´kann, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und keine Spur oder Hinweis dazu findet sich in den Rezepten. Was dann wieder die "Ich kann Backen"-Zunft von dem übrigen Rest (ich!) trennt. Dass crasycook auch backen kann, hätte ich jetzt nicht erwartet. Aber ich denke mal, die Herausforderung kann bei ihm nie groß genug sein und so eine Wiener Mohntorte schafft er mit links. Schön ist dann der Wunderwerke-Vergleich. auchwas bäckt und ich wurschtel mich so durch. Was mich jetzt dazu verleitet, dieses Prachtexemplar auch mal zu probieren. Ohne die Tipps hier wahrscheinlich ein aussichtsloses Unterfangen.

@Aphrodite

Diese Unterbrechungen und Abkühlungen beim Backen kannte ich auch nicht. Dabei gehe ich ziemlich rabiat mit meinen Kuchenteigen um. Biskuit wird bei mir in einfachster Art gemacht: entsprechende Menge Volleier mit Zucker schaumig  schlagen bis die Masse beginnt weißlich zu werden, dann kommt ein Backpulver-Mehlgemisch und zwei Schnapsgläschen Mineralwasser dazu. Ab in die gebutterte Form und backen, durchschneiden, belegen und ...

Den Kuchenteig habe ich schon genauso mit selbstgemahlenem Vollkornmehl gemacht, der, übrigens mit z.B. Erdbeeren belegt, wesentlich besser geschmeckt hat. 

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