Wie macht ihr das mit dem Kochen zeitlich?

Nach der Arbeit zu kaputt

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Kommentare
Opead1992

Ich versuche nun schon seit einigen Wochen mich mehr aufzuraffen und mehr in der Küche zu tun, aber wenn ich nicht gerade Urlaub habe oder mal früher Feierabend, dann habe ich keine Lust mehr ausgiebig zu kochen. Ich bin einfach zu K.O.


Wie schafft ihr das? Habt ihr ein paar Motivationstipps?

Phenting
Spaß am Kochen

Na ich glaue einfach, dass man da genug Spaß dran haben muss. Denn dann kommt das ganz von alleine. Hinzu kommt sicherlich auch die Erfahrung. Wenn man sich in der Küche besser auskennt, dann erledigt man viele Dinge ohne drüber nachdenken zu müssen.

Aphrodite
Aufwändig nie.

@opead, aufwändig kochen heißt das in der Woche nie. Gemüse aus dem Ofen mit einem Dipp dazu. Hackbällchen aus rohen Bratwürstchen (spart das Würzen) für Pastagerichte. Garnelen lassen sich schnell zubereiten, wegen der kurzen Garzeiten. Was dann auch nicht gleich immer Pasta als Beilage heißen muss. Bohnen und Kichererbsen weiche ich ein und koche sie am Tag zuvor. Ein bisschen Planung ist da manchmal alles. Besonders, wenn in den Rezepten steht, dass Kartoffeln z.B. gekocht und dann kalt weiterverarbeitet werden sollen, schiebe ich das Gericht auf den nächsten Tag. Kartoffeln können auch kochen, während das Gemüse im Ofen brät, so etwas macht ja keine Arbeit und kostet nur Zeit. Meins ist eher das Zeitproblem, wenn ich mir um 18.00 Uhr überlege, was es abends gibt und dann schon 20 min. ins Land gehen, bis die TK-Garnelen aufgetaut sind. Motivation ist, sich auf ein kleines, feines Gericht zu freuen. Und die Zutatenliste darf nicht zu lang sein. Rezepte mit wenig Arbeitsschritten sind da ideal.

Rinquinquin
Beginne doch mal mit etwas Einfachem,

das Du gerne isst. Pasta?? Spaghetti mit Tomatensauce z.B. sind ruckzuck gemacht. Die Zutaten einfach beim Wocheneinkauf mitnehmen, die sind haltbar und müssen nicht sofort verbraucht werden und Du kannst nicht nur ein Essen daraus zaubern.  

 

Opead1992
Pasta

Dass mit der Pasta ist ja gerade mein Problem: Ich esse momentan fast nur Pasta, weil es so einfach geht, aber ich will doch auch mal Fortschritte in der Küche machen.

Rinquinquin
Pasta

lässt sich doch so unglaublich variieren: mit Pesto, mit Tomatensauce, mit Sahnesauce, mit Oliven, Kapern, Thunfisch, Räucherlachs, Gemüsestreifen, Garnelen, Hackfleisch, Käse, Kräutern, als Auflauf, mit verschiedenen Gewürzen. Natürlich nicht immer alles zusammen. Ich käme damit wochenlang durch. 

Aphrodite
Mit Brot, mit Salat, mit Rosmarin-Kartoffeln...

Saltimbocca, würde ich machen. Die kleinen Schnitzelchen lassen sich endlos variieren mit Huhn, Pute, Fisch. Der Aufleger mit Schinken gibt Geschmack. Das Fleisch kann bei Bedarf auch gerollt und gewickelt werden. Mit Tomaten in Öl darin. Je nach dem was man mag. Damit würde ich für den Anfang starten und noch Gemüse dazu schnippeln. Der Schinken lässt sich auf Alufolie im Ofen auch trocknen und dann über das Fleisch, Kartoffelsalat oder andere Salate krümeln. Was hier süß ist, funktioniert auch ohne Zucker. Schnitzel muss nicht gleich Schnitzel sein. 

apprenti1
Vorkochen am Wochenende

ist für mich die Regel. In der Regel schaffe ich das für 2 Tage. Eintöpfe, Braten, Gulasch sind Gerichte die man gut vorkochen kann. Ansonsten kann man am Vorabend auch gut vorbereiten, wenn man mittags wie ich gerade 20-30 Minuten zum kochen hat. Hier denke ich z.B. am Gemüse "schnippeln" , Kartoffeln vorkochen. Soßen und Brühen fertige ich meistens in großen Portionen, welche dann eingefroren werden. Auch die "Sous Vide " Küche habe ich zur Vorbereitung entdeckt. Hier kann man Gerichte vorkochen und vakuumiert im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. Das "Finishing" geht dann recht zügig. Es gibt also genügend Möglichkeiten sich hier strategisch zu betätigen. Ohne Aufwand geht es aber grundsätzlich nicht. Dann machst Du auch sicher die gewollten Fortschritte in der Küche.

maritimu
Ohne Fleiß auch beim Kochen kein Preis

Eventuell solltest Du von manchen Gerichten einfach ein bisschen mehr kochen, um dies dann in einem anderen weiterzuverarbeiten wie z. B. Nudelreste, aus denen sich ohne viel Aufwand Aufläufe oder Schinkennudeln zaubern lassen; Kartoffelreste, die zu Bratkartoffeln oder Bauernschmaus verwendet werden können oder Reis, der mit etwas Gemüse und Fleischstreifen in chin. Bratreis verwandelt wird. Es gibt eigentlich kaum einen Essensrest, den man nicht fantasievoll weiterverarbeiten und dadurch Zeit sparen kann.

 

Wichtig ist m. E., dass Du Dir einen wöchentlichen Küchenplan machst mit den Gerichten, die Du gerne essen möchtest. Erstens klappt so auch der Einkauf besser und es fehlt später nichts bei der Zubereitung und zweitens kannst Du so schon einplanen, ob das ein oder andere noch für etwas anderes verwendet werden soll. Nur so behältst Du die Übersicht und kaufst außerdem nicht zu viel Unnötiges ein, das sonst evtl. verdirbt.

 

Es ist vielleicht auch ratsam, eher kurz zu bratendes Fleisch zu verwenden als solches für Schmorgerichte oder gar größere Braten.

 

Die Erfahrung kommt peu à peu, aber ein bisschen Zeit solltest Du schon fürs Kochen aufwenden, denn sonst wird das nichts!

 

LG

maritimu

 

 

Aufwendig

muss die Kocherei ja nicht immer sein.

Ich koche oft am WE was vor und friere es ein, damit ich es dann unter der Woche schnell auftauen kann.

Ein Wochenplan ist nicht schlecht, denn dann kannst Du planen. Z. B. für das Abendessen mehr Nudeln/Reis/kartoffeln kochen und für den nächsten Tag eienen Salat draus machen. Oder Kartoffeln mit Quark.

Wok-Essen ist auch schnell gemacht, wenn man einen Abend mal für die Schnibbelei reserviert. Dann kannst Du einfach Abends das Gemüse in den Wok schmeißen und mit verschiedenen Soßen würzen. Und nach Geschmack mit Fleisch, Fisch oder Tofu verlängern. Fleisch kann man auch schon vormarinieren und nach Bedarf verwenden. Ich koche oft einfach mehr, wenn ich abends koche.

Schnell geht sonst auch ein Carpaccio mit roter Bete (vorgekocht im Supermarkt). Dazu geräucherte Forelle, gratinierter Ziegenkäse ...

 

MatthewSDot
Morgeeeeeens... :)

Die aktivste Phase die wir Menschen am Tag durchleben liegt nachweisbar zwischen 8:00-11:00 (Ja, ich weiss, der Morgenmuffel wird das gaaaaanz anders sehen). Da ich das Glück habe meist erst am Nachmittag arbeiten zu müssen, nutze ich den Morgen um mir mein Mittag/Abendessen vorzukochen/vorzubereiten. Sprich Salatsoßen anmachen, Gemüse schneiden, Kartoffeln schälen,etc. Ich könnt auch jeden Tag hier ums Eck essen gehen, aber dann wär ich arm..:D Und da ich morgens sowieso gern in der Wohnküche zugegen bin, mach ich das alles VOR der Arbeit und hab am Abend/späten Nachmittag. :)

Fife1990
Ich koche

... immer gleich für mehrere Tage. Dann muss ich nicht jeden Tag die Zeit finden. dann kann man auch vieles noch ein wenig variieren und alles ist gut.

MatthewSDot
Nachtrag

DAS vergaß ich noch zu sagen. Ich koche so gut wie immer "im Voraus". Da ich das einkaufen im Supermarkt immer als ein wenig stressig empfinde, geh ich meist rein, kaufe viel und lebe so lang es geht von meinen "kulinarischen Ergebnissen". :) Denn auch das spert ne Menge Zeit.

 

Matt

Hey

Ich koche jeden Abend und das aus frischen Zutaten. Ich gehe morgens 6,30 Uhr aus dem Haus und komme 17 Uhr heim. 18 Uhr steht das essen auf dem Tisch. Das muss organisiert sein und deshalb machen wir zusammen einen Speiseplan und kaufen danach ein. Nur Salat, paprika oder so, kaufe ich auf dem Nachhauseweg. 

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