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Wissenswertes über die Wunderknolle aus den Anden

Kaum zu glauben: Als die Kartoffel aus den Anden in Südamerika zu uns nach Europa kam, erkannte man die Bedeutung der Knolle erst gar nicht. Stattdessen hielt man sie als Zierpflanze in Klöstern- und Schlossgärten. Haben Sie das gewusst? Nein? Dann sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen.

Hier bekommen Sie noch mehr Infos über Kartoffeln.

Kartoffeln: Infos rund um die Knolle

Kartoffel Infos
Die Kartoffel ist eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel

Die Kartoffel und ihre Vielfalt

Ohne die Kartoffel kommt heute niemand mehr aus. Ob an der Imbissbude, im Wirtshaus oder der Sterneküche – das Grundnahrungsmittel ist überall zu finden. Warum das so ist? Weil die Kartoffel auf so viele verschiedene Arten zubereitet werden kann.

Sie wird in Salzwasser mit Schale gegart, geschält und geschnitten zu Bratkartoffeln, Gratin oder Pommes frites verarbeitet, sorgt im Suppentopf für Bindung oder verwandelt sich als Kartoffelmasse in Knödel, Püree oder Pizza.

Aber nicht nur ihre Zubereitungsarten auch ihre Sortenvielfalt ist gigantisch groß. 

Kartoffeln neue Trends
Videolette Kartoffeln sind auf dem Teller ein richtiger Hingucker

Blau oder violett? Neuer Trend!

Wer in Mittel- oder Südamerika die direkten Abkömmlinge der Urkartoffeln kennenlernt, wird staunen: Man findet die Knollen dort in allen möglichen Formen und Farben. Hierzulande schwören Gourmets vor allem auf die französische La Ratte. Aber auch exotische Neuzugänge sind bei uns jetzt an der Tagesordnung.

Blaue und violette Kartoffeln sind zu einem richtigen Trend geworden. Sie behalten nämlich – im Gegensatz zu violettem Brokkoli – auch beim Kochen ihre Farbe.

Vorsicht, Solanin!

Finger weg von grünen Kartoffeln! Diese Farbe hat nichts mit außergewöhnlichem Aussehen zu tun, sondern steht dafür, dass die Kartoffel einen hohen Gehalt an Solanin hat.
 
Das Alkaloid steckt in geringer Menge in jeder Knolle. Hat die Kartoffel jedoch zu viel Licht auf dem Weg aus der Erde in den Kochtopf abbekommen, erhöht sich der Anteil und wir verderben uns dadurch den Magen. Ist nur die Schale grün und nach dem schälen alles gelb, kann die Kartoffel verwendet werden. Sonst: Wegwerfen!

Kartoffel-Kochtypen auf einen Blick

Kartoffelsorten
Die Sortenvielfalt der Kartoffel ist riesig groß

Festkochende Kartoffeln:

Diese Sorten sind eher länglich. Nach dem Garen haben sie noch eine relativ feste, aber saftige Konsistenz. Festkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Bratkartoffeln und Kartoffelsalate. Nicht aber für Püree oder Knödel, da diese Gerichte eine Bindung brauchen. Festkochende Sorten sind: Bamberger Hörnchen, La Ratte, Sieglinde, Moorsieglinde, Princess, Trüffelkartoffeln, Blauer Schwede und Pink Fir Apple.
 

Mehligkochende Kartoffeln:

Ob Püree, Knödel, sämige Suppen, Kroketten oder Gnocchi – mehligkochende Sorten eignen sich für alles, was Bindung braucht. Auch für Ofenkartoffeln ist die lockere Struktur gut. Mehligkochende Sorten sind: Adretta, Augusta, Freya, Likaria und Quarta.
 

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Hier haben wir den populären Allrounder! Warum? Weil diese Sorten relativ fest kochen, aber trotzdem locker sind und dabei nicht zu mehlig schmecken. Aus ihnen kann man prima Pell- und Salzkartoffeln, Aufläufe, Puffer oder Eintöpfe machen. Vorwiegend festkochende Sorten sind: Agria, Laura, Christa, Desiree, Gala, Linda, Rosara und viele mehr.

Tipp: Kartoffel-Warenkunde


Alles über Saison, Einkauf und Lagerung von Kartoffeln erfahren Sie hier in unserer großen Kartoffel-Warenkunde.

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