Lasagne alle Rezepte im Überblick
Lasagne
Lasagne selber machen
Lasagne selber machen

Bauanleitung für köstliche Lasagne

Wer das Wort „Lasagne“ hört, dem kommt vermutlich sofort ein himmlisch duftender Nudelauflauf aus dem Ofen in den Sinn, eine cremige Béchamelsauce, eine fruchtige Tomaten-Hackfleisch-Sauce. Doch Lasagne ist mehr …

Manchmal ist eine Lasagne schlicht eine Nudel, eine Bandnudel, genauer gesagt. Eine breite Bandnudel, noch genauer gesagt. Die bekannten Teigplatten für eine Lasagne sind rechteckig – plattenförmig.

Als Lasagne oder Lasagnette bezeichnet man breite, oft auch gezackte Bandnudeln. Gängiger ist der Begriff aber für die flachen, getrockneten Nudelplatten bzw. für den Nudelauflauf selbst, den man mit den Lasagneplatten zubereitet. Die getrockneten Lasagneplatten sind in Italien, aber auch bei uns in den verschiedensten Formen und Farben im Handel erhältlich, bereits vorgekocht oder als solche, die noch vorgekocht werden müssen. Wir verraten, wie Sie aus den Lasagneplatten köstliche Lasagne selber machen.

Lasagneplatten-Variationen

Lasagne selber machen Nudelteig
Selbst gemachte Nudelplatten für Lasagne
  • Lasagne ondine, eine gewellte Nudelplatte, die besonders viel Sauce aufnimmt
     
  • glatte Lasagneblätter
     
  • Lasagne verdi, eine Nudelplatte, die mit Spinat eingefärbt wurde
     
  • Lasagne integrali aus Vollkornhartweizen

Fertige Lasagneplatten oder Lasagneblätter selbst machen?

Wenn es mal wieder extra schnell gehen muss, ist die Zubereitung einer klassischen Lasagne nichts. Da die Lasagne-Zubereitung sowieso Zeit braucht – warum die Lasagneplatten nicht gleich selbst ausrollen? Denn viel braucht es nicht, um Lasagneplatten selbst herzustellen: Mehl, Salz, Eier – und ein bisschen Geduld. Eine komplett selbst zubereitete Lasagne mit selbst zubereiteten Lasagneplatten ist vielleicht nichts für den schnellen Hunger, wohl aber für seeeehr viel Geschmack!

Lasagneblätter – selbst gemacht:

Wer die Teigplatten für seine Lasagne selbst herstellt, kann es ruhig (und das ist auch das Schöne daran) ein bisschen bunter treiben. Und seinen Lasagneteig zum Beispiel mit Spinat, Safran oder Rote-Bete-Saft einfärben (für die Optik) oder mit Knoblauch, Kräutern, Chili oder Steinpilzen verfeinern (für das Aroma). 

Fertige Lasagneplatten aus dem Handel:

Im Handel gibt es sowohl Lasagneplatten, die nicht mehr vorgekocht werden müssen, als auch solche, die noch gegart werden müssen (z. B. im italienischen Feinkostladen). Lasagneplatten ohne Vorkochen (sogenannte Instant-Lasagneplatten) brauchen viel Sauce, da sie viel Flüssigkeit aufnehmen.

Lasagne - schmeckt am besten selbst gemacht!

Mit einer goldgelben Kruste und herzhafter Füllung – so kommt der Lasagne-Klassiker mit selbst gemachter Béchamel- und Hackfleischsauce aus dem Ofen. 

Neben dem Allstar mit Hackfleischsauce existieren natürlich unzählige weitere Lasagne-Varianten. In so manches Ragout kommt Lamm, manchmal sogar Wild. Und manche Küchengötter machen Lasagne sogar ganz ohne Fleisch. Und so geht die Zubereitung step by step.

Lasagne selber machen - Schritt für Schritt

1.

Zunächst werden zwei Grund-Saucen für die Lasagne zubereitet, die Béchamelsauce und die Ragout-Sauce. Für eine vegetarische Lasagne können Sie alternativ diese Tomatensauce verwenden.

2.

Nun kommen als erstes ca. 3 EL Béchamelsauce als unterste Schicht in die Auflaufform.

3.

Lasagneplatten eventuell vorkochen und Lasagneblätter (ja nach Größe 3-4) leicht überlappend in die Auflaufform legen. 

4.

Ein Drittel der Hackfleischsauce darauf verteilen, glatt streichen, wieder ein paar Esslöffel Béchamel darauf verteilen und das Ganze wiederum mit Lasagneblättern belegen.

5.

Jetzt kommt wieder Hackfleischsauce darüber. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die Lasagne mit Béchamelsauce und einer dicken Schicht Käse abschließen.

6.

Dann ab mit der Lasagne in den Ofen!

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