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Kommentare

Küchengötter User

wie Liebstöckel das oben nennt, ging oder geht hier um im Forum.

 

Seit mehreren Jahren bin ich schon nicht mehr dabei, und ich weiß, warum. Vor einigen Tagen habe ich gesehen, daß die Liste der "Beliebtesten Rezepte aus der Community" total verändert ist und dachte, die Küchengötter-Redaktion hätte "aufgeräumt". Das wäre voll ok!

Aber durch diesen Forumsbeitrag von Rinquinquin bin ich heute "stutzig" geworden. Alle Rezepte wurden runterbewertet, bis sie nicht mehr auf der Liste standen, auch meine. Das ist  u n f a i r !

 

Ich bitte die Redaktion, sich hierzu Gedanken zu machen und auch entsprechend zu handeln!

 

Ganz viele liebe Grüße an alle und ganz spezielll auch an die, die mich noch von früher her kennen ;) und auch an die Redaktion mit der Bitte um Abhilfe!

Eure Eliza

 

 

 

Seit mehreren Jahren bin ich schon nicht mehr dabei - ich weiß warum

Küchengötter User

Liebe Küchenfee112,ja, jetzt nach Deiner genauen Erklärung verstehe ich Deine Frage auch besser. Ich habe mich gestern wirklich sehr gewundert und wegen meiner ganz persönlichen Betroffenheit durch meine Mutter auch sehr detailliert geantwortet. Das ist aber auch gut so, denn mit dem Thema Demenz werden wir alle in der Zukunft immer mehr konfrontiert werden und wir müssen uns ganz einfach damit auseinandersetzen. Leider bin ich schon mittendrin und muß bereits seit mehreren Jahren, damit umgehen. Es ist schwierig!Nun zum Fingerfood  für die „mobilen Heimbewohner“, dem eigentlichen Thema. Haben die Bewohner wirklich durch das Umhergehen im Heim einen so erhöhten Energiebedarf, daß sie extra Ernährung brauchen? Das erstaunt mich echt, denn meine Mutter ist sehr mobil und geht auch gerne und sehr viel „spazieren“, auch mitten  in der Nacht, aber sie wiegt kein Gramm weniger dadurch, also sie ist „gut im Futter“.                                                                                                                                                               Sie läßt aber auch keine einzige Mahlzeit ausfallen und mittags darf schon die Suppe vor der Hauptspeise sein ;) Eine kleine Quarkspeise mit Früchten nach dem Essen geht auch immer. Da entsteht sogar manchmal ein kleiner „Futterneid“ am Tisch. So unruhige Mitbewohner, die nicht mal beim Essen sitzen bleiben wollen, kenne ich aus dem Heim meiner Mutter nicht. Das Essen ist sehr gut gekocht und ansprechend angerichtet. Nachmittags steht Kuchen oder ein Teller mit Keksen auf dem Tisch. Abends gibt es „Schnittchen“ und vielleicht noch einen kleinen Salat oder Obst. Also wer da nicht satt ist, hm. Natürlich wird es schwierig, wenn Patienten das Essen so gar nicht mitmachen wollen.So ein Mini-Buffet für die Nacht könnte sicher eine gute Lösung sein, aber was drauflegen? Obst und Gemüse wäre schlecht, denn der Körper kann das in der Nacht nicht mehr richtig verarbeiten, Fett ebenso, also würde ich eventuell zu Salzstangen für´s Herzhafte und zu leichten Keksen für´s Süße raten. Untertags würde ich wirklich versuchen, die unruhigen Patienten für das Gruppenessen zu begeistern. Mit Demenzkranken ist es doch in vielen Dingen so, wie mit Kindern. Hätte ich meinen Kindern ständig außerhalb der Mahlzeiten etwas zu Essen angeboten, wären sie natürlich satt gewesen und hätten sich nicht am Mittag- bzw. Abendessen beteiligt. Liebe Küchenfee112, bitte versteh meine Zeilen nicht als Kritik, das soll es keinesfalls sein. Ich schreibe Dir, weil ich selbst davon durch meine Mutter seit vier Jahren betroffen bin und durch meine vielen Besuche im Heim sehr viel sehe und mitbekomme. Vielleicht kann Dir das ja bei Deiner Projektarbeit helfen, das ist mein eigentlicher Grund, Dir so offen zu antworten.LG, Eliza

Küchengötter User

 

 

mit großem Interesse habe ich Deinen Beitrag gelesen. Mit großem Interesse deshalb, weil meine Mutter schwer demenzkrank ist und in einem Heim in direkter Nähe von uns betreut wird. Eine Betreuung zu Hause durch mich wäre unmöglich, da die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten und unser Haus nicht behindertengerecht ist. Es müßte auch rund um die Uhr jemand wach und für sie da sein, und das geht halt ganz einfach nicht zu Hause.

 

Und Du suchst Rezeptvorschläge zum Thema Fingefood für Demenzkranke. Ideen hätte ich da schon einige….. aber, dazu möchte ich Dir gerne das Eßverhalten meiner Mutter und deren Tischkollegen, es sind circa 10 Schwer- bis Schwerst-Demenzkranke, schildern. Meine Mutter liebt es wie eh und je, ihren Kuchen mit der Kuchengabel zu essen, den Zucker im Kaffee mit dem Löffel umzurühren, den Löffel für die Suppe zu verwenden und sogar das Fleisch selbst auf die Gabel zu spießen. Geschnitten wird es von den Betreuern. Eine Tischnachbarin nimmt nur den Löffel und wenn das alles nicht mehr geht, sitzen die Kranken meist bereits im Rollstuhl am Tisch und werden im Heim meiner Mutter liebevollst gefüttert.

 

Ein Essen mit den bloßen Händen, also Fingerfood, wäre undenkbar für diese alten Menschen, da das Langzeitgedächtnis, das dann oft noch erstaunlich gut funktioniert, sagt, daß man nicht mit den Fingern ißt, das war früher streng verpöhnt, so war die Erziehung. Diese Tatsache dürfte meiner Meinung nach auch der Fingerfood-Euphorie für Demenzkranke, wovon ich kürzlich auch schon mehrfach lesen konnte, keine große Chance in der Praxis gewähren. Das denke ich aus meiner eigenen und sehr persönlichen Erfahrung im Umgang mit meiner demenzkranken Mutter und ihren ebenso kranken Mitbewohnern.

 

Ich möchte Dich nicht vom Rezeptesammeln abbringen, aber vielleicht ist es mir gelungen, Dir mit meiner kurzen Schilderung der Tatsachen, wie ich sie täglich erlebe, eine kleine Anregung in eine ganz andere Richtung zu geben. Das würde mich freuen, denn das Thema ist einfach zu ernst, um am Punkt vorbeizugehen und den verwirrten Leuten zu sagen, sie sollen erstmals in Ihrem Leben mit den Fingern essen. Nein, das wird nicht funktionieren, zumindest aus meiner Sicht.

 

Viel Erfolg für Deine Projektarbeit, vielleicht mit neuen Gesichtspunkten?

 

LG, Eliza

Küchengötter User

falle ich heute in mein Bett. Ich hätte ja nicht gedacht, daß Euch der bayrische Kartoffelsalat gleich auf Anhieb so toll gelingt, ohne große Maßangaben meinerseits und einfach mit so viel Gespür für´s Kochen Eurerseits. Supertoll, was Ihr gezaubert habt, ich freu mich so sehr!

 

Liebe auchwas, als ich Dein Bild sah, wollte ich auch eine Weißwurst in den H.....Senf tauchen und ein paar (viele) Gabeln von Deinem Salat dazu naschen, so fein sieht das aus.

 

Liebe Aphrodite, juhu, Dir und den Kindern hat es geschmeckt! Die Wasser-Zwiebel-Mischung kommt einem im ersten Moment schon komisch vor, aber dann ….. Super, daß Du es versucht hast ;)

 

Liebe Toskanafan, der Gerupfte wird hier wirklich voll vernachlässigt :( Dabei sollte ein Obatzda (Übersetzung Oberfränkisch – Oberbayrisch) hier nicht fehlen. Der Gewürzpapst püriert doch einige Kartoffelscheibchen vom Salat, damit das Dressing sämiger wird, wenn ich mich nicht täusche? Nicht schlecht.

 

Liebe Nika, Dein Salat sieht auch superlecker aus! Das genaue Rezept kann ich aber nicht guten Gewissens einstellen, denn die Menge der Flüssigkeit und auch die Würzung hängt sehr von den Kartoffeln ab. Manche nehmen mehr Flüssigkeit und Würze auf, andere weniger, das ist dann echte Gefühlssache. Die Grundzüge habe ich hier hoffentlich gut beschrieben. Der Kartoffelsalat wäre bestimmt sehr stolz (und ich mit ihm) in Deiner Favouritenliste zu stehen, danke dafür ;)

 

Liebe JulietteG, so schade, daß Dir der Salat gar nicht schmeckt. Ich finde es aber super, daß Du es dennoch versucht hast. Man kann wirklich nicht alles mögen, mir geht es leider so mit Kürbisgerichten. Warum, das weiß ich nicht. Immer mal wieder probiere ich das aus, die family ist begeistert, nur ich nicht. Na ja, so ist das dann eben.

 

Noch ein Tipp zum Schluß. Ich koche immer 2 bis 3 Kartoffeln mehr, als ich für den Salat brauche, dann kann ich nach dem Anmachen ein eventuelles Zuviel an Würze oder Flüssigkeit ausgleichen. Und ganz wichtig ist es, festkochende, kleine und möglichst gelbe (auchwas) Kartoffeln zu verwenden.

Küchengötter User

oder auf der Wies´n zum Ochsen, zum Schweinsbraten,, zum Leberkäs – die Brezn und der H.....Senf (beste Wahl, auchwas ;) zur Weißwurst, ach ist das alles lecker. Aphrodite´s „halber Meter Radi“ gesalzen und in feine „Radl“ geschnitten dazu, und man ißt sich in den bayrischen Schmankerl-Himmel.

 

Zum bayrischen Kartoffelsalat wünscht sich Bettina ein paar Tipps, da ich das angegebene Rezept wirklich nicht dafür geeignet halte. Die Begründung könnt Ihr oben lesen. Also dann mal los …..

 

Erstens die kleinen, festkochenden Kartoffeln mit der Schale kochen, noch besser dämpfen. In der Zwischenzeit die Zwiebel sehr fein schneiden und mit etwas kochendem Wasser (bayrisch) oder mit kochender Brühe (schwäbisch) übergießen. Dann nach ca. 20 bis 25 Minuten (Stricknadelprobe) die Kartoffeln abgießen, kurz abdampfen lassen und noch heiß schälen. Gleich anschließend in feinen Scheibchen auf das Zwiebel-Brühe- oder Zwiebel-Wasser-Gemisch in der Schüssel schneiden. Würzen mit Salz, Pfeffer und Rotweinessig und durchmischen. Erst anschließend das Sonnenblumenöl dazugeben, dann saugen sich die Kartoffeln nicht so voll damit. Wenn nötig, noch etwas Flüssigkeit dazugießen. Der Salat soll jetzt noch gut warm sein und in der nächsten halben Stunde durchziehen. Dann endgültig abschmecken und noch lauwarm servieren.

 

Im Winter mische ich kurz vor dem Servieren noch gerne etwas fein geschnittenen Endiviensalat dazu, im Sommer ein Stück Salatgurke, gehobelt, gesalzen und entwässert.

 

Das ist bayrischer Kartoffelsalat wie ich ihn kenne, meine Omas, meine Tanten, meine Mama, meine Freundinnen, ich und mittlerweile auch schon meine Kinder bereiten (meine Omas bereiteten) ihn so zu. In typisch bayrischen Gasthäusern wird er auch so serviert. Und kalt darf er nicht werden, da verändert die Kartoffel ihren Geschmack und zu "suppig" darf er auch nicht sein. Also noch lauwarm, aber doch schön durchgezogen essen. Und Schnittlauch drüber schneiden, das ist richtig lecker!

 

Der schwäbische Kartoffelsalat,  unterscheidet sich eigentlich kaum vom bayrischen, ich vermute, das ist nur die Brühe. Schaut mal Trudel´s  Rezept für schwäbischen Kartoffelsalat und eines aus Basic Cooking (ziemlich am Anfang in der Kartoffelsalat-Liste in der schwarzen Schüssel, kann´s heute leider nicht mehr verlinken)  Also einfach ausprobieren und laßt´s Euch schmecken.

 

Viele liebe Grüße an Euch alle, Eliza

Küchengötter User

 

da muß ich mich jetzt aber wirklich einklinken zum Kartoffelsalat, denn dieses Rezept macht einem echten Bayern absolut  gar keine Freude und auch der bayrischen Küche wenig Ehre.

 

Kartoffeln geschält kochen? In 5 mm dicke Scheiben schneiden, in Brühe ertränken und auch noch über Nacht in den Kühlschrank stellen? Und sogar noch Olivenöl dazu, das hab ich ja vor Aufregung ganz vergessen.

 

Wie auch immer, das geht wirklich nicht als bayrischer Kartoffelsalat durch, nicht mal mit der größten Gelassenheit,  sei der Gardasee auch noch so nah bei München. Seid mir nicht böse liebe GU, aber das wißt Ihr auch.

 

Und wenn ich schon grad so schön am „Granteln“ bin ….. in Oberbayern (wo Euer Firmensitz ist), ist die Breze seit ewigen Zeiten eine Brezn und keine Brezel (der Plural verändert nichts, oa Brezn, zwoa Brezn, drei Brezn usw.), Richtung Schwaben und Baden Württemberg wird sie dann zur Brezel (zu Eurem Beitrag „Brezelallerlei“).

 

So, genug gegrantelt für heute, Lg, Eliza

Küchengötter User

 

hätte Julia Child im Film „Julie and Julia“ ihren Kommentar zu meiner Nominierung zur Küchengöttin abgegeben. Ich schließe mich einfach, aber ganz klein an, denn …..

 

Es sind ja nur zwanzig Rezepte, von denen uns allerdings einige richtig viel Spaß gemacht haben. Ich denke da an das „No-Knead-Bread“ das so viele User hier nachgebacken haben und das bei auchwas sogar den Durchbruch zum Brotbacken brachte, oder an die „Ensaimadas“, die einen wahren Begeisterungssturm auslösten. Es wurden viele wunderbar kreative Vorschläge dazu fotografiert und eingestellt. Bei den „Dinnelen“ war es ebenso und eines Tages beschlossen wir sogar, gemeinsam einen Sauerteigansatz herzustellen und natürlich auch ein ordentliches Brot daraus zu backen. Das Forum sprühte geradezu vor Begeisterung, Aktivität und Kreativität und … Gemeinsamkeit.

 

Als ich im letzten Frühjahr dann aufhörte, hier aktiv zu sein, vermißte ich bereits Vieles davon. Wo war es geblieben? Was ist geschehen, daß einige so wie ich begeisterte User sich langsam aber sicher zurückgezogen haben bzw. sich zurückziehen? Hinweise an die Redaktion gab es genügend.

 

Ich danke Euch allen für Eure lieben Zeilen hier und in meinem Gästebuch, das bewegt mich schon ziemlich und ich bin auch seit einiger Zeit hin und hergerissen, ob ich doch wieder mitmachen soll. Aber ich weiß es nicht. Wenn Ihr meine kunterbunte Hello Kitty seht, dann ...

 

An manchen Tagen ist es auf der Seite schon ziemlich „ruhig“. Ein gutes Forum lebt halt doch erst so richtig durch die Begeisterung und Aktivität vieler User.

 

Entstand dadurch vielleicht die Nominierung? Oooooooooh ;)

 

Ganz besonders viele liebe Grüße an meine Kochfreunde, viele liebe Grüße an alle User und die Redaktion,

 

Eure Eliza

 

und ein „bezaubernder Gruß“ fürAphrodite

Küchengötter User

hat schon etwas mit der Geschichte zu tun, nämlich mit der Renaissance, als die Zeit der Ritter und auch deren Reichtum zu Ende ging.

 

In Cervante´s Klassiker "Don Quijote" kommt das sehr schön zum Ausdruck. "Arme Ritter" sind in Spanien eine sehr beliebte Speise und werden dort Torrijas (gespr. Torrichas) gnannt.

Küchengötter User

darauf sollte man achten, las ich soeben in einem der vielen interessanten Internet-Artikel zu diesem Thema. und auch, daß das Vorhandene sehr reichlich und in großen Mengen genossen wurde. Im Mittelalter gab es keine Kartoffeln, keinen Reis, keine Tomaten. 

 

Alles Andere war vorhanden, bis auf reines Trinkwasser. Daher behalf man sich mit Wein, Met und Bier.

 

Gewürze und Salz waren sehr wertvoll, aber durchaus zu bekommen. Der Gipfel der Kochkunst bestand damals darin, den Eigengeschmack völlig zu verändern, indem man zum Beispiel einen Hirschbraten von Fischen machte, was vor allem in der Fastenzeit wichtig war. Und Früchte wurden zu Fleisch und Fisch immer serviert.

 

Dein Unterrichts-Thema ist richtig interessant und ich würde mich sehr freuen, wenn Du hier ein kleines Feedback geben könntest ;) Lg, Eliza

 

 

Küchengötter User

Da rege ich mich schon lang nicht mehr drüber auf. Einfach nicht antworten ist die beste Reaktion.

 

Jetzt habe ich aber doch geantwortet, vielleicht auch um zu zeigen, daß das hier wirklich nicht ankommt. 

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