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Kommentare und Beiträge

Sally

...Die Unvereinbarkeit von Kohlenhydrat- und Eiweißverdauung besteht nicht. Sie ist auch nicht unnatürlich. Das einzige Lebensmittel, von dem man mit Sicherheit sagen kann, dass es für die menschliche Ernährung vorgesehen worden ist (die Muttermilch), enthält beides. Wäre dies unnatürlich, hätte die Natur schon längst eine bessere Alternative gefunden. Die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß verhindert die optimale Ergänzung von pflanzlichen und tierischen Eiweißträgern. So ergeben gerade Kombinationen aus Milch und Eiern mit Kartoffeln und Getreide eine hohe biologische Wertigkeit des Eiweißes.

Durch die Reduzierung der säureüberschüssigen Lebensmittel auf 20 %, werden zu wenig Getreideprodukte gegessen.

Die strenge Einhaltung der Trennkost-Regeln gestaltet sich schwierig. ... Ferner finden sich in den zahlreichen Variationen der Trennkost z.T. recht unterschiedliche Einteilungen der Lebensmittel in die Gruppen (http://www.inform24.de/hay.html).

Sally

Ich als Diplom-Ökotrophologin rate ganz allgemein von Trennkost ab. Das ist eine schöne Erfindung, mit der sich gut Geld machen lässt, aber ernährungswissenschaftlich nicht sinnvoll ist. Da ich es selbst nicht besser wiedergeben könnte, füge ich an dieser Stelle die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein:

 

Beurteilung der Trennkost-Theorien durch die DGE 

  • Die Trennkost ist energie- und fettarm. Dies ist positiv zu bewerten.
  • Die Lebensmittelauswahl sichert keine ausreichende Nährstoffversorgung, wenn nur 20 bis 25 Prozent der Nahrung aus "säurebildenden Lebensmitteln wie Getreideprodukte, Fleisch und Fisch bestehen:
  • Getreide und Getreideerzeugnisse liefern essentielle Nährstoffe wie B-Vitamine, Folsäure, Magnesium, Eisen und Selen. Sie kommen in der Hayschen Trennkost deutlich zu kurz. Getreide und daraus hergestellte Produkte sollten in einer vollwertigen Ernährung im Mittelpunkt stehen und mengenmäßig überwiegen. Zu empfehlen ist die Haysche Trennkost nur dann, wenn der Getreideanteil in der Kost deutlich erhöht wird.
  • Darüber hinaus wird zu wenig Käse empfohlen, der vor allem für die Calciumzufuhr wichtig ist, zu wenig Seefisch, der z.B. für die Zufuhr von Jod und Omega-3-Fettsäuren wichtig ist, sowie zu wenig Fleisch, ein wichtiger Lieferant für Eisen.
  • Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile. Eine Übersäuerung des Körpers ist beim Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten. Zu einer Azidose (Übersäuerung) kann es z.B. bei einer Stoffwechselentgleisung beim Diabetes mellitus kommen. Dies muß vom Arzt behandelt werden.
  • Es wird der Eindruck vermittelt, daß durch das Trennprinzip bestimmte Krankheiten wie Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen maßgeblich beeinflußt beziehungsweise geheilt werden können. Wer seine Ernährung umstellt und reichlich Obst, Gemüse und Salat verzehrt und gleichzeitig auf große Fleischportionen, fette Wurst, Zucker, Süßigkeiten sowie auf täglichen Alkohol verzichtet, kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen - auch ohne Trennkost.

Es ist noch hinzuzufügen, dass viele Nährstoffe nur in Kombination mit anderen in den Körper aufgenommen werden können - Trennkost ist also auch hier Unsinn.

Also Abnehmen besser, effektiv und einfach mit einer gesunden Mischkost zu jeder Mahlzeit und zwar nach den 10 Regeln der DGE (http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=15).

Sally

Rezepte wie diese finde ich nicht so gut. Wer benutzt denn schon Sojamehl oder Ovomaltine?? Das ginge auch einfacher, ohne diese exotischen "Gesundheitsprodukte".

Sally

Volltreffer bei Müslizusammenstellung gelandet!

Sally

Was tischt ihr an einem gemütlichen Grillabend auf?

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