Ab in den Orient, ab ins HUKODI – so war der orientalische Kochkurs

1001 Nacht? Die Küchengötter brauchten nur einzige Nacht, um den Orient nach München zu holen. Ein Erfahrungsbericht ...

Ab in den Orient, ab ins HUKODI – so war der orientalische Kochkurs
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Viola Booth

Eingepackt in einer dicken Winterjacke mit Kapuze komme ich im HUKODI an. Vor der Tür steht ein Auto, das mit Schnee bedeckt ist. Auf der Straße glitzert das Eis und die Luft reicht danach, als würden heute Nacht noch ein paar Flocken vom Himmel fallen (fielen sie auch). Ich kann es also nicht mehr ignorieren: Der Winter ist in München angekommen. Wie gut, dass unser Orient-Kochkurs ausgerechnet an so einem kalten Tag seine Premiere feiert. Wer träumt sich bei dem Wetter schließlich nicht gerne in ferne Länder? Oder, wie es in dem Fall von Sebastian, den Kochkurs-Teilnehmern und mir, heißen sollte: Wer kocht sich bei dem Wetter nicht gerne in ferne Länder?

 

Hallo Orient, da bist Du ja!

 

Da kommt unser erster Kochkursler auch schon hereingeschneit ... wortwörtlich. Sebastian und ich stecken noch in den letzten Zügen der Vorbereitung. Aber das macht nichts. Es wird direkt mit angepackt. Nach und nach treibt es auch die anderen Teilnehmer in unseren warmen Orient-Express (das HUKODI). Und dann wird es eigentlich auch erst so richtig heiß ...

 

Bei einem wärmenden Tee (den Sebastian mit Weißwein aufgekocht und mit Minze gespickt hat) wird sich erst einmal kennengelernt. Schnell ist klar, diese Gruppe versteht sich blendend. Und so geht es dann auch weiter. Wir machen Falafel, Schafskäsecreme, Ente mit Walnuss-Granatapfel-Sauce dazu Taboulé und als süßen Schluss gibt es noch einen Mandelpudding mit Siruporangen. Alle sind begeistert! Das Essen schmeckt eben besonders gut, wenn man es selbst zubereitet hat. Und das haben alle wirklich ganz toll hinbekommen. Selbst Sebastian schwärmt davon, wie gut doch diese Falafel geworden ist. Und der muss es ja schließlich wissen ... so als Profi. (Übrigens, die Falafel hat meine Kochgruppe gemacht, weshalb ich natürlich besonders stolz auf uns bin.)

 

Woher kommst Du?

 

Das gemeinsame Kochen unserer Teilnehmer war in dieser Konstellation zwar das erste, wohl aber nicht das letzte Mal. Als wir unsere Kochkursler wieder nach draußen in die kalte, deutsche Winter-Realität entlassen, höre ich, wie übers Telefonnummern austauschen gesprochen wird. Es wundert mich nicht. Mitten in München haben sich zufälligerweise bei unserem Kochkurs gebürtige Schwaben getroffen, die aus genau der gleichen Gegend stammen. Das nenne ich doch mal echtes Multikulti!

 

Sebastian hat uns erklärt, dass man im Orient bei einer Begegnung nicht etwa fragt, wie es geht, sondern woher man kommt. Unsere Teilnehmer waren zum Glück gleich so orientalisch drauf, dass sie diese Frage direkt gestellt und so ihre Schwaben-Freunde gefunden haben. Ich wette, die Schwaben werden sich wiedersehen. Und wenn Ihr jetzt Lust habt Sebastian, Bettina und mich bei einem Kochkurs (wieder)zusehen, dann findet Ihr hier alle Infos, die Ihr braucht: Küchengötter-Kochkurse in München.

Ab in den Orient, ab ins HUKODI – so war der orientalische Kochkurs
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