Anleitung zum Erwerb eines Küchengöttlich Bayerischen Schweinsbratendiploms

Ein bayerischer Kochkurs von Zuagroastn für Zuagroaste - Wo gibt’s denn so was? Nur bei den Küchengöttern! Ein Erfahrungsbericht ...

Anleitung zum Erwerb eines Küchengöttlich Bayerischen Schweinsbratendiploms
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Bettina Müller

Ein Donnerstagabend in München Untergiesing. Der Oktober neigt sich dem Ende zu, die letzten Wiesn-Touristen wurden schon lange aus der Stadt gefegt. Doch im HUKODI werden die Dirndl gebunden, die Haferlschuhe noch mal geputzt und bayerische Klänge klingen nach draußen. Haben die Küchengötter etwa das Oktoberfest verschlafen?

 

Von wegen, wir haben selbst zu einer bayerischen Runde geladen: zu unserem bayerischen Kochkurs für Zuagroaste! Wir, das waren Küchengott Sebastian, Service-Kraft Wiebke und meine Wenigkeit – alle selbst Zuagroaste, die die „Gefahren“ des Lebens auf bayerischen Hoheitsgebiet nur zu gut kennen und unsere Überlebensstrategien gerne an unseresgleichen weitergeben wollten. Und so kam es also, dass wir in Tracht zuagroaste Badener, Österreicher und Pfälzer begrüßten und gemeinsam so richtig bayerisch kochen wollten.

 

Los ging es dann mit einem Obatzda, der Nicht-Käse-Fans schon mal das Fürchten lehren konnte. Alle, die schon mal an Romadur gerochen haben, werden verstehen, was ich damit meine. Kombiniert mit frischen Brezn, hätten wir uns auch alle den Rest des Abends davon ernähren können. Himmlisch! Doch dann wäre uns doch so einiges entgangen, schließlich warteten noch Bayerischer Schweinsbraten, Semmelknödel und Krautsalat darauf, zubereitet und vernichtet zu werden. Dabei haben wir nicht nur das Geheimnis für eine richtig gute Kruste und besonders aromatische Knödel gelüftet, sondern auch noch ganz nebenbei entdeckt, dass man mit Salz eine Schaumkrone in Bier zaubern kann. Wir suchen übrigens immer noch einen Freiwilligen, der uns die dazugehörigen chemischen Zusammenhänge erklären kann ...

 

Obwohl weder im Dirndl noch unter den Kochschürzen nach diesen Schmankerl noch wirklich Platz für mehr war, ließ sich niemand das neu-bayerische Dessert entgehen: Apfelkompott mit Weißbierschaum. Göttlich!

 

Am Ende lohnte sich die eiserne Disziplin und der Lernwille der Kochkurs-Teilnehmer nicht nur für deren Geschmacksnerven, schließlich hatten wir noch eine Auszeichnung zu vergeben: das Küchengöttlich Bayerische Schweinsbratendiplom! Seit Donnerstagabend können ein paar Zuagroaste mehr von sich behaupten, dass sie unter kundiger Aufsicht bewiesen haben, das Zeug zum Naturbayern zu haben und, zumindest was das Essen angeht, gute Überlebenschancen im schönen Bayern haben.

 

Und weil’s so schön war, ist jetzt schon eines klar: Das machen wir mal wieder ...

 

Lust auf einen Küchengötter-Kochkurs bekommen? Dann am besten gleich vorbeischauen bei unserem Kochkurs-Angebot in München.

 

Anleitung zum Erwerb eines Küchengöttlich Bayerischen Schweinsbratendiploms
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