Auf einen Kaffee mit Küchenroboter Bender

Sie serviert Kaffee und weiß, in welchem Küchenregal die Erbsen stehen. Wir haben die Küchenhilfe von morgen besucht und geschaut, ob sie auch schon kochen kann.

Auf einen Kaffee mit Küchenroboter Bender
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Kommentare
Maike Damm

Knapp 1,20 Meter groß, blau und von tonnenähnlicher Statur schiebt sie sich gemächlich durch die Forschungsküche der Informatikfakultät der TU München. Hier in Garching wohnt und übt sie, die Roboter-Dame, die – wenn sie groß ist und kochen gelernt hat – älteren Menschen in der Küche zur Hand gehen soll. Aber bis dahin muss sie noch einiges lernen.

 

Zuhause in der Forschungsküche

Das internationale Forschungsteam um Professor Michael Beetz vom „Computer Science Department“ will Roboter schlauer machen. Dem Küchenroboter Bender - wie ihn die Studenten liebevoll nennen – bringen sie derzeit das Tischdecken, Kochen und Geschirr einräumen bei. Doch woher weiß Bender, wo die Tassen stehen, wie man ein Ei aufschlägt und was Kollegin Geschirrspülmaschine für ihn übernimmt? Die ersten Handgriffe und Infos vermitteln ihm die Informatiker über Wissensdatenbanken. Später einmal soll er sich Kochanleitungen u.ä. auch selbst übers Internet besorgen können.

 

Pfefferminztee im Kühlschrank?

Zur Begrüßung serviert uns Bender eine Tasse Kaffee. Das klappt mit seinen zwei Metallfingern schon ganz prima. Die ein oder andere Tasse sei aber auch schon zu Bruch gegangen, verrät uns Professor Beetz. Ein Blick in die Spülmaschine zeigt, dass Bender auch deren Funktion zu verstanden haben scheint, denn es steht ein benutztes Müsli-Schälchen darin. Doch im Kühlschrank liegen Pfefferminzteebeutel und kleine Päckchen Salz und Pfeffer. Da hat Bender wohl was falsch verstanden...

 

Neugierig geworden? Hier erfahren Sie mehr über Küchenroboter Bender, das Team um Professor Beetz und seine Forschungsarbeiten an der TU München...

Auf einen Kaffee mit Küchenroboter Bender
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auchwas
Roboter die die Küchhilfe ersetzten?!

Ich finde Forschung muß sein. Aber diesen eiskalten und starren Küchenhelfer wünsche ich mir auch nicht.

Lustig ist, ich dachte an einen Film mit Doris Day, wo so ein kleiner Wirbel in Form von Müllsammler durch die Küche fegte. Ich glaube "Agenten küss man nicht "... oder so. So eine rasante Putzhilfe ist schon mal eine Idee wert.

Der Bericht ist sehr interessant, doch immer mehr  Roboter als Dienstleister  in der Art, ohne meschliches Einfühlungsvermögen,  finde ich nicht so gut.

Aber mal sehen wie sich das alles so weiter entwickelt.

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