Das New Yorker-Wochenkochen

Beim Wochenkochen soll es dieses Mal richtig amerikanisch zugehen. Wer kommt mit auf die kulinarische Reise?

Das New Yorker-Wochenkochen
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Kommentare
Bettina Müller

Liebe Wochenkocher, ich bin zwar schon seit ein paar Wochen wieder zurück aus New York, doch ganz losgelassen hat mich die Stadt immer noch nicht. Kein Wunder: Die Woche gehörte wahrscheinlich mit zu den aufregendsten, die ich bisher erleben durfte.

 

Eine absolute kulinarische Neuentdeckung für mich (da ich mich vorher einfach nie an diese Kombination herangetraut habe): Burger mit Milchshake.

 

Und es ist ja schon klar, was jetzt kommt, ich möchte die Kombination mit Euch beim Wochenkochen testen:

 

Burger deluxe und Schoko-Milchshake

 

sollen die Rezepte der Woche werden. Das Burger-Rezept dient einfach nur als Grundlage für die Zubereitung. Belegen kann ihn jeder mit den Zutaten, die er am liebsten hätte. Bei mir werden auf jeden Fall noch Avocados drauf landen. Dazu soll es einen selbst gemachten Milchshake geben. Ich habe meine Lieblingssorte Schoko vorgeschlagen, doch auch hier habt Ihr natürlich die freie Wahl.

 

Wie sieht es aus, liebe Wochenkocher, seid Ihr beim kurzen Ausflug in die amerikanische Küche dabei?

 

In diesem Sinne wünsch ich Euch einen guten Appetit und bin gespannt auf Eure Fotos und Berichte. 

 

Zu den Kommentaren

 

 

 

217 Dienstagskochen, 7 Wochenkochen und die Rezepte dazu:

 

 

Alle Rezepte im Überblick und mit Bild findet Ihr übrigens auch in Maikes DienstagskochbuchMaikes 2. DienstagskochbuchBettinas Dienstagskochbuch, Bettinas 2. Dienstagskochbuch und Violas Dienstagskochbuch.


Wie das Wochenkochen ausging? Schon bald mehr an dieser Stelle ...


 

Zum Rezeptvorschlag 

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Aphrodite
HAM-Burger

Ich lasse mich auf das Experiment ein. Schoko-Eis als Shake zum Fleisch. Das Fleisch für das Hack werde ich selber durchdrehen. Und dann komme ich endlich mal dazu, den Inside-out-Burger von Nelson Müller zu probieren - wenn auch ohne Bisonfleisch.

JulietteG
Oh ja....

ein richtig guter Hamburger... Dafür gebe ich was! :)

Dein Vorschlag, liebe Aphrodite, mit dem Burger inside-out löst natürlich die (Gretchen-) Brötchenfrage: selbst backen oder selbst kaufen!?

 

Den letzten Burger, den ich gegessen habe, gab es in einem Bistro. Das Hackfleisch war mit einer guten Prise Chili gewürzt und oben darauf lagen Gurkennudeln (also Gurken wie Nudeln geschnitten) mit Wasabi! Die Kombination war überraschend gut! Außerdem hatten sie dort tolle Brötchen. Nicht so labberig, wie die eigentlichen Burgerbrötchen und nicht so fest, wie ein normales Brötchen....

 

Egal, was ich daraus machen werde: ich bin dabei!!! :)

lundi
Burger?

Hamburger esse ich sonst nicht, das Durcheinander und Übereinander  so vieler Zutaten, das Gematsche beim Reinbeißen und die "wabbeligen" Brötchen überfordert mich. Den letzten hatte ich vor einigen Jahren beim Bowling, der war gigantisch groß und hausgemacht, wurde von mir sorgfältig auseinandergenommen und dann erst verspeist. Im Magen kommt dann doch wieder alles zusammen, da ist es dunkel.

 

Ich will mich nicht drücken. Mit den Brötchen fange ich an, diese backe ich ab und zu, sie sind perfekt dafür.

 

Einen Klops braten - immer gerne. Wie meine Oma werde ich Rote Bete reinraspeln, noch schnell bevor die RB-Saison endet. Knoblauch muss dran. Für das Formen von Burgern hab ich neulich ein "Gerät" gesehen und musste schmunzeln, man muss nicht alles haben.

 

Kein Ketchup. Soße ist immer die wahre Kunst, auch beim Burger. Die von Nelson Müller ist natürlich der Hammer und übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Über die Soße denke ich später nach, spontan fühle ich Preiselbeeren dazu auf der Zunge. Oder etwas Rauchiges?

 

Ein wenig Grünzeug, Zwiebeln und ein paar Blümchen kann ich dekorativ daneben legen, mal gucken, was so wächst. Und wenn die Kinder mögen, können sie sich aus allem einen Burger bauen. Ich esse gern mit den Fingern alles schön nacheinander.

 

Den Shake lasse ich weg.

Aphrodite
Amerikanische Hausmannskost.
Das New Yorker-Wochenkochen  

Unser Samstag steht ganz im Zeichen der US amerikanischen Diner. Zum Frühstück gab es Pancakes mit frischen Erdbeeren und einer Sirup-Buttersauce. Da ich keinen Ahornsirup hatte, habe ich Rohrzucker mit etwas Wasser aufgekocht und zum Schluss die Pfannkuchen in der Buttersauce noch gewendet. Jetzt starten wir wohlgestärkt mit der Gartenarbeit. Eine Terrasse soll angelegt werden. Abends gibt es dann zur Belohnung den Burger.

Aphrodite
... natürlich gegrillt.
Das New Yorker-Wochenkochen  

Und formvollendet.

Aphrodite
Die Kröte Amanda.
Das New Yorker-Wochenkochen  

Heute haben wir kleine Kröten im Garten gefunden. Gleich wird der Grill angeschmissen.

Aphrodite
Burger inside out.
Das New Yorker-Wochenkochen  

Eine knusprig gebratene Toastscheibe oder ein weiches Brötchen. Ich nehme das Toast! Nelson's Bone Suckin' Sauce war eine Überraschung. 1/2 Liter Cola hatte ich 1,5 Stunden einköcheln lassen. Das war fast Sirup. Dann reicht ein Tomatenketchup mit Curry und ein reguläres Tomatenketchup halbundhalb. Mein Curry-Tomatenketchup heißt "Pott-Sauce". So etwas gibt es wahrscheinlich nur in Süddeutschland: "mit'm Balsamico Essich und Zwiebeln der perfekte Kumpel für Deine Pommes,..." Wat willze mer. Die Asia-Salatmischung durfte in Lemon Balsamico baden. Dieser Balsamico wird aus Apfelessig hergestellt. Neben dem Rotweinburger aus der Grillfibel ist dies nun auch einer unser favorisierter Burger. Ohne Wochenkochen und den Vorschlag von Bettina wäre ich doch nicht auf die Idee gekommen. 

Für den Schokoshake hatten wir heute eigens eine Eisdiele gestürmt. Sie nennet sich Eismanufaktur: Mehr Schokolade als Eis - genau richtig für den Shake. So etwas macht glücklich. 

 

JulietteG
Wochenkochen mit Burger-spezial
Das New Yorker-Wochenkochen  

Erst einmal, danke liebe Aphrodite, dass Du Dein eines Foto mit Kröte überschrieben hast.... Das hat mir kreischanfallmäßige Wegläufe von meinem PC erspart! ;) Andererseits sind die Kröten vielleicht die neuen Froschschenkel 2.0 :)

Dein inside-out Burger jedenfalls sieht spitze aus!

 

Ich begann heute mit meinem Brötchen"problem". Eigentlich stand für mich relativ schnell fest: ich benötige lediglich ein Brötchen und dafür das Backen anfangen???? Da streikte mein Zeitplan (bei mehr Zeit werde ich selbiges allerdings mal nachholen). Als erstes inspizierte ich heute im Supermarkt das Burger-Brötchen-Angebot, wobei ich es halt einfach nicht ganz so labberig mag und ich hätte gleich 4 Stück kaufen müssen.

Ich kehrte zunächst zum eigentlichen Einkauf zurück. Während des Brotkaufs bei dem internen Backshop (im Gegensatz zu vielen Bäckern und Backshops bietet mein Supermarkt wirklich ein sehr gutes und überzeugendes Angebot an) sprangen mich plötzlich die idealen Brötchen an.... Sesambrötchen mit der richtigen Form und sie waren nicht zu kross gebacken...  Als normale Brötchen nicht mein Favorit, aber hier ging es ja um die richtigen Burgerbrötchen. Hürde 1 genommen.

 

Ganz stolz und zufrieden kehrte ich in die Gemüseabteilung zurück. Was hatte ich dort auf meinem Einkaufszettel aufgeschrieben? Kirschtomaten, normale Tomaten und stückige Dosentomaten. Wofür brauchte ich noch mal die normalen Tomaten? Nichts kam mir in den Sinn und ich entschied: überflüssig. Zu Hause fiel es mir dann ein: für den Burger.

Bis auf Hackfleisch und Brötchen fand ich sowieso nicht viel für den Burger vor. Das Brötchenerlebniss schien ein Häckchen hinter den Burgereinkauf gesetzt zu haben.

Dafür fiel mir zu Hause heute Abend dann doch noch ein wenig ein. Zuerst knüpfte ich an den geschilderten Wasabi-Gurken-Burger an. Da Hack würzte ich mit Kreuzkümmel und Koriander. Die selbstgemachte Mayo zum Einstreichen der Brötchen bekam zusätzlichen Geschmack durch Kashmir-Curry und indischen Curry (Jaipur). Unter die Gurken hob ich etwas Wasabi. Sehr leckerer Burger.

Für die zweite Hälfte des Burgers würzte ich das Hackfleisch mit original ungarischem Paprika. Die Mayo bekam Würze durch Ajvar und die in grobe Scheiben geschnittenen Kirschtomaten schwenkte ich kurz in Knoblauchbutter.

 

Ich weiß nicht, warum ich Burger bisher nicht selbst gemacht habe. Das Burgeressen war heute jedenfalls hittig! 

Der Milch-Shake fiel, wie eigentlich von Anfang an geplant, flach. Aber das erklärt sich bei mir ja von selbst...

Aphrodite
"Burger - spezial" wird wohl das richtige Wort sein.

@Juliette, ich wundere mich auch jedes Mal, wie einfach Burger zubereitet werden können und wie gut die dann schmecken. In guten amerikanischen Restaurants oder Diner wird dafür viel Geld verlangt. Und beim Brötchen scheiden sich dann auch wieder die Geister. Aber, das muss ja nicht sein, wie Du geschrieben hast. 

Selbstgemachte Mayo steht ab heute auch wieder auf meinem Programm. Wollte ich schon längst einmal ausprobieren. Kashmir-Curry und Jaipur-Curry. So etwas ausgefallenens kenne ich gar nicht. Indisch angehaucht? Nichts ist ja so gut wie die Rezeptsuche hier: mit Mango-Chutney. Und bei Mango geht auch Matjes und Curry-Mayonnaise. Sowas gibt's in keinem Diner. Und je mehr ich darüber nachdenke, dann natürlich ohne Schoko-Shake. Und dann wieder die Frage: Darf man einen Matjes zwischen zwei Brötchenhäften stecken?

Das werde ich mal beim nächsten Matjesfest in Duisburg erfragen. Die ganze Stadt (Königsstraße) ist dann voll mit Menschen, die an nichts anderes als Matjes denken.

Dann doch besser Hackfleisch mit Anchovis oder Kalbfleisch mit Anchovis-Sauce. Ich bin gerade dabei mir meinen "Burger Spezial No. 3" zu basteln...

Viola Booth
Burger!!!!
Das New Yorker-Wochenkochen  

Juhu!! Danke, liebe Bettina, für diesen tollen Vorschlag. Endlich mal wieder ein Grund (oder eine Ausrede) Burger zu machen. Wenn ich mich nicht zurückhalte, könnte ich die nämlich gut und gerne einmal die Woche essen :-) Für das Wochenkochen habe ich eine neue Variante ausprobiert. Nämlich dieses Rezept hier: Hamburger "Spicy" (also auch was mit Mangochutney). Nur aus dem Hamburger habe ich schnell einen Cheeseburger gemacht. Käse gehört für mich einfach auf den Burger, auch wenn er nicht im Rezept stand. Superlecker! Und dann habe ich die Burger auch noch auf dem Grill zubereitet (zum Glück habe ich Freunde bei denen man auch bei Regen auf dem Balkon grillen kann :-)). Perfekt!

lundi
Spicy

Danke, Viola. Der wird unser Abendessen zum Thema New York. Ohne Käse. Ohne Tomaten. Brötchenteig arbeitet schon. Tomatenmark, Chili und Mango geben die Soße. Ein zweiter Dip besteht aus pürierten weißen Bohnen und etwas Schmant mit Knobi, Salz und Pfeffer - der ersetzt die Mayo. Dabei hatte ich schon fast mit der Veggi-Variante geliebäugelt.

 

Und weil ich sowohl weltoffen als auch traditionsbewusst bin mache ich noch einen pinken Mädchen-Burger aus dem Rind: Rote-Bete-Raspel und Meerrettich inside mit Preiselbeersoße und Gänseblümchen.

JulietteG
Vergiss Deinen Fotoapparat...

heute Abend nicht, liebe lundi! Das hört sich ja sehr vielversprechend an! Pinker Mädchen-Burger... Die Idee mit den pürierten weißen Bohnen gefällt mir ebenfalls.

 

 

Bettina Müller
Burger-Koma
Das New Yorker-Wochenkochen  

Ach ich freu mich, dass das Burger-Wochenkochen auf so viel Resonanz stößt. :-) Auch bei mir zu Hause hätte der Jubel kaum lauter sein können. Bei uns gab es dann auch gleich das komplette Programm mit Pommes und Milchshake. 

 

Jeder Burger war ein Unikat. Bei mir landeten beispielsweise eine Art Bärlauch-Guacamole, Tomaten, Salat natürlich das Fleisch und wahlweise Bacon und Spiegelei darauf (die Spiegelei-Variante war mein absoluter Liebling). Der Mann des Hauses verfeinete seine Burger dann noch mit sauren Gürkchen und Käse.

 

Die Burger waren nicht nur sehr lecker, auch das gemeinsame Zubereiten an unserer "Burger-Station" zu Hause ist jedes mal wieder ein Spaß. Am Ende waren wir pappsatt und konnten uns ehrlich gesagt kaum noch bewegen. ;-)

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