Das perfekte Küchengötter-Dinner

Wie sieht ein perfektes Dinner für Küchengötter aus? Verrat es uns!

Das perfekte Küchengötter-Dinner
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küchengötter Redaktion

An fünf Tagen in der  Woche kann man abends im Fernsehen die Sendung „Das Perfekte Dinner“ bestaunen. Das einfache Prinzip: Fünf Teilnehmer kochen abwechselnd jeden Abend ein 3-Gänge-Menü und laden die anderen Teilnehmer dazu ein. Immer auf der Jagd nach einem möglichst großen Punktestand am Ende des eigenen Dinner-Abends und der Hoffnung, selbst das perfekte Dinner gegeben zu haben.

Perfekt wird der Abend, wenn der Aperitif überrascht, die Wohnungseinrichtung gefällt, die Tischdeko bezaubert, der Wein in Strömen fließt und das Essen ganz nebenbei auch noch schmeckt. Ein heilen Spaß für den Zuschauer – vor allem, wenn es in der Küche eines Kandidaten einmal nicht so rund läuft.

Beim Zuschauen geht es einem hier genauso, wie bei manch einer Quizshow oder einem Fußballspiel: Zu Hause vorm Fernseher weiß man es immer besser. Könnte es besser. Würde einfach alle schlagen.

Doch melden wir uns dann auch wirklich an? Zeigen wir allen, dass wir der perfekte Gastgeber sind? Keine Angst, wir wollen Euch jetzt nicht überreden, die Fernsehwelt mit Euren Rezepten zu stürmen. Doch wir fragen uns: Wie würdet Ihr es anstellen?

Was erwarten die Küchengötter von einem perfekten Dinner? Hat nur das teuerste Menü mit ausgefallenen Zutaten das Potential richtig zu begeistern? Oder schaffen es auch Omas Rezepte, Gäste rundum glücklich zu machen? Gebt Ihr selber Dinner-Abende bei Euch zu Hause? Welche Rolle spielt die Tischdeko bei solch einem Event? Fragen über Fragen…. Ihr seht, die Küchengötter-Redaktion ist mal wieder besonders neugierig. Und gespannt auf Eure Antworten!

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Bettina Müller
Dinner für Freunde

Dann mache ich mal den Anfang. Ich gestehe gleich zu Anfang, dass ich das Perfekte Dinner immer schaue, wenn ich zu der Zeit gerade zu Hause bin (auch Sonntags nach dem Taort sehr gerne das Perfekte Promidinner - erwischt!). Früher habe ich Freunde immer mal zum Brunch eingeladen, aber ein richtiges 3-Gänge-Menü, das gab's eigentlich nie bei mir (ohne bestimmten Grund). Anfang Janaur dann die große Premiere: Wir haben ein befreundetes Pärchen zum Abendessen eingeladen. Und da die zwei immer ziemlich auftischen, wenn sie einladen, musste ich mich natürlich auch ranhalten. Als Vorspeise entschied ich mich für meine heiß geliebte Maronencremesuppe (sie ist diesen Winter wirklich mein Lieblingsgericht, kann ich nur wärmstens weiterempfehlen), das Hauptgericht war diese Lasagne. Der Vorteil: Ich habe die Lasagne in Ruhe vorbereiten können, sie kam in den Ofen, als die Gäste eingetrudelt sind. Die Suppe lief parallel und musste nur noch schnell püriert werden, als sie da waren. Ganz ohne Hektik. Zum Dessert haben die beiden einen Schokoladenkuchen mitgebracht, der noch mit Vanilleeis aufgepeppt wurde. Es war gekauftes, vom Zeitplan hätte man es aber auch ohne Probleme am Tag vorher selber machen können.

 

Und dann natürlich noch ein ganz wichtiger Punkt: die Tischdeko. Darüber habe ich mir wikrlich nie Gedanken gemacht früher. Doch diesmal wurde farblich alles aufeinander abgestimmt, wir hatten Kerzen auf dem Tisch und als Hingucker noch ein paar Kirschzweige (die hatte ich zum Barbaratag im Dezember geschenkt bekommen). Leider haben wir keine Bilder gemacht.

 

Geschmeckt hat es auf jeden Fall super und ich werde in Zukunft garantiert öfter Gäste zum 3-Gänge-Menü einladen. 

Aphrodite
Ich muss gestehen, so etwas schaue ich nicht.

Das ist mir alles zu inszeniert. Da gibt es ehrlichere Konzepte. Wobei ich glaube, dass die Gäste es noch am ehrlichsten meinen. Und meist der Bogen quotentauglich überspannt wird. Mit dieser illustren Gesellschaft kann ich mich nicht identifizieren. Im Videostream hatte ich mir in der Vergangenheit mal ein paar Folgen angeschaut und war enttäuscht. Da flätzen sich Wildfremde in fremden Badenwannen und Betten und ziehen übereinander her. Sehr amüsant. Aber das Fernseh-Kochformat, das ich mag, muss wahrscheinlich noch erfunden werden. Auf arte gibt es sehr schöne Reportagen. Da werden Familien im Ausland besucht und landestypische Gerichte und deren Zubereitung und Zutaten vorgestellt. Ohne diesen Voyeurismus. 

Inszeniert wird bei uns beim Essen gehen. Anregungen werden aufgegriffen: Das könnten wir auch mal selbst zuhause ausprobieren! Seit ich bei Küchengötter bin, sind alle ganz begeistert, woher ich denn alle diese schönen Ideen habe. So ausgefallen und so lecker. ARD-Buffet ist vielleicht noch eine gute Quelle. Biolek war mal eine Marke. Dieses besser, höher, weiter mag ich nicht. 

KleineKöchin
Bin grad am Schauen....

...vom perfekten Dinner. Ich gestehe, bisher habe ich immer nur ganz gerne das perfekte Promidinner am Sonntag, aber nicht das "normale" perfekte Dinner gesehen. Faszinierend eigentlich, wo ich doch zb Kochsendungen à la Mälzer und Co gar nicht mag.

Zum Essen lade ich dann dafür umso lieber ein. Perfekt muss es dann nicht sein, nur nett und schmecken sollte es auch. Geht was daneben ist das zwar ärgerlich, sollte aber einem netten Abend unter Freunden oder Familie keinen Abbruch tun.

3 Gänge gibts da eigentlich fast nie, aber 2 schaff ich häufig.

Tischdeko- naja, die halte ich eher spärlich. Allerdings stehen Servietten und Kerzen IMMER bereit- das zählt für mich schon ein wenig zur Deko :-)))

Und seit ich meinen ach so dekorativen Salz- und Pfefferstreuer besitze, dient der als zusätzlicher Blickfang. Ansonsten eher puristisch.

Frühstück bzw. Brunch steht sehr oft an der Tagesordnung- im Winter eher seltener, aber im Sommer dann wieder. Da kommen bei mir gerne viele verschiedene Kleinigkeiten auf den Tisch.

gugelhupfesser
perfektes Dinner

Ich muß gestehen das ich Kochsendungen gerne ansehe, um mir Anregungen für unser Essen zu  hause zu holen,aber mitmachen -------- NEIN.Außerdem ist für mich ein perfektes Dinner wenn es allen am Tisch geschmeckt hat.Wenn der Tisch schön gedeckt ist, Nette Leute darauf warten, das es was zu essen gibt.Drei Gänge gibt es aber bei uns auch ganz ganz selten,entweder Vorspeise und Hauptgang ,oder Hauptgang und Nachspeise, an der Nachspeise hapert es wohl auch daran das ich kein Nachtischfan bin.Meine Famile ist darüber auch nicht gerade sehr erfreut,denn die lieben den Nachtisch und müssen mich immer  wieder daran erinnern das der Kleine Löffel mal wieder zum Einsatz kommen möchte.

 

Belledejour
Ich teile Aphrodites Meinung

Dieses Format ist nicht *mein Ding*, habe es mir einige Male angeschaut und dann aber schnell wieder ausgemacht. Alles ein wenig zu überspannt und nur auf Quote ist der Sender aus.

Die Sendungen bei Arte habe ich auch ab und zu geschaut, ebenfalls  auch mal das ARD Buffet, wenn für mich interessante Köche kochten.Die Topfgeldjäger sind sehr amüsant, wenn die Zeit dafür da ist.

Unser eigenes privates Dinner wird 2 mal jährlich mit Freunden aus der Ferne zelebriert. Das geht über ein langes Wochenende mit Besichtigungen, einmal fein essen gehen und ein Menü aus 5 Gängen selbst kochen. Natürlich mit entsprechenden Weinen, Menükarte und einer Dekoration, die zur Jahreszeit paßt.

 

 

BlackCoffee
ähnlich wie KleineKöchin

Ich schaue ganz gern mal das PromiDinner und amüsiere mich gelegentlich köstlich wer sich da alles anmeldet. Ansonsten halte ich es für mich so, dass ich eigentlich nicht wirklich auf die Variante Dinner stehe. Ich liebe es nette Menschen zu einem guten Essen einzuladen. Tischdeko ist bei mir meist nur eine Kerze wegen der Gemütlichkeit. Wichtig ist es mir, dass für alle was Gutes dabei ist und ich auch noch die Zeit finde mich an den netten Gesprächen zu beteiligen. Meist gibt es eine Haupt- und eine Nachspeise. Manchmal aber auch noch eine kleine Vorspeise oder ich mache als Vorspeise Brotaufstriche und reiche frisches Brot dazu. Übrigens Menschen die in meinen Schränken schnüffeln fände ich schrecklich und ich glaube ich würde nicht zurückschrecken ihnen die Freundschaft zu kündigen.

Bettina Müller
Schnüffeln

Für mich wäre es auch eine ziemlich schlimme Vorstellung, dass Fremde in meinen Schränken wühlen. Aber auch diese Aktionen sind ja meist recht gestellt in der Sendung. Vor allem die Promis (ja, das schau ich auch ;-) ), legen inzwischen schon all die Dinge parat, die sich die anderen in der Sendung anschauen dürfen. 

 

Für mich ist auch ganz klar: Ich schau gerne zu und amüsiere mich, aber ich würde nie mitmachen.

 

@BlackCoffee: Ich finde es auch total wichtig, dass man nicht die ganze Zeit in der Küche steht, während die Gäste alleine am Tisch sitzen. Vielleicht gibt es bei mir jetzt einfach immer Lasagne, wenn ich Gäste einlade, da war ich kaum in der Küche (als die Gäste erst mal da waren). ;-)

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