Der Link am Sonntag: deutsche Landwirtschaft - Zahlen und Fakten

Hättet ihr gedacht, dass es in Deutschland doppelt so viele Nutztiere wie Einwohner gibt? Viele spannende Zahlen und Fakten rund um die deutsche Landwirtschaft findet ihr in unserem Link am Sonntag.

Küchengötter Link zum Sonntag
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küchengötter Redaktion

Als Verbraucher können wir uns im Supermarkt nach Herzenslust von einheimischen Produkten wie Äpfel, Wein, Fleisch und Eier bedienen. Diese haben bereits oft einen langen Weg hinter sich, bis sie bei uns im Supermarktregal landen. Denn auch wenn man beim Einkauf auf Regionalität achten möchte, ist das nicht immer möglich.

Das liegt zumeist an den klimatischen und geologischen Bedingungen Deutschlands. Denn nicht überall werden dieselben Güter erzeugt. Rinder werden zum Beispiel vor allem im Südosten und Nordwesten Deutschlands gehalten, während Kartoffeln besonders gut in der Lüneburger Heide gedeihen.

Ihr wollt mehr erfahren? Weitere spannende Zahlen und Fakten findet ihr im Artikel “Was wird wo in Deutschland erzeugt?” auf moderne-landwirtschaft.de

Liebe Küchengötter, jetzt wünschen wir euch noch einen entspannten Sonntag und lasst es euch gut gehen.

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Aphrodite
Was ist modern?

Effiziente, deutsche Landwirtschaft, die auf den Weltmarkt ausgerichtet ist, ist es nicht. Was ist also modern? Ende Januar ist Grüne Woche in Berlin. Und vor diesem Hintergrund könnte selbst ich zum Veganer werden: Landwirtschaft ist subventioniert. Tierwohl nein Danke! Und dann denken wir uns wieder die heile Welt: Erlebnisbauernhof in Berlin: Die Kühe machen Muhh. Die Ziegen machen Mähh. Die Schweine sagen gar nichts dazu. "Unseren Tieren geht es gut!" Klar, alles Nutztiere. Wohlklimatisiert und flächenoptimiert leben sie ihrem Tod entgegen. Aphrodite, Du bist doch die Nostalgikerin. Alte Rassen päpeln, Leben mit der Natur? Das ist doch nicht modern. Das in ineffizient! Den Kühen hier in Deutschland geht es besser als den Menschen in Afrika. Ja, so ist die Welt! Aber ist das ein Grund, nichts zu ändern? In Afrika und in Deutschland?

Aphrodite
Ach, ja.

Und noch ein Einwand: Willst Du wirklich jemandem vorschreiben, wann, wie oft und vielviel Fleisch er essen möchte? Jemandem, der es sich absolut nicht leisten kann? Soll der jeden Tag nur Erbsensuppe essen, weil er vielleicht zukünfftig 19% statt 7% Mehrwertsteuer berappen muss? Wer will überhaupt jemandem vorschreiben, was er essen soll: Diese Suppe mag ich nicht. Diese Suppe esse ich nicht! O.K. Auslöffeln können das dann andere. Jeder kann das für sich selbst entscheiden. Jeder fühlt sich da mehr oder weniger in der Verantwortung: Schimpfen wir also weiter auf diese Veganer, diese Weltverbesserer, die man mit Würstchen nicht mehr glücklich machen kann. Diese Spielverderber. Dieses schlechte Gewissen, das immer mittrabt. Solange es lila Kühe gibt, gibt es die Mähr von der modernen Landwirtschaft.

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