Der Link am Sonntag: Die Würfel sind gefallen

Würfelzucker gibt′s nicht mehr! Vorbei die Zeit der Sammelbildchen, der schönen Sprüche und dem Zucker in akkurater Quaderform. In den Cafés weht jetzt ein anderer Wind.

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Kommentare
küchengötter Redaktion

Würfelzucker gibt′s nicht mehr. Die Würfel sind gefallen. Anstatt der schönen weißen Quader, die sich beim Wurf in die Kaffeetasse erst nach und nach mit Kaffee vollsogen, währenddessen man über Bild und Spruch sinnierte, gibt es jetzt kleine Zucker-Tütchen oder gar gleich den großen Zuckerstreuer auf dem Tisch. Wieso? Weshalb? Warum?

 

Die Nachfrage besteht nicht mehr, dass sagt die Zuckerindustrie. Wir sind ganz traurig, freuen uns aber umso mehr über den wunderbaren Artikel ″Die Würfel sind gefallen″ auf sz-magazin.sueddeutsche.de Ein süßer Hochgenuss in Worten!


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Aphrodite
Zu eckig.

Ich lasse es lieber rieseln. Und selbst ein "Coffee to go" hat bei jedem Schluck/Schritt noch etwas von Innehalten. Wenn ich dann aber sehe, was sich im Becher befindet (Sirup und Aromen), verzichte ich auf Zucker oder wegen des vielen Milchschaums (manchmal in der Konsistenz von Eischnee, darf/ sollte man den Becher/die Tasse wieder zurückgeben?), der schon genug der Süße mitbringt.

 

Mich bekommt niemand mehr auf die Würfel zurück, obwohl es schon ein Schauspiel war, diese im Kaffee zu versenken. Ähnlich wie Schlaghosen, alles hat seine Zeit.

Ich freue mich auf die neue Kaffeehauskultur. Und was sich da tut, ist wahrscheinlich am ehersten in Wien zu bewundern.

 

Ich finde auch: Ein Sonntag ohne Sonntagskaffee ist kein Sonntag. In diesem Sinne einen schönen.

Gaston
Der Würfel erschert die Dosierung

Ich mag meinen Kaffee nicht ganz so süß, daher ist Rieselzucker besser zu dosieren. Bei den Wüfeln ist es meist so: einer ist zu wenig, zwei sind zu viel.

Ich weiß gar nicht, meine Mutter hatte früher Wüfelzucker in Form von Kleeblättern oder so, ob es die heute noch gibt?

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