Der Link zum Sonntag: Wo gibt’s das beste Brot?

Zum Tag des Brotes am 5. Mai machen wir uns auf die Suche nach dem leckersten Brot, der besten Bäckerei und geschmacklichen Vorlieben.

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Kommentare
küchengötter Redaktion

Bei kaum einem Grundnahrungsmittel haben wir die Wahl zwischen so vielen unterschiedlichen Varianten – Brot gibt es in klein, groß, rund, eckig. In Weiß, mit Vollkorn, aus Sauerteig ... Mit der Auflistung aller Brotsorten könnten wir uns wahrscheinlich den restlichen Sonntag beschäftigen.

 

Bei der Wahl des Lieblingsbrotes scheiden sich die Geister. Wir halten es da mit Shakespeares Wie es Euch gefällt und geben Euch anbei ein paar Tipps rund um tolle Brote, empfehlenswerte Bäckereien und mehr an die Hand ...

 

Hier gehts zum Artikel auf SZ.de Spitzenköche über das beste Brot der Welt

 

Und mit der Bäckerei-Landkarte auf zeit.de findet Ihr auf einen Blick Bäcker die selbst backen in Eurer Umgebung.

 

In unserem Brot backen-Special finden alle, die sich zur Feier des Tages selbst ein Brot backen wollen, nützliche Tricks und tolle Rezepte.

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nika
Bäckerei-Landkarte

Erschrocken habe ich die Karte meiner Heimat betrachtet. im Umkreis von ca. 20 km (mit drei Städten) habe ich nur eine Bäckerei gefunden, die selber backt. Backfabriken haben wir genug aber Bäcker? Allerdings habe ich mir dann auch die Quelle angeschaut und die ist wohl nicht so ganz aussagefähig. Ich weiß von mindestens 4 Bäckereien, die im Umkreis von 10 km selbst backen, allerdings häufig mit Fabrik-Mehlmischungen. Ob diese Bäckereien hier dann rausfallen? Gut, das ich mein Mehl selbst mahle und mein Brot selbst backe.

küchengötter
Gutes Brot

Liebe nika,

diese Landkarte ist auf einen User-Aufruf auf zeit.de hin entstanden. Alle User konnten Bäckereien in ihrer Nähe angeben. Vollständig ist sie aber nicht, da hast du Recht. Und wow, wir sind beeindruckt :) Du mahlst und backst selbst?! Respekt. Schmeckt bestimmt sehr gut. Liebe Grüße, dein Küchengötter-Team

nika
Mein Brot zum Tag des Brotes
Der Link zum Sonntag: Wo gibt’s das beste Brot?  

Ich bin teste zur Zeit, mein Brot z.T. in Gläsern zu backen. Ich habe mit bei einem Imker Sturzgläser mit Twist-Off-Gläsern gekauft. Ein Glas Brot enthält 7 Scheiben Brot und ist für uns Zwei genau richtig.

 

Das Backen ist denkbar einfach: das Glas wird gut eingefettet und halbvoll mit Brotteig gefüllt, ca. 10 min weniger als ein normales Brot (40-45 min also) gebacken und sofort der Deckel aufgeschraubt. Beim Abkühlen zieht sich das Brot ein wenig zusammen und die abkühlende Luft ebenfalls. Es entsteht ein Vakuum und das Brot soll mindestens 1/2 Jahr haltbar sein. Ich hatte sogar einmal ein Glas fehlerhaft zugeschraubt. Nach ca. 20 Minuten habe ich es korrigiert und siehe da, es war auch zu.

 

Es hört sich lustig an, wenn ich sage, ich hole uns ein Glas Brot aus dem Keller.

Aphrodite
Tartine-Brot.

@nika, bei Dir ein Brot mit dunkler Kruste? Ich bin dem ersten Link gefolgt und habe mich gleich in das Tartine-Brot von Chad Robertson verliebt. Also schnell in der Leseprobe von seinem ersten Kochbuch geschaut, wie der Sauerteig angesetzt wird, das Buch bestellt. Drei Tage muss der Ansatz kühl stehen. Da wird nichts weiter gefüttert und sonst auch kein Zipp und Zapp was Temperaturen anbelangt. Wenn ich dann das Kochbuch bekomme, weiß ich wie es weiter geht und hoffe, dass ich dann auch ein rustikales Brot mit einer möglichst dunklen Kruste hinbekomme. Die Kruste soll beim Backen karamellisieren. Dann kommt es ein wenig auf die Mehlmischung, die Ruhezeiten und fallenden Backtemperaturen an. Mal sehen, wie ich durchkomme und wie ich mit dem jungen Sauerteig zurecht komme.

 

Wenn ich jetzt ZEIT-Leser gewesen wäre, hätte ich diese Bäckerei empfohlen.

nika
Mein Sauerteig
Der Link zum Sonntag: Wo gibt’s das beste Brot?  

ist auch ein neuer. Mein alter Sauerteig ist kaputtgegangen als mein Kühlschrank während des Urlaubs ausgefallen ist. 

 

Ich habe mogens einen Dinkelvollkorn-Sauerteig angesetzt und abends "gelüftet", morgens gefüttert, das 5-mal wiederholt. Der Sauerteig ist toll geworden. Dann habe ich dreimal 100 g Sauerteig abgefüllt. Zwei sind im Kühlschrank und einer ist tiefgefroren.

Der restlichen Sauerteig wurde zu dem Brot und drei "Glas"-Broten verbacken und ich habe GöGa umerzogen: das Brot darf jetzt eine richtige dunkle Kruste haben. Auf dem Foto ist das Glas Brot noch ungebacken, das für uns Zwei für ein Frühstück reicht. Sieben Scheiben konnte ich davon schneiden.

Toskanafan
Ohne Backmischungen,,,

hier gibt es noch Bäckereien die ohne Backmischungen arbeiten. Mann schmeckt das auch.

Toskanafan
Arnd Erbel,, er nennt sich Freibäcker,,,

nimmt auch mal den Sauerteig mit ins Kino, um ihn zu füttern. Hier und hier kann man es lesen und sehen. Leider etwas abgelegen von mir, ich würde das Brot gerne mal probieren.

nika
@Toskanafan

Da hast Du einen tollen Link eingestellt. Der Freibäcker scheint ja ein uriger Typ zu sein. Seine ursprünglichen Brote regen schon auf dem Foto den Appetit an, wie mag es einem in seiner Bäckerei gehen?

küchengötter
Spannendes Thema!

Kleine Zwischenmeldung von uns: Wir wollten Euch nur schnell sagen, wie gerne wir hier mitlesen. Dass das Thema Sauerteig und Brot so fesselnd sein kann, war uns bis jetzt nicht klar.. Vielen Dank für Eure tollen Beiträge!

 

Liebe Grüße vom Küchengötter-Team

nika
Sauerteig-Auffrischung

Ich habe meinen neuen Sauerteig in den vergangenen Tagen dreimal aufgefrischt (abends jeweils 100g Wasser und 100g Mehl dazu und morgens Luft eingerührt) und will ihn heute am Nachmittag zu einem Brötchenteig "Übernacht" zubereiten und morgen verbacken. Da bin ich schon gespannt drauf. Gegen 17:00 Uhr werde ich den Teig zubereiten, dann zu 90g-Brötchen formen, die in eine gefettete Springform gelegt werden und 1 Stunde gehen lassen. Übriger Teig wandert in Sturzgläser. Übernacht kommen die Brötchen abgedeckt in den Kühlschrank und müssen morgen für 1 Stunde antemperieren und werden dann im Backoffen gebacken. (= früh aufstehen!)

 

Es gibt noch eine andere Backvariante von "Übernacht", die auch interessant ist. Allerdings mit Brötchen habe ich das noch nicht probiert. Das Brot wird in den 220° bis 250° -heißen Backofen geschoben. Es wird abends (zwischen 19 und 21 Uhr) "an-"gebacken, bis eine schöne braune Kruste entstanden ist (25 - 30 Minuten) und dann wird der Backofen ausgeschaltet. Morgens kann man/frau dann ein leckeres Brot aus dem Backofen holen und sofort anschneiden. Der Duft ist betörend ....

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