Die Urlaubsverpflegungs-Frage

Ferienwohnung mit Selbstverpflegung, Hotel mit Halb- oder Vollpension oder doch All Inclusive-Urlaub? Das ist heute die Frage ...

Die Urlaubsverpflegungs-Frage
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Kommentare
Bettina Müller

Liebe Küchengötter, wir haben schon fast wieder August und damit ist eines ganz klar: Es ist gerade Urlaubshochsaison. In Bayern starten die Sommerferien nächste Woche, andere Bundesländer sind schon längst am Urlaub machen. Und immer wieder steht die Frage im Raum: Was macht Ihr dieses Jahr im Urlaub?

 

Mich interessiert heute aber vor allem noch eine weitere Frage: Wie esst Ihr dieses Jahr im Urlaub?

 

Wenn ich an die gemeinsamen Urlaube mit meinen Eltern zurückdenke, haben wir meistens Urlaub in Ferienwohnungen gemacht, so dass wir uns selber verpflegen konnten. Natürlich sind wir auch oft essen gegangen, aber rein theoretisch hätten wir auch jeden Tag für uns selber kochen können. Heute bevorzuge ich beim Verreisen Unterkünfte, bei denen mindestens das Frühstück mit dabei ist. Denn ich finde es enorm entspannend, sich auch einfach mal an den gedeckten Tisch setzen zu können.

 

Generell kann ich an mir beobachten, dass die Essensplanung bei meinen Urlauben und Ausflügen einen relativ hohen Stellenwert einnimmt. Vor allem bei reinen Städtetrips stehen die Restaurantreservierungen viel eher fest, als der Plan, was wir alles unternehmen möchten. Aber ich bin mir natürlich vollkommen bewusst, dass hier alleine der Umstand, ob man nun mit Kindern oder ohne in den Urlaub fährt, einen riesigen Unterschied macht.

 

Wie sieht das denn bei Euch aus, liebe Küchengötter? Seid Ihr im Urlaub auch fleißig am Selberkochen? Oder lehnt Ihr Euch auch eher entspannt zurück und nutzt auch mal den Room-Service? Lasst Ihr Euch von Themen-Buffets im All Inclusive-Urlaub verwöhnen? Oder ist der Campingkocher wichtigster Bestandteil Eurer Urlaubsküche? Ich bin gespannt, wie Eure typische – falls es die überhaupt gibt – Urlaubsverpflegung aussieht.

 

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Sebastian Dickhaut
Mal so, mal so

Ich glaube, der Wechsel macht es. Grad sind wir in einer Airbinb-Wohnung in Kopenhagen, und da bin ich ganz froh, heute morgen nicht zum Frühstück irgendwohin zu müssen, und sei es nur ein paar Etagen tiefer in den Frühstücksraum - zumal wir erst um 11 angefangen haben. Und auch bei den Preisen hier ist es gut zu wissen, dass wir uns selbst was kochen können.

 

Manche seufzen ja gerade in Italien, Frankreich etc. wie gerne sie eine Küche hätten, um die vielen guten Sachen vom Markt und aus den Läden zu verkochen, aber da bin ich grad gerne im Hotel und lass mich verwöhnen, weil das ist da ein Selbstgänger. Und wenns nur klein ist, Frühstück in der Kaffeebar unten am Eck hat auch was. Liegt vielleicht auch daran, dass ich meistens kochen soll, aber nicht will, weil Urlaub halt...

 

Ansonsten ja, kommt auch auf die Gästeliste an, mit Kindern oder ohne, frisch verliebt oder altbewährt, unter Freunden oder Fremden. Wobei auch da gilt das nix fix ist - mit Kindern gehe ich viel lieber essen als im Appartment, weil den Stress und die Spülerei dann andere haben. Und die Kinder finden es auch viel aufregender.

 

 

Bettina Müller
Roomservice

Da hast Du vollkommen Recht, lieber Sebastian, es kommt tatsächlich immer auf die Situation drauf an. Und auch auf die Länge des Urlaubs. Bei zwei Wochen oder mehr wünsche ich mir einfach auch mal mehr Abwechslung und mag - gerade beim Hotelfrühstück - vermutlich auch nicht mehr jeden Tag dasgleiche essen (außer, hier wird das Angebot ständig gewechselt).

 

Vor kurzem habe ich übrigens zum ersten Mal den Roomservice im Hotel genutzt: Es hat preislich keinen Unterschied gemacht, das Frühstück im Frühstückraum zu essen oder vom Room-Service liefern zu lassen. War ein bisschen wie im Film und auch einfach mal toll. :-)

 

Liebe Grüße und viel Spaß in Kopenhagen!

nika
Roomservice oder Frühstück im Bett

mag ich gar nicht. Krümel im Bett sind so lästig und morgens mag ich nur ein kleines Frühstück, allerdings das zweite Frühstück darf dann üppiger ausfallen und da gehe ich lieber in eine kleine Bar, mit einem guten Cafè Solo, am liebsten draußen vor der Tür, dann kann man die vorüber flanierenden Leute so schön beobachten. 

 

Die anderen Mahlzeiten geniesse ich lieber vor Ort und koche sie uns selbst.

Annika Mader
Kann mich nicht entscheiden :)

Sowohl ein toller Service und Rundumverpflegung im Hotel, als auch Bar- & Restaurant-Hopping in einer fremden Stadt hat seinen Reiz. Ich kann mich da auch wirklich nicht entscheiden ...

 

Tendenziell will ich immer soviel wie möglich Neues ausprobieren - Essen, Getränke, Tagesrituales des Landes, das ich gerade besuche - genau das macht Reisen ja so spannend und bunt und man kommt zurück mit dem Kopf und Herz voll neuer Eindrücke und Ideen.

Es kommt aber auch auf meine Stimmung und Gesamtverfassung an. Manchmal ist es das auch das einzig Wahre, sich mal vollkommen verwöhnen zu lassen und einfach nichts zu tun. Haaachhh, ich bekomme wieder Fernweh :)

Annika Mader
P.S.:

Dieses Obst-Büffet sieht ja Hammer aus!!!! :)

muffinqueen
Mit dem Gaskocher in Australien ...
Die Urlaubsverpflegungs-Frage  

... waren wir gerade zu zweit drei Monate unterwegs. Wenig Gepäck musste es sein, damit alles in unser Auto passte. Und dann haben wir jeden Abend an einem anderen Ort in der Wildnis gekocht und gegessen. In unseren Topf passten gerade mal 1,5 Liter und in die Pfanne zwei Eier oder ein Pancake. Bei Wind mussten wir unsere Wasserkanister aufstellen und trotzdem hat es ewig gedauert, Wasser zu erhitzen. Daher mussten die Mahlzeiten einfach sein. Meistens gab es Couscous oder Instant-Nudeln, auf deren Geschmack wir gekommen sind, mit Tomatensoße, viel frischem Gemüse und einer Dose Hülsenfrüchte für die tägliche Eiweißportion. Nach einem langen, aufregenden Tag hat es jedes Mal wieder sooo gut geschmeckt.

Bettina Müller
@muffinqueen

Liebe muffinqueen,

 

das hört sich nach einem ganz tollen Abenteuer an. Da gehört der Gaskocher natürlich mit zum Erlebnis. :-) 

 

Liebe Grüße,

Bettina

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