Do-It-Yourself-Indisch: Premiere beim Bollywood-Kochkurs

Nein, es gibt keinen neuen Bollywood-Streifen im Kino. Dafür aber eine Küchengöttin, die das erste Mal einen Kochkurs à la Bollywood machte. Ein Blockbuster?

Do-It-Yourself-Indisch: Premiere beim Bollywood-Kochkurs
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Viola Booth

Habt Ihr Euch schon einmal einen Bollywood-Film angeschaut? Ja genau, das sind die Streifen, in denen alle Beteiligten einer Filmszene plötzlich wie aus dem Nichts mit dem Singen und Tanzen anfangen. Also eine Mischung aus locker, leichtem Sing-Tanz-Feeling, das zum Hüften schwingen animiert und dem Hervorrufen eines kleinen Verwirrungsmoments beim Zuschauer über die plötzliche Tanzeinlage. So ging es mir zumindest, als ich so einen Film zu ersten Mal gesehen habe. Was würde mich also erwarten, wenn ich nun das erste Mal unter dem Motto "Bollywood" mit Sebastian am Herd stehe und unseren Teilnehmern beim Kochkurs zeige, wie man indisch kocht? Ehrlich gesagt, ich war ganz schön aufgeregt und ich hoffte: Bitte, lass es mehr Sing-Tanz-Feeling statt Verwirrungsmoment werden. Zugegeben: Sebastian und ich fingen hinter dem Herd nicht plötzlich an zu tanzen. Dazu waren wir aber auch viel zu beschäftig. Schließlich standen fünf Rezepte auf dem Speiseplan (und die haben auch ohne Tanzeinlage prima geschmeckt. Oder vielleicht gerade deshalb sogar noch viel besser?). Aber: Auf Bollywood-Klänge haben wir natürlich trotzdem nicht verzichtet. Während wir kochten, trällerte es fleißig aus den Boxen.

 

Typisch deutsch, typisch indisch

 

Unsere zehn Kochkursler verabschiedeten sich an diesem Abend von allem, was typisch deutsch ist. Abgesehen von dem Aperitif. Da haben wir eine kleine Ausnahme gemacht, weil das Wetter einfach so schön war und es uns mit einem Spritz nach draußen an die frische Luft trieb, der nicht nur Aperol und Weißwein, sondern auch noch Bier enthielt. Bier? Also doch typisch deutsch? Aber nein. Spätestens bei der Vorspeise wurde es nämlich so richtig indisch. Tandoori-Paratha und Minz-Koriander-Chutney kamen auf den Teller. Schon bei der Zubereitung des Chutneys wurde das gesamte HUKODI in Korianderduft gehüllt und die deutsche Küche war schnell komplett vergessen.

 

Einmal alles neu, bitte!

 

In einem indischen Restaurant gegessen, hatten all unsere Teilnehmer schon einmal. Deshalb war die Diskussion, welcher Inder in München denn der Beste sei, auch die heißeste an diesem Abend. Zuhause selbst indisch gekocht, hatten die wenigsten. Sie alle brannten darauf etwas ganz Neues auszuprobieren. Und das taten sie auch. Fisch im Päckchen und Blumenkohl-Dal waren einfach zuzubereiten und gingen beim Hauptgang weg wie warme Semmeln. Die Drinks? Wein und Giesinger Bier (Upps, doch wieder was deutsches). Und als Dessert gab es eine Überraschung von Sebastian: Wolke Mango.

 

Fazit: Indisch mit einem Touch deutsch schmeckt fabelhaft. Und ich koche hier jetzt definitiv öfters mit. Und vielleicht studieren Sebastian und ich für das nächste Mal dann ja doch noch eine kleine Tanznummer ein. Bis Ihr Euch die angucken könnt, schaut hier doch einmal, was wir noch zu bieten haben: Küchengötter-Kochkurse in München. Meine Premiere hab ich persönlich ja jetzt hinter mir und bin gespannt, wie mein nächster Kochkurs mit Euch am 16. Mai wird. Da kochen wir nämlich vegetarisch! Ich freu mich schon ...

 

Do-It-Yourself-Indisch: Premiere beim Bollywood-Kochkurs
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