Easy Italy mit ganz viel Oh là là

Italien ganz ohne Mafia, Spaghetti und Bunga Bunga - das gibt's nur bei unserem Easy Italy-Kochkurs.

Easy Italy mit ganz viel Oh là là
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Kommentare
Bettina Müller

Was ist passiert, wenn man an einem Donnerstag Abend im Münchner Stadtteil Giesing auf dem Fußweg steht, ein Glas mit einer Mischung aus Aperol und Bier in der Hand hält, umzingelt von kleinen Basilikumtöpfen ist und ein Franzose über einen Klavierspieler im Haus gegenüber philosophiert? Ganz klar, man hat die große Freude, am „Easy Italy“ Kochkurs teilzunehmen. Klingt jetzt alles etwas verrückt. War es aber auch. Und verdammt lustig und lecker.

Doch noch einmal zurück auf Anfang: Das die Küchengötter regelmäßig Kochkurse mit Sebastian Dickhaut veranstalten ist nicht neu, dass zu unserem „Easy Italy“-Kochkurs dann aber ein Franzose kommt, war dann doch eine Premiere. Und hat auf jeden Fall zu höchst interessanten Unterhaltungen mit französischen und italienschen Floskeln im Laufe des weiteren Abends geführt. Nachdem alle Kochkursteilnehmer gegen 18 Uhr eingetrudelt waren, nutzen wir das schöne Frühlingswetter in München gleich aus, um unseren Aperitif - Sebastians Stenzz - ganz stilsicher auf der Terrasse – ok - auf dem Fußweg vor dem HUKODi zu trinken. Und da Sebastian sich nicht dazu überreden ließ, einfach doch ganz alleine zu kochen und uns die Kreationen später heraus zu unserem Freisitz zu bringen, griffen wir dann doch alle brav zu unseren Kochschürzen und stürzten uns mit ganz viel Mamma Mia und auch Oh là là an die Rezepte. Unser Franzose und Hahn im Teilnehmerkorb bändigte Zwiebeln, Basilkum wurde erbarmungslos gezupft, Pizzateig elegant geknetet, die Brühe für das Gurkenrisotto unter vollem Körpereinsatz manch eines Teilnehmers vorm Überkochen gerettet, und und und...


Alle die nicht dabei waren, dürfen sich an dieser Stelle ganz offiziell darüber ärgern, dass sie nicht genießen konnten, was „Team Pollo“ (mit Küchengott Sebastian an der Spitze) und „Team Risotto“ (meine Musterschüler) auf diese Weise gezaubert haben: Der schnellste Lachs der Welt, das saftigste Pollo di Parma, der vielleicht einzige Risotto der Welt, der nicht gerührt werden muss und die unbeschreiblich leckere, süße Pizza Dolce werden vermutlich nicht nur auf unseren Hüften bleibende Erinnerungen hinterlassen haben.

Und haben auch alle etwas gelernt? Auf jeden Fall! Wir wissen jetzt nicht nur, dass man italienisches Essen am besten zu den Klängen von Zucchero genießt, sondern auch, dass man sich "auf den ersten Duft" in den Geruch von Aceto Balsamico verlieben kann, dass selbstgemachtes Pesto so lecker ist, dass man es am liebsten pur vernaschen würde und dass man gar keine Tomaten auf einer Pizza braucht, weil sie mit Erdbeeren doch viel göttlicher schmeckt. Und wir haben gelernt, dass natürlich auch Franzosen wunderbar italienisch kochen können.

 

Und, habt Ihr jetzt auch auf solch einen ganz besonderen Abend in München Giesing Lust bekomen? Dann schnuppert doch gleich mal in unser Kochkurs-Programm hinein. Wer weiß, vielleicht trinken wir dann schon bald gemeinsam einen Aperitif auf Sebastians Terrasse...

Easy Italy mit ganz viel Oh là là
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Aphrodite
Wizig geschrieben.

Erst habe ich ja gedacht, wen will man mit EASY ITALY noch hinter dem Ofen her locken? Pizzateig kann jeder, aber es scheint ja doch etwas besonderes gewesen zu sein. Wenn ich nicht schon längst alle Rezepte kennen würde, scheint das Zusammensein doch seine Qualität zu haben. Ich war jedenfalls von dem Artikel überrascht und hätte mich dem "Team Risotto" angeschlossen. Oh, la la :)

Wie hieß denn noch gleich die erste TV-Kochshow? Koch-Duell! So ein Duell sollte mal hier auf Küchengötter stattfinden. Team Risotto gegen Team Pollo und dann muss man nur noch zusehen, dass man im richtigen Team ist. Was wird gekocht?

 

Sebastian Dickhaut
Koch gesell statt duell

Kochduell? Bitte keine Schießereien im HUKODI! Auch weil draußen schon genug Wettbewerb ist, mag ich lieber miteinander statt gegeinander kochen. Wobei, auch so ein gegeneinandriges Miteinander hat was.

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