Erste Hilfe für den Eintopf

Eintöpfe sind fade Erinnerungsstücke aus Omas Küche? Von wegen!

Erste Hilfe für den Eintopf
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küchengötter Redaktion

Liebe Küchengötter, heute starten wir einen Hilferuf: „Rettet den Eintopf“! Der arme Eintopf hat eine Rettungsaktion nämlich dringend nötig. Es kommt schließlich nicht selten vor, dass schon bei dem Wort „Eintopf“ das Gesicht verzogen und die Nase gerümpft wird. Irgendwie lastet da so ein Uralt-Image auf dem Eintopf. Und wir finden: Das hat er wirklich nicht verdient.

 

Egal ob klassisch (und wirklich so lecker wie bei Oma) oder kreativ – Eintöpfe können doch so gut schmecken. Von verstaubter, alter Küche keine Spur. Um das noch einmal klarzustellen, wollen wir dem Eintopf heute diesen Beitrag widmen und ihn Euch in den verschiedensten Variationen vorstellen. Schließlich muss jedem Kritiker einmal gezeigt werden, wie köstlich Eintöpfe eigentlich sein können. Erst recht in der kalten Jahreszeit! Wir sind uns sicher, mit unseren Rezept-Ideen verwandeln wir jeden Nörgler in einen echten Eintopf-Fan.

 

Das Eintopf-Einmaleins

 

Los geht es mit dem guten alten Linseneintopf – wer kennt ihn nicht? An dem Klassiker haben sich viele Mitesser schon lange satt gegessen und er sorgt deshalb nicht bei allen für Freudensprünge. Aber was wäre, wenn man einen klassischen Linseneintopf mit ein paar neuen Zutaten wieder zum Leben erwecken könnte? Für frischen Wind sorgt zum Bespiel unser Rezept für Gemüse-Linsen-Eintopf mit Pfannenfeta oder der Linseneintopf mit Sellerie und Salsiccia.

 

Der Pichelsteiner Eintopf gehört definitiv auch zu den Klassikern der Eintopf-Geschichte. Wie lange habt Ihr ihn nicht mehr gegessen? Ist das vielleicht schon eine Ewigkeit her? Dann wird es jetzt aber wirklich Zeit den Eintopf wieder auf den Speiseplan zu schreiben. Gerade im Winter ist er nämlich besonders lecker.

 

Der nächste Eintopf, der dringend unsere Hilfe braucht, ist der Graupeneintopf. Graupen haben ohnehin zu Unrecht ein eher langweiliges Image. Da leuchtet es natürlich ein, dass sie im Eintopf nicht bei jedem auf Begeisterung stoßen. Aber: Probieren geht über studieren! Unser Graupeneintopf hat das auf jeden Fall verdient. Aufgepeppt mit Käseklößchen ist er ein richtiger Genuss!

 

Von den Klassikern mal abgesehen, gibt es natürlich auch noch mehr Eintopf-Varianten, die unbedingt ausprobiert werden wollen. Unsere Vorschläge: Lamm-Bohnen-Eintopf mit Nuss-Pesto und Sauerkrauteintopf mit Schalotten.

 

Was sagt Ihr denn zum Thema Eintopf? Landen Eintöpfe bei Euch auf dem Teller oder haben die Klassiker in der modernen Küche wirklich nichts mehr zu suchen?

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caroA
Eintopf

... ich mag das Wort nicht, das klingt so wirklich nach Mischmasch. Linsen, Bohnen, reichaltige Gemüsesuppen kommen bei uns immer wieder gerne auf den Tisch.

Heute sicher mit mehr Rafinesse als es Oma konnte. Wir haben heute ganzjährig viel mehr Gemüsesorten und Zutaten, das macht es spannend.

Bettina Müller
Eintöpfe

Ich bin ja bekennender Suppenfan und auch ganz vernarrt in Eintöpfe. Gerade jetzt im Winter, wenn sie mit Pastinaken, Steckrüben, Schwarzwurzeln & Co. zubereitet sind. 

Aphrodite
Normalerweise hätte ich abgewunken.

Aber dann habe ich mir heute "Schnelle Menüs für Gäste" gekauft. Da gibt es eine marokkanische Hühnchen-Tajine, die in kleinen Einweckgläsern im Ofen zubereitet wird. So etwas ist für mich: Gläschen auf und fertig ist die Portion auf dem Tisch. So lässt sich bestimmt auch viel vorbereiten und kombinieren. Mit klassischen Eintöpfen kann man mich jagen. Gegen die Idee "alles aus einem Topf" ist allerdings nichts einzuwenden. Meine Experimentierlust ist geweckt.

trudine
Das sehe ich genauso

wie Aphrodite! Was ist denn ein Eintopf? Den Begriff muss man in der heutigen Küche sicherlich weiter ausdehnen und von den Erinnerungen aus der Kindheit absehen.

Heutzutage machen wir Wokgerichte, Aufläufe etc. die genauso unter den Begriff fallen könnten. Damals wurde der Begriff ja nur in Unterscheidung zu dem klassischen "Fleisch, Kartoffeln, Sauce und Gemüse" gesehen. Die Küche heutzutage bietet ja wesentlich mehr.

Abgesehen davon habe ich als Kind Eintöpfe geliebt, genauso wie Suppen.

Die Hühnertajine klingt spannend Aphrodite, das Rezept würde mich interessieren.

nika
Eintopf
Erste Hilfe für den Eintopf  

gerne einmal in der Woche, mal etwas flüssiger - mal etwas dicker in der Konsistenz, aber immer wieder. Der letzte Eintopf war diese Woche mit Markknochen und Bauchspeck, leckerem Suppengemüse und Kartoffeln. 

 

Psst, ich habe uns zwei Portionen eingeweckt, da haben wir noch einmal jeder einen Teller voll.

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