Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen

küchengötter.de wünscht frohe Weihnachten und will wissen, was es bei Euch zu essen gibt (und hören, welche kulinarischen Weihnachtskatastrophen Ihr schon erlebt habt).

Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen
11
Kommentare
küchengötter Redaktion

Im Adventskalender wird heute das letzte Türchen aufgemacht, bei den Küchengöttern geht’s natürlich weiter mit den leckeren Überraschungen. Heute morgen zum Besipiel fiel einem Küchenboten beim Aufwachen ein, dass er ja noch gar keinen Topf für seine Haas-Gans hat. Und andere wunderten sich, wieviele Leute schon um 8 Uhr beim Gemüsemann anstehen, der allerdings so extrem gut gelaunt war, dass selbst die Leute auf dem Gehsteig noch lachen mussten. Nun, wir Küchenboten wünschen allen Küchengöttern ein tolles Weihnachtsfest mit netten Menschen bei gutem Essen.

Und wenn Ihr Lust habt, uns was davon zu zeigen - hiermit eröffnen wir das Weihnachtsmenüalbum: Wir wollen wissen, was es Euch bei zu essen gab, ob die Haas-Gans was geworden ist (wie wir wissen, versuchen sich einige Haushalte daran) oder auch gerne hören, ob andere schon solche kulinarische Weihnachtskatastrophen wie wir selbst erlebt haben (da war mal so ein 80-Grad-Puter …). Einfach in die Kommentare reinschreiben und wer ein Bild vom Weihnachtsessen hat - rein damit. Wir zeigen unsere auch alle her.

Frohes Fest

Die Küchengötterboten

Anzeige
Anzeige
oh happy day...

Der Weihnachtsdiätplan sah so aus: Morgens Joghurt, mittags nix. Dann rückte der Besuch an. Es gab Muffins, Kokosmakronen und Vanillekipferl zum Ostfriesentee. Abends kamen Lammsteaks mit Tapenade zu geschmorten Zwiebeln und Tomaten auf den Tisch, dazu Baguette. Dazu gab es als Herzenswunsch Budweiser als Getränk statt Wein. Gegen 22 Uhr wurde verstohlen die Muffinsdose konsultiert. Und irgendwer fand die Dose Sprühsahne im Kühlschrank. Naja, auf den Weg... Im vergangenen Jahr wollten wir chinesisches Schweinefleisch süß-sauer bauen. Wir wetzten gerade die Hackebeilchen, als es an der Tür klingelte. Es kamen Freunde vorbei auf dem Weg zu einer Weihnachtsparty und wollten uns "nur eben" eine geräucherte Lachsforelle vorbeibringen. Allerdings hatte das Biest das Ausmaß eines Tigerhais. Die Hackebeilchen verschwanden in der Schublade, das Fischbesteck trat auf. Die Forelle war köstlich. Aber wir waren drei Tage lang mit der Vernichtung beschäftigt....

kaltmamsell
Tücken der Dimension
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Es sind die kleinen Tücken, die unvermittelt das Ruder übernehmen. In unserem Fall die zu kleine Reine. Weil ich mich sklavisch an Herrn Haas‘ Anweisungen hielt, sollte der 5-Kio-Vogel also seitlich auf den Schenkeln liegend gegart werden. Der sonst für Geflügel verwendte Rost über Bratenblech fiel damit aus, darauf hätte die Gans das Gleichgewicht verloren. Das einzige Behältnis, das den Vogel fasste, war die spanische Tonreine. Doch in die passte sonst nicht viel. Folge: Das austretende Gänsefett sappte über und auf den heißen Backofenboden. Wir wendeten und begossen dennoch wie angewiesen, Rauch und Riesensauerei ignorierend. Nach vier Stunden, die letzte halbe davon auf Rost und bei 200 Grad, war die Gans außen kross und innen ein kleines Wenig zu trocken. Vor allem aber schmeckte sie leider in erster Linie nach dem verbrannten Gänsefett auf dem Backofenboden. Wir lernen fürs nächste Mal: Lieber traditionell auf Rücken und Brust garen, Temperatur und Gießerei beibehalten. Dann finden wir vielleicht auch heraus, ob Beifuß nach irgendwas schmecken kann. Und jetzt versuchen wir den Ofen wiederherzustellen.

Mausi23
Optisch noch zu verbessern
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Also, das Nachkochen des Weihnachtsmenüs, bestehend aus Vacherin-Feigen, Zander in Nusskruste und Schokomousse hat ja prima funktioniert, aber optisch kann man da wohl noch was optimieren, wie die Fotos zeigen... Aber sonst sind keine größeren Katastrophen passiert, und geschmeckt hat es hervorragend1

Bubu
Erst beim Dessert ans Foto gedacht
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Statt der traditionellen Pastete, der schlesischen Mohnklöße und der neuseeländischen Pavlova gabs dieses Jahr ein neues Menü, bei dem alle mit anpacken konnten: Lachsforelle mit Meerrettich (filetiert von Papa) Nudelsalat mit Zitronencreme und Keta-Kaviar (umgerührt von Maike) Roastbeef mit allen vorstellbaren Saucen (Metzgerei Ditsch) Schokotarte mit Pflaumen-Zimt-Kompott und Vanilleeis Exotische Fruchtspieße (Export Bodensee von Tante Robyn) Getränkeauswahl (Papa) Getränkemanagement (Felix) Zutatenbeschaffung (Mama und Bubu)

Sebastian Dickhaut
Weihnachten blieb die Küche kalt…
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Und zwar eiskalt: Nachdem Teile der Familie beschlossen hatten, Weihnachten im Krankenbett zu verbringen und dann am Heiligabendmittag die Katze sich auch noch einen Stapel Regalbretter auf den Kopf zog, kam die Gans statt in den Ofen in den Tiefkühler - wofür sie nun wirklich nicht bestimmt war. Das kommt davon, wenn man öffentlich die Katastrophe herausfordert. Aber einiges wurde gut: Die Katze peilt schon wieder neue Gefahrenquellen an (was nach ihrem Zustand nach dem Crash wirklich ein kleines Wunder ist) und die Gans gibt’s entspannt im Neuen Jahr - dann habe ich auch einen Ofen sowie den passenden Topf für die richtige stabile Seitenlage. Und ein Dessert weiß ich jetzt auch: Pavlova! Danke, Bubu.

Johanna Wagner
Neue kulinarische Weihnachtstraditionen
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Bei uns gab's heuer am Weihnachtsabend statt der ueblichen Weihnachtsbratwuerstel jede Menge Fingerfood, am 25. dann zuerst gegrillte Jakobsmuscheln mit Kraeuterbutter, Chilli und Parmesan, danach eine "Verrine" aus Blaukaesecreme, Apfel, Maroni und Karamellnuessen, dann ein in Apfelsaft gepoekeltes Schweinsfilet, dazu Kartoffel- und Topinambour-Gratin, Doerrpflaumen im Speckmantel und Spinat und als Nachtisch Schokomousse mit Preiselbeeren. Und alles ganz ohne Katastrophen oder Krankenhausbesuchen ;-)

sookie st.jones
Schilcher-Suppe!

In diesem Jahr habe ich nur die Mitbringsel selbst gemacht: Wildschweinwurst im Glas. Den Rest der Feiertage haben meine Mutter und meine Schwägerin bestritten. Das absolute Highlight war neben dem altbekannten Fleischfondue am Montag, der Gans am Dienstag und vielen vielen weiteren Gängen, die Schilcher-Suppe meiner Schwägerin. Schilcher ist ein ziemlich eigener Wein aus der Steiermark, mit einer ziemlich eigenen Säure und einem noch eigenerem Erdbeeraroma und einer noch viel eigeneren leuchtend roten Farbe. Das Ganze aber in einer Kartoffel-Lauch-Creme Suppe war schlicht weg genial!

Sebastian Dickhaut
Kalte Platte
Frohes Fest: Zeigt her Eure Essen  

Da es natürlich den zu pflegenden Leuten auch nix bringt, wenn die Pfleger Hunger leiden, gab es dann doch noch ein paar gute Dinge im Laufe der Feiertage (im Uhrzeigersinn von 1 Uhr): Waldorfsalat mit Flusskrebsen, grobe Leberpastete, Räucherlachs, Hering in Gelee, alter Gouda & Vacherin sowie in der Mitte Trüffelsalami. Alles gekauft, zum Glück.

ilvy.w
fotos vergessen :-( aber lecker essen gab's trotzdem

habe mich am heiligabend zum ersten mal daran gewagt, mutterns legendären rotkohl nachzukochen...eigentlich alles ganz easy - bisschen schnibbeln und dann rein in den topf - man muss nur zeit mitbringen, viel zeit. aber in netter gesellschaft verfliegt ja auch die. als es dann endlich so weit war, hmm wie soll ich's sagen, der rotkohl hat 1A genau so geduftet wie er schmecken sollte, aber nach den ersten bissen wurde klar - der is' irgendwie fade, da fehlt was...aber laut handschriftlicher überlieferung von der mutter war alles drin. am nächsten tag hat sich denn am telefon zwischen weihnachtsgrüßen und und geschenk-vergleich rausgestellt das leider bei der niederschrift des rezeptes einge nicht ganz unwesentliche zutaten einfach vergessen wurden - oder absichtlich nicht weitergegeben, damit kein rotkohl auf der welt so gut schmeckt wie der von muttern ;-)

Nicole Stich
Gans geht ganz oft...

Tja, auch hier leider keine Fotos der kulinarischen Bescherung, dafür wurde aber mein persönlicher Rekord eingestellt: Viermal Gans in drei Tagen - und zwar gerne und freiwillig! OK, das vierte Mal war kaltes Abnagen angesagt, lecker war's trotzdem. Kleines Detail am Rande: Die Köchin der Gans Nummer 3 und 4 beharrt auf einer Zubereitung bei 230°C, alles Niedrigtemperaturgaren bringe das Fett der Gans nicht zum Schmelzen, sagt sie, die jahrelang in der Familienwirtschaft ausgeholfen hat. Und das optisch wie auch geschmacklich perfekt gebruzelte Vögelchen musste ihr zumindest an diesem Tag recht geben.

kri
Asien zu Besuch

DAS traditionelle Weihnachtsessen gibt es bei uns gar nicht. Die Familie wird gefragt (oder auch nicht), was jeder gerne essen möchte und meißtens einigen wir uns ganz schnell. Hauptsache es ist lecker. Dieses Jahr wurde ich durch ein Rezept inspiriert, das ich auf dieser Seite entdeckt habe. Kim chi- koreanisches Sauerkraut. Ich hatte das mal vor Jahren bei Freunden probieren dürfen und war total begeistert. Glücklicherweise habe ich auch rechtzeitig mit den Vorbereitungen angefangen, denn das dauert 2 Wochen bis es eßbar ist. Als Vorspeise gab es Thunfischcarpaccio (leider keine Bilder) mit Wasabi und marinierten Sprossen. Danach gab es eine Süßkartoffel -Kokossuppe mit gebratenem Sesamgarnelenspieß ( ähnlich auch auf dieser Seite gesehen). Nun kommen wir zum Kim chi, welches normalerweise von Bulgogi begleitet wird. Bei uns gabs dazu ein komplettes Rinderfilet, einen Tag vorher mariniert und rosa gebraten. Das Dessert war nicht ganz so asiatisch aber überaus genießbar: Honigkuchenstrudel im Reisteig mit Pumpernickeleis und Crema di Balsamico. Deko:Kakaobohnencaramel ...Danach waren wir alle lecker rund!

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Anzeige
Anzeige
Login