Fünf für ... den Apfel

Euch ist jeder Apfel eine Sünde wert? Dann solltet Ihr jetzt unbedingt weiterlesen ...

Fünf für ... den Apfel
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Viola Booth

Wäre ich Schneewittchen gewesen, ich hätte den vergifteten Apfel der bösen Königin garantiert auch gegessen. So einem richtig schönen Apfel konnte ich nämlich noch nie widerstehen. Während meine Nachbarin in Kindertagen ihren von ihrer Mutter täglich aufgezwungenen Apfel in Schubladen verschwinden ließ oder ihn aus dem Fenster warf (kein Scherz), war ich für ihr unliebsames Obst immer eine glückliche Abnehmerin. Das heißt aber nicht, dass meine Vorliebe so groß war, dass sie für das gesamte Apfel-Angebot galt. Nein, als Kind hatte ich da ganz genaue Vorstellungen, wie so ein Apfel auszusehen hat. Die Äpfel aus dem Garten meines Opas waren für mich leider nie eine Sünde wert. Angetan hatte es mir ein ganz bestimmtes Exemplar – ein giftgrünes. Der Granny Smith! Auch wenn Schneewittchen nicht in solch einen biss, fand ich, dass dieser Apfel durch sein giftiges Aussehen echtes Schneewittchenpotenzial hat.

 

Heute bin ich auf die Apfel-Sorte nicht mehr so versessen. Die Äpfel von meiner Nachbarin würde ich aber immer noch retten. Man merkt: Ich habe immer noch ein Herz für Äpfel. Und deswegen soll es heute bei meinem „Fünf für ...“ auch Rezepte mit Äpfeln geben. Also: los geht’s!

 

Fünf für ... Äpfel

 

 

  • Rote-Bete-Apfel-Salat mit Käsetalern: Die Rote-Bete-Frage hab ich Euch ja schon einmal gestellt und Ihr wisst, dass ich ein Fan bin. Wenn der Herbst kommt, wird dieses Rezept auf jeden Fall auf meinem Teller landen. Hier gibt es schließlich meine Rote Bete und Apfel in einem. Perfekt!

  • Apfelkuchen-Porridge: Sobald es draußen kalt wird, mache ich es mir mit diesem Rezept warm und gemütlich. Wenn ich das Bild von Nickys Apfelkuchen-Porridge sehe, kann ich den Geruch von Zimt und Äpfeln praktisch schon riechen.

  • Kürbissüppchen mit Apfel und Walnuss: Kürbis und Apfel machen zusammen eine gute Figur. Das verspricht zumindest dieses Rezept. Für mich ein Grund es auszuprobieren. Und für Euch?

  • Bratapfel-Brombeer-Konfitüre: So eine Konfitüre kam mir bisher noch nicht aufs Brot. Wie sie wohl schmeckt? Ich freu mich schon auf die Entdeckung!

  • Samtiges Apfel-Eis: Apfel und Zimt gehören zusammen wie Pommes und Ketchup. Bei diesem Rezept werden die Beiden in einem Eis vereint. Genauer gesagt: in einem Ice-Pop!

 

 

Habt Ihr Lust auf die Rezepte? Was sind Eure liebsten Apfel-Rezepte? Und welche Sorte ist Euch immer eine Sünde wert?

 

 

Mehr aus der Fünf für...-Reihe von Maike, Bettina, Viola und Sebastian per Videobotschaft:

 

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Hinter den sieben Bergen...

Schneewittchen war ein gutes Kind. Die Realität sieht aber meistens anders aus. Der neue Star am Apfelhimmel nennt sich Pink Lady. Die meisten in Europa importierten Äpfel dieser Marke kommen aus Südafrika. Und seit ich im Juli die Geschichte von Valentini Valentine aus Südafrika gelesen habe, beiße ich mit Bedacht in diese Äpfel. Valentini ist ein 17jähriges Mädchen, das sich nicht das trostlose Leben einer Erntehelferin aus einer Township vorstellen kann. Es gibt wenig Alternativen dort und ein Prinz kommt auch nicht vorbei.

Valentini hat zwei Idole: Michelle Obama und Lindiwe Mazibuko, Oppositionsführerin im südafrikanischen Parlament. Die Oppositionsführerin hat sie durch Zufall in einem Hotel getroffen. Das war ein Schlüsselerlebnis. Und eines Tages konnte sich die junge Valentini nicht mehr vorstellen, wie diese Tagelöhnerinnen zu leben, arm zu sein und zu bleiben und tagein tagaus Äpfel zu sortieren. Nur mit den Bildungschancen ist es in Südafrika noch nicht so gut bestellt.

 

Vielleicht ist es ja gut, wenn die Geschichte von Valentini weitererzählt wird.

Ich greife lieber zu saisonaler, heimischer Ware bzw. pflück' direkt vom Baum.

Heute ist Apfeltaschen-Tag.

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