Fünf für...den Neujahrsbrunch

Katerfrühstück oder Festmahl? Eine Küchengöttin, die sich für Neujahr lieber mal auf beides vorbereitet.

Fünf für...den Neujahrsbrunch
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Viola Booth

Jedes Jahr am 1.1 gibt es in unserem Freundeskreis einen Neujahrsbrunch – mal bei dem einen, mal bei dem anderen. 2013 bin ich an der Reihe. Ich kann mich noch gut an das letzte Jahr erinnern – eine Gradwanderung zwischen Katzenjammer und Festtags-Stimmung. Kopfschmerzen hier, Schwindel da und ein ständiges Auf und Ab zwischen „Ich hätte gerne noch ein Glas Sekt“ und „Oh Gott, verschwinde bloß mit diesem Alkohol“. Meine beste Freundin – die sich 2012 für ein französisches Frühstück mit Croissants entschieden hatte – traf damit nicht so wirklich den Nerv des müden Feiervolks. Also werde ich es jetzt ganz anders machen. Schließlich kann es gut sein, dass bei meinen Neujahrsgästen um 00.00 Uhr vielleicht doch das ein oder andere Glas zu viel getrunken wurde.

 

Her mit den Katerkillern!

 

Wer jetzt denkt, ich würde das neue Jahr mit Rollmops und Heringssalat begrüßen, liegt falsch. Zwar sollen diese Gerichte wahre Wunder beim Kampf gegen den Kater vollbringen, aber ich will ja nicht das meine jammernden Katzen gleich wieder rückwärts aus der Tür stolpern. Das neue Jahr wird lieber mit einem Verwöhn-Programm begrüßt. Kaffee zum Muntermachen, Säfte für den Frische-Kick, Deftiges gegen den Heißhunger. Und was darf es sonst noch sein?

 

Fünf für...den Neujahrsbrunch

 

  • Lachsschnecken Normalerweise landet Lachs bei mir nicht mal eben auf dem Frühstückstisch - viel zu fein. Grund genug ihn Neujahr endlich einmal aufzutischen.
  • Kartoffel-Käse-Omelett Zugegeben: Dieses Omelett braucht etwas länger, bis es fertig ist. Aber es lohnt sich! Und ich bin mir sicher, es ist deftig genug, um jeden Kater zu besiegen.
  • Avocadocreme mit Tortillas Entweder ich bereite die Tortillas schon komplett zu oder lasse meine Gäste sie selber belegen. Letzteres ist sicher eher eine Variante für die nüchtern gebliebenen. Aber die brauchen ja schließlich auch etwas zu tun, während die anderen versuchen ihren Kater zum Schnurren zu bringen.
  • Schwarz-Weiß-Muffins Auf Süßes kann ich einfach nicht verzichten – Kater hin oder her. Und ich glaube ich bin nicht die einzige anonyme Schokoladensüchtige in meinem Freundeskreis.
  • Pfannkuchen Die gehören bei mir zum Pflichtprogramm. Pfannkuchen gab es schon bei meiner Mutter immer beim Brunchen. Diese Tradition führe ich natürlich gerne weiter.


Am Ende stellt sich nun wieder die Frage: Ist der Neujahrsbrunch jetzt ein Katerfrühstück oder ein Festmahl? Meine Antwort: Es wird ein Festmahl bei dem wir dem Kater einfach einen Strich durch die Rechnung machen!

 

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