Fünf für ... die guten Vorsätze

Purzeln die Pfunde 2014 wirklich oder bleibt das Abnehmen dieses Jahr ein guter Vorsatz?

Fünf für ... die guten Vorsätze
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Viola Booth

Der Startschuss in das neue Jahr ist gefallen. Und damit auch der Startschuss, die guten Vorsätze für 2014 in die Tat umzusetzen. The same procedure as every year. Und natürlich gehöre auch ich in diesem Jahr wieder zu den Frauen, die nun ihre überschüssigen Weihnachtspfunde loswerden und verhindern wollen, dass der Winterspeck erst richtig ansetzt.

 

Bis vor ein paar Tagen war ich noch guter Dinge. Beim Wochenkochen habe ich munter mit süßen Bratäpfeln weitergemacht und das neue Jahr kalorientechnisch ganz ungeniert begonnen. Und dann das: ein Spruch von einer Freundin, die mir sagte, wir müssen jetzt damit anfangen für unsere Sommerfigur zu trainieren und anschließend ein Blick auf die Waage. Das hat gereicht um mich davon zu überzeugen, dass ich von meinem Wunschgewicht doch wieder ein paar Kilos entfernt bin und unbedingt JETZT mit meinem Abnehm-Vorsatz für 2014 starten sollte.

 

Eine Diät kommt dieses Jahr für mich allerdings nicht infrage (die Versuche waren in den letzten Jahren schon frustrierend genug). So eine richtige Diät ziehe ich sowieso wieder nicht durch und bin dann enttäuscht. Also muss eine andere Lösung her, um mein Wohlfühlgewicht zu erreichen. Bei mir wird es dieses Jahr eine Drei-Punkte-Methode:

 

  1. Es gilt keine Ausrede, um nicht ins Fitnessstudio zu gehen.
  2. Schokolade ist tabu! (ein Nachtisch bei einem schönen Essen als Ausnahme ist ok, aber auf den üblichen Schokoriegel, der mich sonst durch mein Nachmittagstief rettet, wird erst einmal verzichtet)
  3. Auf meinen Speiseplan kommen jetzt leichte Rezepte zum Abnehmen.

 

Und damit kommen wir jetzt auch zu meinem heutigen "Fünf für ...".  Zwar keine Radikal-Diät, dafür aber fünf Vorschläge für leichte und leckere Rezepte, mit denen man auch abnehmen kann.

 

Fünf für ... die guten Vorsätze

 

  • Möhren-Quark-Auflauf: Dieser Auflauf ist in 15 Minuten zubereitet. Wenn es also einmal schnell gehen muss, kann ich mein leichtes Rezept trotzdem ruck-zuck kochen.
  • Käse-Sandwich mit Birnen: Auch unterwegs muss ich auf mein Essen mit wenig Kalorien nicht verzichten. Zum Mitnehmen habe ich mir dieses Rezept ausgesucht. Passt auch gut in die Mittagspause.
  • Zuckerschoten-Schnitzel mit Quarkdip: Lust auf Fleisch? Diese Minutenschnitzel werden mit Sesamsamen paniert. Das ist genau nach meinem Geschmack und muss daher unbedingt ausprobiert werden.
  • Rote-Bete-Salat mit gratiniertem Ziegenkäse: Kalte Hauptmahlzeiten werden jetzt wieder öfter bei mir auf dem Teller landen. Dieses Gericht hat ca. 400 kcal. Also genau richtig, damit ein paar Kilos purzeln. Und lecker hört es sich auch noch an. Perfekt!
  • Glasnudeltopf mit Huhn: Ich liebe die asiatische Küche. Zum Glück gibt es Scharfes aus Thailand auch in einer Variante mit 485 kcal. Nur den Koriander werde ich weglassen. Sonst klingt das Rezept aber, als würde es mir schmecken.

 

Liebe Küchengötter, wie sieht es bei Euch mit den Abnehm-Vorsätzen in diesem Jahr aus. Macht Ihr Diät? Und welche Methode wählt Ihr?

 

PS: Wer noch mehr leichte Rezepte zum Abnehmen sucht, wird in unserem Special fündig, das wir für Euch mit vielen neuen Ideen gespickt haben.

 

Mehr aus der Fünf für...-Reihe von Maike, Bettina, Viola und Sebastian per Videobotschaft:

 

Fünf für...die Sommerparty Jede Menge hungrige Gäste im Garten? Mit Mini-Cheeseburgern, Avocado-Sandwiches und Panna Cotta in Gläschen kommen sicher auch nächstes Jahr alle gerne wieder!

Fünf für...die Kirsche Echt französisch als Clafoutis, verfeinert mit Ziegenkäse und hübsch verpackt in Blätterteig oder einfach als luftig leichtes Soufflé - meine liebsten Rezepte mit Kirsch.

Fünf für...ein Ei "Ein Ei für alle Fälle" oder "Ein Ei kommt selten allein" - Bald ist Ostern und dann heißt es: Manege frei für mein Hühnerei! Fünf Rezepte von im Glas bis aufs Brot.

Fünf für... die Mama Gugelhupf auf Pralinengröße geschrumpft, Cupcakes mit Perlen oder tütenweise rosa Trüffel - Zum Muttertag dürfen Geschenke etwas niedlicher, süßer und bunter daherkommen.

Fünf für...Zimt Ob orientalisch im Kaffee, als kulinarischer Clou in der Creme oder ganz klassisch im Plätzchenteig - meine fünf Lieblingsrezepte mit Zimt.

Fünf für...die Nuss Ob versteckt in einer Quiche, karamellisiert aus der Pfanne oder fein zermahlen mit Gemüse zubereitet - So lecker waren die übrig gebliebenen Weihnachtsnüsse noch nie.

Fünf für...Zuckerguss Zuckerguss macht die Welt ein Stückchen süßer, bunter, klebriger und vor allem einfach heiler - meine fünf Lieblingsrezepte mit Zuckerguss.

Fünf für...den Osterbrunch Eine Küchengöttin lädt zum Osterbrunch. Das Ziel: Mit Osterbrot, süßen Cupcakes, raffinierter Butter und ausgefallenem Nudelsalat mächtig beeindrucken.

Fünf für…William und Kate Während in England die Hochzeitsglocken für William und Kate läuten, sitzt mindestens eine Küchengöttin gerührt vorm Fernseher. Natürlich nicht ohne passende Rezepte.

Fünf für...den Biergarten Was treibt eine Küchengöttin eigentlich ununterbrochen im Biergarten? Natürlich Biergarten-Schmankerl genießen. Meine liebsten Rezepte…

Fünf für…Kürbis Vorhang auf für den Kürbis. Der kann nämlich viel mehr, als nur als gruselige Laterne sein Dasein zu fristen.

Fünf für...Kohl Keine Angst, liebe Küchengötter, wir bleiben dem Genuss treu und sind nicht etwa zur Politik übergewandert.

Fünf für…das Schwein Heute wird's schweinisch: Bei Sebastian dreht sich alles um das Schwein und was man daraus zubereiten kann.

Fünf für…Schokolade Schokoladensüchtige und Freunde der Nascherei aufgepasst: Bei Sebastian dreht sich alles um das süße Gold.

Fünf für…Best of Drehkatastrophen Klappe und Action: Blickt in unserer neuen Fünf für...-Episode hinter die Kulissen unserer Dreharbeiten. 

Fünf für...Rhabarber Nach Oma, aus der Folie, im Glas, mit Ente oder in der Marmelade - Rhabarber ist ein erfrischender Alleskönner. Hier meine Top 5 Rezepte für den grünroten Stängel.

Fünf für...danach Mango mit Baiser, Pizza mit frischen Beeren und gezuckertem Mozzarella oder Schokotörtchen mit flüssigem Kern - An Desserts komme ich nicht vorbei. Hier meine Top 5.

Fünf für...den Badesee Die Sonne scheint, der See ruft und was Leckeres muss mit. Meine fünf Lieblingsrezepte für den Tag am See - von frischen Tramezzini bis hin zu eisgekühlter Limonade.

Fünf für...die Zwetschge Ob auf einem frischen Stück Datschi, ganz klassisch als Mus oder serviert mit Mohneis - Zwetschgen sind im Hochsommer ein Muss, hier meine Top 5 Rezepte mit Zwetschgen.

Fünf für...die Nudel Nudeln gehen immer. Nur die Sauce, die darf gerne variieren - mal mit Tomate, mal mit Garnelen und manchmal einfach nur mit Öl. Hier meine fünf Lieblingssaucen für Pasta.

Fünf für...Halloween Eine Küchengöttin mit einem Halloween-Trauma und dem Plan, dieses Jahr einfach mal alles besser zu machen ...

Fünf für...den Plätzchenteller Die Weihnachtsplätzchensaison ist eröffnet und mit ihr die große Frage: Welche Plätzchen back ich nur? Fünf Rezepte, die den Plätzchenteller erobern wollen ... 

Fünf für...den Neujahrsbrunch Katerfrühstück oder Festmahl? Eine Küchengöttin, die sich für Neujahr lieber mal auf beides vorbereitet.

Fünf für...die Fastenzeit Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Von wegen! Für manche beginnt jetzt nicht die Fasten- sondern die Starkbierzeit.

Fünf für...die Mango Oder sollte der Beitrag vielleicht doch eher "Fünf für ... die Badewannenfrucht" heißen?

Fünf für ... Spargel  Auf die Plätze, fertig ,.... nur kein „Los“ in Sicht. Rein theoretisch, bin ich für die Spargel-Saison perfekt vorbereitet ...

Fünf für ... Radieschen Was Liegestuhlreservierungen auf Mallorca, ein Aha-Erlebnis im Biergarten und ganz viele Radieschen-Rezepte gemeinsam haben? Findet es heraus.

Fünf für ... Erdbeeren Eine Küchengöttin mit Erdbeer-Leidenschaft, eine Mutter mit Erdbeer-Besorgungsproblemen und fünf Rezepte, die unbedingt ausprobiert werden müssen.

Fünf für ... Melonen Ein Badetag ohne Melonen? Was für ein No-Go!

Fünf für ... Paprika Klassisch französisch, italienisch neu entdeckt, Beilagenstar, bester Nudelfreund und frisch aus dem Ofen – Paprika kann viel mehr, als nur gefüllt daher zu kommen ...

Fünf für ... den Apfel Euch ist jeder Apfel eine Sünde wert? Dann solltet Ihr jetzt unbedingt weiterlesen ...

Fünf für ... Kartoffeln Eine Küchengöttin wird zur Kartoffel-Königin. Oder vielleicht doch eher umgekehrt?

Fünf für ... Thanksgiving Ein echtes Thanksgiving-Esssen mitten in Deutschland – wo gibt’s denn so was? Bei den Küchengöttern natürlich!

Fünf für ... Raclette Wenn es an den Feiertagen im Pfännchen brutzelt ...

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Belledejour
Immer wieder gern

wird dieses sog. 3-Punkte Programm bei uns im Januar durchgezogen.

So erziehen wir uns selbst mal wieder, etwas reduziert und kontrolliert zu essen. Habe mir dafür hier extra ein Kochbuch angelegt.

Wir achten dabei immer auf die tägliche Kalorienzufuhr und es klappt. Nach einem Monat haben mein Mann und ich meistens wieder das gewünschte Gewicht und die Hosenbünde kneifen nicht mehr.  Allerdings achten wir nicht so ganz pingelig genau darauf, daher kann es auch mal ein paar Wochen länger dauern. :-)

Viola Booth
@Belledejour

Wie schön, dass ich schon mal eine Verbündete gefunden habe :-) Dein Kochbuch zu den Diätrezepten hab ich mir gerade schon angeschaut und mir gleich ein paar Inspirationen geholt. Dann wünsche ich Dir gutes Gelingen, bei Deinem 3-Punkte-Plan. Ich werde berichten, sobald ich mein Ziel erreicht hab und freu mich natürlich, wenn Du auch berichtest (gemeinsam nimmt man doch viel leichter ab ;-)). So pingelig bin ich allerdings auch nicht, deshalb dauert es bei mir bestimmt auch ein Weilchen ;-)

Aphrodite
Auf Horchstation.

Wenn das Essen nicht im Mittelpunkt steht, fällt vieles leichter. Am Montag hatte ich ein Schokocroissant von meiner Tochter in der Hand. Keine Ahnung wie das da hin geraten ist. Ich habe es wieder weggelegt und zu einem Apfel gegriffen. Meist werden die Signale im Körper einfach überrannt. Ich musste dann feststellen, dass ich gar keinen Hunger habe, auf Schoko und das ich vieles deshalb gar nicht essen brauche. Ich denke auch nicht, dass mein Körper kopfgesteuert nach einem 3-Punkte-Plan funktioniert. Kochen ist im Augenblick so etwas wie Rasenmähen für mich. Da esse ich das Gras ja anschließend auch nicht auf. Alles ist wie seltsam weggeblasen. Ob es am Chai-Tee liegt (weißer Tee mit Milch)? Was nun keine Ernährungsempfehlung sein soll. Einfach mal inne halten...

Bettina Müller
Einfach mal entspannen ...

Das hast du schön gesagt, Aphrodite. :-)

JulietteG
Ich seid...

ja richtig ehrgeizig dabei!

 

Da sich bei mir die Vorweihnachtszeit und die Festtage selbst meist nicht sonderlich auf der Waage auswirken, da ich 1. keine Plätzchen mag, 2. die Verwandtschaft sehr klein und damit die Essensverpflichtungen entsprechend gering sind und wir 3. an den Festtagen eigentlich nicht "schwerer" essen als sonst, habe ich direkt zum neuen Jahr noch nie einen Diät-Plan verfasst. Bei mir ist eher der Herbst kritisch, weil mein Körper dann meint, dass es Zeit wäre, Winterspeck zu horten, aber das ging (toi, toi, toi) die letzten Jahre auch ganz gut.

 

Adaptiert an Deinen 3-Punkte-Plan, liebe Viola, verfolge ich eigentlich folgende drei Devisen und das fast ganzjährig:

 

1. Ich brauche keine Ausrede, um nicht ins Fitnessstudio zu gehen.

 

Denn ich gehe sowieso nicht hin.... Ach, das ist wirklich ein Dilemma und ich glaube, ich bin die Verkörperung des größten Sportmuffels, den es nur geben kann. An den Geräten "rumturnen" finde ich absolut langweilig und Laufband oder Fahrrad erst recht. Da hängt dann zwar meist ein Fernseher, aber es laufen ja meist auch nur uninteressante Dinge. Die meisten Kurse wiederholen Ihr Programm eigentlich auch nur... In meiner alten Heimatstadt habe ich mal einen tollen Sportkurs bei einem Krankengymnasten gefunden. Da wurde jedes Mal ein anderes Programm durchgezogen und vor allem auf die Haltung aller Teilnehmer geachtet. Dem trauere ich immer noch nach.... Im Sommer nehme ich mir dann Fahrradfahren oder Joggen vor, aber meist schieben sich trotz der zeitlichen Flexibilität immer wahnsinnig wichtige Termine dazwischen! :)

 

2. Schokolade ist tabu!

 

Da stimme ich Dir voll zu! ;)) Ich mag es wirklich gar nicht gerne süß. Chips und ähnliches sind da eher eine Verführung... Der Trick: Im Supermarkt (funktioniert zumindest bei solchen, die etwas größer sind) nicht direkt an dem Gang, in dem die Gefahren lauern, vorbei gehen, sondern den Parallelgang verwenden. Und schwupps ist man an den Süßigkeiten vorbei, hat plötzlich gezahlt und wenn man dann erst einmal draußen ist, dann ist schon alles gut! :) (Mein Supermarkt, der zwar nicht sonderlich groß aber lang geschnitten ist, hat vom Eingang zur Kasse insgesamt vier parallel verlaufende Gänge, da klappt das Bestens)!

 

3. Iss nur, wenn du Hunger (und nicht nur Appetit) hast, aber dann etwas, auf was Du gerade Lust hast und hör auf, wenn Du satt bist.

 

Das war eigentlich der Grund, warum ich hier mal kurz schreiben wollte. Ich esse ganz bestimmt nicht unbedingt immer kalorienarm bzw. zähle sie nicht und achte da auch nicht mehr sonderlich drauf.

 

Meistens sind es dann ja ganz bestimmte Genussobjekte, die überhaupt den Appetit hervorrufen. Ich konnte mich beispielsweise eine Zeit lang in einen ganz bestimmten Aufschnitt absolut reinlegen. Zudem aß ich gerade zu der Zeit gerne Toastbrot und da Toastbrot ja bekanntlich nicht lange vorhält (vor allem in Sachen Rechtfertigung gegenüber mir selbst), wanderte(n) da schon mal ein (oder so) Scheibchen zwischendurch in den Mund. Meine Waage gratulierte mir dafür zu Bestleistungen! :)

 

Ich ging danach mit einem weinendem Auge an beidem vorbei, aber es half. Eine Zeit lang war die vorgenannte Kombination ein Belohnungsfrühstück, dass ich mir sozusagen zu "besonderen" Anlässen mal gönnte. Letzte Woche habe ich sie mir wieder gegönnt, allerdings mit einer erschreckenden Erkenntnis: ich hatte sie viel besser in Erinnerung. Kapitel abgeschlossen! :)

 

Das Prinzip (also nur bei Hunger essen) verfolge ich mittlerweile schon lange und denke gar nicht mehr darüber nach. Seit dem ich nicht mehr darüber nachdenke, halte ich übrigens auch mein Gewicht.

 

Ganz wichtig für mich noch:

 

4. Kleine Portionen auffüllen und am Bestern auch kochen.

 

Mit Nummer eins fing ich an, denn wenn man erst einmal klein anfängt, genießt man meines Erachtens viel mehr und isst entsprechend langsamer. Äußerst ungeschickt wirkt es sich dann aber aus, wenn man beim Küche säubern und aufräumen noch einmal kurz "testet", ob das Essen denn wirklich soooooo lecker war. 

 

Und wie das mit Grund- und Vorsätzen immer so ist: gestern ist mir unerfindlicherweise eine Tüte Chips in den Wagen gehopst. Da ich sie nicht verstoßen wollte, nahm ich sie mit und werde mich jetzt noch kurz liebevoll um sie kümmern!

 

JulietteG
Die eigentliche Zusammenfassung...

(die sich leider nicht mehr in den ursprünglichen Beitrag einfügen ließ):

 

5. Genießen

 

Ohne Genuss wird man nicht glücklich. Und ohne glücklichen Genuss wird man meines Erachtens auch nicht befriedigend satt.

Viola Booth
@Juliette

Auch wenn ich Dich sehr um Deine Tüte Chips beneide (die ich mir gerade auf jeden Fall verkneife), stimme ich Dir natürlich voll und ganz zu: Genuss ist das A und O. Und auf den werde ich auch auf keinen Fall verzichten. Das meinte ich auch damit, dass statt einer Radikal-Diät einfach ein paar leichte Rezepte auf meinem Speiseplan landen. Ich hab hier bei den Küchengöttern so viel entdeckt, dass nicht so viele Kalorien hat und trotzdem lecker ist. Die Kalorien aller Mahlzeiten, die ich über den Tag esse zusammen zu zählen, kommt für mich überhaupt nicht infrage. So viel Stress und Gedanken mache ich mir wirklich nicht.

 

Gesündigt werden darf natürlich auch. Ich (als Nicht-Sportmuffel ;-)) gleiche das dann aber fürs Gewissen doch mit einem Besuch im Fitnessstudio aus (Geräte finde ich auch langweilig, aber die Kurse in meinem Fitnessstudio sind super, machen richtig viel Spaß und sind total effektiv, wenn man sie regelmäßig macht). Ich denke, so wie es auch Belledejour gesagt hat, der Plan steht aber ganz soooo pingelig sollte man nicht sein. Dafür esse ich auch viel zu gerne ;-)

 

PS: Mein Plan zeigt übrigens schon erste Erfolge :-)

Bettina Müller
Hunger

Liebe Juliette,

 

da sagst du etwas ganz wichtiges: Ich probiere auch nur zu essen, wenn ich Hunger habe. Gerade bei Familienfesten macht es mich immer wahnsinnig, wenn es gerade erst Mittagessen gab, der Tisch abgeräumt und sofort wieder fürs Kaffeetrinken gedeckt wird, weil es ja schon wieder "Zeit dafür ist". Mit Erstaunen beobachte ich dann immer, wie alle schon wieder essen können.

 

Ich glaube, dass tatsächlich viele verlernt haben, auf ihr Bauchgefühl zu hören, was das angeht. Ok, eine Familienfeier ist immer noch eine Ausnahme, aber dieses Verhalten kann man auch oft im Alltag beobachten.

 

Und zu den kleinen Sünden: Ich sag immer, wenn man nicht darüber nachdenkt, wie viele Kalorien das Stück Kuchen gerade hat, nimmt man davon auch nicht zu. ;-) Ohne schlechtes Gewissen, dafür aber bewusst genießen, lautet meine Devise. 

 

lundi
Habe ich ein Glück!

Ich habe nämlich keine Waage, die mir ein schlechtes Gewissen einreden kann. Juhu.

 

1. Ohne Sport kann ich nicht leben, den brauche ich wie tägliche Nahrung. Aber Studio ist teuer und indoor, nix für mich. Nach vielen Bürostunden brauche ich den Himmel über mir. Und das Geld gebe ich lieber für Schokolade aus, haha. So viel Schoki esse nicht mal ich.

 

2. Siehe 1. und Schokolade ist toll. Die bleibt im Programm.

 

3. Oh ja, es gibt ganz wunderbare leichte Gerichte, die toll schmecken. Leider esse ich davon meist die doppelte Menge oder bin kurz nach der Mahlzeit wieder bei 2. angelangt. Geschmack ist das eine, sich satt fühlen das andere. Ich bin also gerne dabei - bei den leichten Gerichten - aber eher als Komponente einer Mahlzeit oder Teil im Menü.

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