Ganz schön Feige

Wir geben es zu, wir sind Feiglinge und wir sind stolz darauf. Warum sollte man sich auch nicht als Anhänger der süßen Sinnlichkeit outen?

Ganz schön Feige
3
Kommentare
küchengötter Redaktion

Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Wollte man über die Geschichte der Feige berichten, müsste man buchstäblich bei Adam und Eva beginnen. Denn laut der Bibel sollen die beiden mit Feigenblättern ihre Blöße bedeckt haben. Oder man könnte von Kleopatra erzählen, die angeblich durch den Biss einer Schlange starb, die sich in einem Korb Feigen versteckte. Selbst Buddha soll „vollkommene Erleuchtung“ unter einem Feigenbaum sitzend erlangt haben. Bei indigenen Völkern steht die Frucht des Feigenbaums symbolisch für die allumfassende Liebe. So geht auch die Form des Herzens, als Symbol für die Liebe, auf die Form einer aufgeschnittenen Feige zurück. Sie trägt also nicht nur ihre Blüten in sich, sondern auch die Symbolik der Sinnlichkeit. 

 

Frische Freuden

Die Welt scheint also seit jeher fasziniert von dieser Frucht mit pink-rotem Fruchtfleisch, welches nur von einer empfindlichen seidig weichen Haut geschützt wird. In getrockneter Form ist die Feige das ganze Jahr über erhältlich. Doch es sind besonders die frischen Feigen, die mit ihrem fruchtigen süßen Aroma Menschen auf der ganzen Welt begeistern. Da diese frischen Freuden bei uns jedoch nur begrenzt erhältlich sind, sollte man jetzt die Zeit nutzen, mit Feigen ein wenig Sinnlichkeit in die eigene Küche zu bringen. Dabei gibt es so viele Zubereitungsarten für Feigen, dass wir für Euch unsere Lieblinge rausgesucht haben, die Ihr jetzt unbedingt ausprobieren solltet. 

 

Unsere feigen Lieblinge

Dass Feigen nicht viel brauchen, um zu überzeugen, beweist dieses wunderbare Rezept für Feigen mit Bresola und Rucola. Bei diesen herrlichen Aromen genügen Honig, Pfeffer und eine Prise Salz als Geschmacksunterstützung vollkommen. 

 

Für diese herrlichen Rotweinfeigen werden die Früchte in Rotwein, zusammen mit Schalotten und Rosmarin gekocht. Heraus kommt eine edle Vorspeise, die nicht nur Veganer an den Tisch locken wird. 

 

Aber auch als Dekoration machen Feigen ordentlich was her. So sorgen sie als Topping bei dieser Feigentarte mit Mandel-Bohnen-Creme für Begeisterungsstürme bei jedem Kaffeekränzchen. 

 

Falls Ihr Euch das herrlich süße Feigenaroma länger bewahren wollt, dann solltet Ihr unbedingt die dreierlei Feigenkonfitüren ausprobieren. Ein Schuss Grappa oder eine kleine Peperoni sorgen hier für ausgefallene Geschmackskompositionen, die dank des Einkochens jeden Morgen den Frühstückstisch bereichern können. Natürlich nur solange der Vorrat reicht. 

 

Also, liebe Küchengötter, wenn Ihr nun auch so begeistert von Feigen seid, wie der Rest der Welt, dann nichts wie ran an die Töpfe. Nutzt die Zeit der frischen Früchte und beweist, dass Ihr mit Stolz ein Feigling seid. Berichtet uns von Euren feigen Errungenschaften und wie Ihr die Früchte am liebsten zubereitet. 

Anzeige
Anzeige
Kochmamsell
Bin ein Feigling:-)

Das ist mein Lieblingsrezept, außerdem futter ich sie auch sehr gerne frisch.

JulietteG
Super...

Überschriften @küchengötter und Kochmamsell! :)

Belledejour
Flammkuchen mit Feigen

Wie auch Kochmamsell lieben wir diesen speziellen Flammkuchen besonders und ich habe ihn schon einige Male mit den unterschiedlichsten Feigen hergestellt.

Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login