ICH KOSTE: Erdbeeren

Strawberry fields are lecker: Und zwar mit Basilikum, schwarzem Pfeffer, weißer Schokolade und noch viel mehr. Denn besser lässt sich der Sommer kaum feiern.

ICH KOSTE: Erdbeeren
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Sebastian Dickhaut

Als ich gestern drüber nachgedacht habe, was ich diesmal koste, fiel mir erst einmal nichts ein. Es war halb vier, das ZDF war den ganzen Tag in der Küchengötter-Hukodi-Küche und ich blickt auf Gläser voller Erdberdesserts und eine Kiste voller Erdbeerschalen. Es waren die ersten deutschen, die vor der Zunge meines Obsthändlers Gnade gefunden hatten, ganz rund und knubbelig, duftend, strahlend, mit dem Geschmack nach Sommer.

 

Und wegen dieses frühen Sommers war das Fernsehen auch bei uns, sie wollten ein paar so unkomplizierte wie ungewöhnliche Rezepte mit den besten Früchten der Saison, und das sind nun mal jetzt - Erdbeeren. Zumindest seit der Entdeckung Amerikas, denn bevor die feinen Früchte von dort zu uns kamen (wie auch die Tomate oder die Paprika), gab es bei uns nur Walderdbeeren. Und die gibt’s ja eigentlich gar nicht mehr.

 

Vom Feld in die Küche zum Prosecco

 

Eine Idee vom Fernsehen war erstens: Strawberry fields are lecker. Also raus aufs Feld zum ersten Erdbeersammeln mit der Ernährungsberaterin und dann rein in die Küche, um was Süßes draus zu machen. Zum Beispiel, zweite Idee: Erdbeeren mit grünem Pfeffer. Och ja, meinte ich, da gab es mal eine Zeit, wo das ungewöhnlich war, aber wie wär es denn mit schwarzem Pfeffer und Prosecco? Dazu werden ganz kleine Knubbelbeeren in eine Sektschale gelegt und dann Zucker mit schwarzem Pfeffer gemörsert und drüber gestreut und dann kommt ein Schluck Prosecco drüber. Schmeckt toll, ich sag’s Euch. Und wenn wir grad beim Mörsern und Trinken sind: Basilikum mit Zucker mörsern und dann halb Sahne und halb Mascarpone steifschlagen (ja, das geht gut) und die Mousse dann mit dem grünen Zucker mischen und zu Erdbeeren in Orangenlikör, hmmm.

 

Auch toll im Glas: Eiswürfel aus Erdbeerpüree und Scheiben gezuckerter Erdbeeren, auf die heißer grüner Tee gegossen wird - fertig ist der EEE-Tee (echter Erdbeer-Eistee). Und sehr hübsch im Glas: marinierte Erdbeeren abwechselnd mit einer Mousse aus Schlagsahne und damit verrührter weißer geschmolzener Kuvertüre einschichten, dazwischen noch ein bisschen gehackte Pistazie und obendrauf Baiserbröckchen - schnell und gut. Das allerschnellste Erdbeerrezept hat mir aber meine halbprovencalische Kollegin Amélie verraten: Am Ende vom Essen kommt bei ihnen eine Schale tolle Erdbeeren auf den Tisch, die sie dann einfach ins Rosé-Glas werfen - fertig! Und ich bin jetzt auch fertig. War doch gar nicht so schwer.

 

Ok, das wär dann doch etwas zu leicht verdientes Geld - drum hier die zwei Rezepte aus dem Bild oben, die besonders fix gehen und sehr viel her machen:

 

Prosecco-Erdbeeren mit schwarzem Pfeffer

Erdbeeren mit Sahne de luxe

Voraussichtlicher Sendetermin ist Donnerstag, 19. 5. ab 13 Uhr im ZDF-Mittagsmagazin.

 

 

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