Körner, Kolben und die Kunst zu knabbern

Heute widmen wir uns einer äußerst genussfreudigen Spezies: dem Kolbenfresser.

Körner, Kolben und die Kunst zu knabbern
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küchengötter Redaktion

Es muss nicht immer Popcorn sein. Auch, wenn wir immer wieder voller Vorfreude neben dem Herd stehen, jedes „Ploppen“ mit einem Freudenschrei begleiten und es uns dann zufrieden mit unserer Schüssel voller gepoppter Körner auf dem Sofa gemütlich machen. Nein, heute trennen wir sie nicht, die zwei großen K: Korn und Kolben. 

 

Abenteuer mit Korn und Kolben

Ein frisch gekochter Maiskolben, der noch dampfend vor uns auf dem Teller liegt, gekrönt von einem Flöckchen Butter und einer Prise Salz. Das allein ist schon so verlockend, dass man sich oftmals den Mund verbrennt, weil es unmöglich scheint, auch nur noch eine weitere Minute zu warten. Vielleicht liegt es daran, dass die Körner so schön aufgereiht, eines neben dem anderen, am Kolben hängen und darauf warten, unsere Geschmacksnerven mit ihrem süßen Aroma zu verwöhnen? Oder es ist der Frischefaktor, weshalb der konservierte Mais aus der Dose den goldenen Körnern direkt vom Kolben geschmacklich einfach nicht das Wasser reichen kann? Vielleicht liegt es auch daran, dass man bei Maiskolben ganz beherzt zugreifen darf, denn Besteck ist hier nicht von Nöten. Was es auch ist, wir können gar nicht genug davon kriegen. Deshalb widmen wir uns heute dem Korn am Kolben und haben Euch drei Rezepte herausgesucht, die Euch vielleicht auch zum begeisterten Kolbenfresser werden lassen. Oder Ihr zählt Euch schon zu dieser Spezies, dann findet Ihr hier neue Rezepte und Ideen für die Maiskolben mit einer besonderen Portion Geschmack.

 

Unsere vier liebsten kulinarischen Abenteuer mit Korn und Kolben: 

 

Wir beginnen mit einer Variation des Klassikers: Mais mit bunter Pfefferbutter. Direkt vom Grill suhlen sich hier die Kolben in einer Buttermischung mit rosa, grünem und schwarzem Pfeffer. Mehr braucht es nicht, um diesen Zuckermaiskolben das gewisse Extra zu verleihen.  

 

Wer dem Mais trotzdem lieber geschmackliche Verstärkung zur Seite stellen möchte, dem empfehlen wir diese Gemüsespieße mit Tempeh. Hier lassen sich Zuckermais, Tomaten, Zucchini und Tempeh brav in einer Reihe aufspießen, um jeden Grillabend mit einer ordentlichen Portion Farbe und Biss zu bereichern. 

 

Wo Zuckermais ist, da ist Polenta nicht fern und beides wird ganz wunderbar in dieser Zuckermais-Polenta kombiniert. Dazu noch Parmesan und Zucchini und fertig ist das goldgelbe Maisglück zum Löffeln. Zwar ohne Kolben, dafür aber köstlich. 

 

Wem das noch nicht genug Zuckermais ist, der sollte diese gefüllten Mais-Tamales ausprobieren. Hier wird weder Folie noch Alu-Schälchen benötigt, denn die Blätter des Maiskolbens selbst fungieren hier als Schutz der süßen goldgelben Füllung vor der Hitze des Grills. Hier steht der Mais mitsamt Kolben im Mittelpunkt und macht nicht nur optisch ganz schön was her. 

 

So, liebe Küchengötter, gehört Ihr auch, wie wir, zu den leidenschaftlichen Kolbenfressern? Und wenn ja, nagt Ihr die Maiskolben senkrecht, waagerecht oder gar in konzentrischen Kreisen ab? Erzählt es uns und berichtet uns von Euren aromatischen Abenteuern mit Korn und Kolben. 

Kochmamsell
Waagerechter Kolbenfresser ...

... war ich früher mal mit dem größten Vergnügen. Wenn es Maiskolben mit Kräuterbutter gab, konnte ich mich einfach nicht beherrschen, es war einfach zu lecker. Schade, dass ich das nicht mehr darf als Diabetiker, aber immerhin kann ich noch in Erinnerung schwelgen und mit läuft jetzt das Wasser im Mund zusammen.

JulietteG
Da...

kann ich leider so gar nicht mitreden... Zuvor hatte ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, aber ich habe tatsächlich noch nie einen frischen Maiskolben gegessen...

 

Über den Kolbenfresser, der in konzentrischen Kreisen den Kolben abnagt, musste ich aber herzlich lachen! Falls ich jemals in meinem Leben einen Maiskolben esse, werde ich sicherlich an diesen Beitrag denken.

 

 

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