Körnerküche – das Who’s Who der kleinen Kraftpakete

Couscous, Quinoa, Hirse & Co. – die leckersten Rezepte rund um die beliebten Körner findet Ihr bei uns!

Körnerküche – das Who’s Who der kleinen Kraftpakete
0
Kommentare
küchengötter Redaktion

Der Frühling ist da und nach dem langen Winter wollen wir alle ganz viel Power für die neue Saison tanken! Besonders einfach und genussvoll könnt Ihr Eure Energiereserven mit wertvollem Getreide auffüllen – wahlweise in Kombination mit frischem Gemüse, Fisch oder Fleisch.

Die Körner der Stunde: Couscous, Quinoa und Hirse! Da noch nicht ganz alltäglich auf den Tellern, verraten wir Euch heute die besten Tipps und Tricks für die Zubereitung der kleinen Trendsetter. Die passenden Rezepte haben wir natürlich auch im Gepäck ...



Couscous – der Rezeptblitz
Ist ein elementarer Bestandteil der nordafrikanischen Küche und wird aus dem Grieß von Hirse, Weizen oder Gerste hergestellt. Zum Garen wird Couscous nicht gekocht, sondern lediglich mit heißem Wasser übergossen. Er eignet sich sehr gut als Beilage zu warmen Gerichten, kann aber auch kalt genossen werden. Einfach ausprobieren!

Zu den Rezepten für Couscous Tammtamm und Couscous-Salat mit Granatapfel

 


Quinoa – die Exotische
Südamerika ist die Heimat der heute auch bei uns so beliebten Quinoa. Dort diente das Getreide schon den Andenvölkern vor tausenden von Jahren als Grundnahrungsmittel, große Pluspunkte sind der hohe Eiweiß- und Mineraliengehalt.

Quinoa kochen ist ganz einfach: Die gewünschte Menge an Körnern in einem Sieb unter heißem Wasser abwaschen, um Bitterstoffe zu lösen. Anschließend einen mit Salzwasser gefüllten Topf zum Kochen bringen (Verhältnis Wasser : Quinoa – 2,5:1). Quinoa bei mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel 15 Min. kochen lassen, danach Herd ausstellen, den Top aber noch 10 Min. auf der Herdplatte stehen lassen, damit die Quinoa ausquellen kann.

Zu den Rezepten für Quinoa-Hackfleischpfanne und Gebratener Spargel mit Quinoa

 


Hirse – das Beautyelixir
Hirse ist ein glutenfreies Getreide und daher besonders gut bekömmlich. Reich an Mineralstoffen und Spurenelementen ist es selbstverständlich auch und gilt daher als heimlicher Schönmacher: Haare, Haut und Nägel freuen sich über regelmäßige Hirseleckereien.

Zubereitet ist die Hirse schnell. Nach dem Waschen unter heißem Wasser zum Lösen der Bitterstoffe, das Getreide in kochendem Salzwasser (Verhältnis 2:1) rund 5 min zugedeckt garen, danach weitere 10 Min. bei niedriger Temperatur weiter quellen lassen.

Zu den Rezepten für Hirse-Kräuter-Salat und Möhrenhirsotto mit Manchego

 


Buchweizen – der Außenseiter
Buchweizen sieht aus wie Getreide, schmeckt wie Getreide, ist aber keins! Der Eiweißlieferant gehört zur Familie der Knöterichgewächse – wie beispielsweise auch der Sauerampfer. Buchweizen ist deshalb auch gluten- sowie lektinfrei und besonders gut bekömmlich. Die perfekte Alternative also, wenn der Verzehr von Getreide reduziert werden soll!

Die gewünschte Menge Buchweizen waschen, in einen Topf mit kaltem Wasser geben (Verhältnis 1:2), aufkochen lassen und solange quellen lassen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Den Deckel nicht unnötig abnehmen, da der entweichende Dampf den Buchweizen trocken werden lassen kann. Gewürzt wird am besten erst nach dem Kochen.

Zu den Rezepten für Buchweizen-Gemüse-Omeletts und Buchweizencrespelle mit Nusskruste




Extratipp für die Zubereitung aller unserer kleinen Kraftpakete:

Schon beim Kochen würzen! Für ein intensiveres Geschmackserlebnis verfeinert einfach das Wasser mit Pfeffer, Koriander oder Kardamom – oder tauscht das Wasser einfach mal gegen eine Gemüsebrühe aus. Viel Spaß beim Experimentieren!

 

Anzeige
Anzeige
Hier könnte dein Kommentar stehen ...
Noch nicht eingeloggt?

Hier könnte dein Kommentar stehen :-)

Login