Nachgebloggt: Excuse me but ...

Die Welt der Foodblogs ist facettenreich und bunt, oft würde man gerne mehr über den Autor hinter dem Blog erfahren. Wir haben nachgefragt bei Excuse me but… .

Excusemebut Portrait Kristina Klingele
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küchengötter Redaktion

Jeden Monat steht uns ein anderer Food-Blogger Rede und Antwort. Heute mit Kristina von Excuse me but… .

 

Küchengötter: Wann hast du deine Leidenschaft fürs Kochen und Backen entdeckt? 

Ich habe schon früh meiner Mutter immer wieder beim Kochen und Backen geholfen. Aber erst als ich für ein paar Monate in Kenia lebte, wurde in mir die Lust zu experimentieren geweckt. Ich hatte nur noch so wenige Lebensmittel zu Verfügung und eine winzige Kochstelle, das machte mich kreativ und etwas sehnsüchtig auf all die Kreationen, die ich, wieder zu Hause, probieren könnte. Natürlich hat dann auch mein Blog immer mehr zu meiner Leidenschaft zum Kochen und Backen beigetragen.

 

Küchengötter: Und wann war für dich klar, dass du einen Blog schreiben möchtest?

Die Lust auf ein kleines Projekt kam bei mir ebenfalls in Afrika. Nach der Arbeit gab es nicht viel zu tun und mein Freund und ich lebten sehr abgeschieden in einem kleinen Dorf. Also verbrachten wir viel Zeit in Haus und Garten. Ich suchte ein Hobby und somit war der Gedanke einen Blog zu schreiben geboren.

 

Küchengötter: Wie kam es zu dem Namen deines Blogs?

Der Name ist aus einer Not heraus entstanden, da alle Namen die mir gefielen, nicht mehr zur Verfügung standen. Der Name schien mir damals passend, da mein Blog zu Beginn kein reiner Foodblog war, sondern ich hauptsächlich über persönliche Erfahrungen und Interessen, wie meiner Zeit in Afrika, mein Lieblingsessen oder Make-up, schrieb. Zu der Zeit hatte ich das Gefühl, dass mir immer wieder in mein Leben reingeredet wurde und das störte mich sehr. So kam es dann zum Name "Excusemebutitsmylife", also ”Entschuldigung, es ist mein Leben...". Der Name passt heute nicht mehr, aber ihn zu ändern ist gar nicht so einfach. Deswegen kürze ich ihn nur noch auf "Excusemebut..." ab, so kann jeder frei interpretieren, für was der Name eigentlichen stehen sollte.
 
 

Küchengötter: Blogst du hauptberuflich oder in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit und deswegen koche oder backe ich die Rezepte meistens am Wochenende, wenn ich mehr Zeit dazu habe. 

 

Küchengötter: Wie lange dauert in der Regel die Produktion eines Beitrages für deinen Blog?

Lassen wir mal die Zeit der Ideensuche, der Rezeptentwicklung und des Einkaufens für ein Rezept beiseite. Es benötigt ca. 1 Stunde, um zu kochen oder backen, 30 Minuten zum Dekorieren, Fotografieren und Aufräumen. Und dann noch einmal 1 - 2 Stunden, um die Bilder zu bearbeiten und einen Blogbeitrag zu schreiben. Insgesamt also zwischen 2,5 - 4 Stunden. 

 

Küchengötter: Gibt es einen  Blogpost der dir besonders am Herzen liegt?

Ja, ironischerweise ist dieser kein Rezept, sondern ein Blogpost, den ich zum Thema "Diäten und Foodblogs" geschrieben habe. Es geht um den Trend immer mehr zwischen gesund und ungesund zu unterscheiden, gewisse Lebensmittel zu verteufeln und um die eigene Rolle und Vorbildfunktion als Foodblogger. Mir persönlich war dieser Beitrag sehr wichtig und es hat mich sehr gefreut, dass er von so vielen Lesern gelesen und eifrig kommentiert wurde.

 

Küchengötter: Welches ist Dein aktuelles Lieblingsrezept auf deinem Blog?

Die schwerste Frage von allen, denn es fällt mir nicht leicht, mich zu entscheiden. Ich schummle ein bisschen und entscheide mich für zwei. Ein Kochrezept und ein Backrezept. Ich liebe das Mushroom Masala, denn dank Cashewkernen wird die Sauce herrlich cremig und dennoch ist das Rezept wunderbar unkompliziert. Und dieser köstliche Apfelauflauf ist so schnell zusammengerührt und schmeckt einfach nur himmlisch, besonders wenn er warm aus dem Ofen kommt. Dazu eine Vanillesauce und ich bin glücklich. Ganz nebenbei ist der Auflauf sogar fettarm, zuckerarm und vollwertig. Was will man mehr ...

Vielen Dank, dass du dir Zeit für unsere Fragen genommen hast!

Rezept Mushroom Marsala
Das Mushroom Marsala von Kristina ist herrlich unkompliziert und wunderbar cremig.

Rezept Apfelauflauf
Ihren köstlichen Apfelauflauf isst Kristina am liebsten warm und mit einer feinen Vanillesauce.
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