Picknicken wie Gott in Frankreich ... oder wie in England?

Ab ins Grüne! Aber wer hat das Picknick eigentlich erfunden? Zwei Länder die sich streiten ...

Picknicken wie Gott in Frankreich ... oder wie in England?
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Kommentare
küchengötter Redaktion

Picknicken ist Essen unter freiem Himmel. Gemacht haben wir das wahrscheinlich alle schon einmal, unabhängig von dem Land in dem wir leben. Aber wer hat’s erfunden? Genau darüber streiten sich Franzosen und Briten schon seit geraumer Zeit. Menschen, die es zum Essen nach draußen ins Freie zieht, gab und gibt es natürlich in beiden Ländern. Aber wer saß als erster auf einer Decke im Gras?

 

Selbst das Wort „Picknick“ sorgt bei den beiden Freiluft-Esser-Konkurrenten für Gesprächsstoff. Die Sprachforscher streiten sich nämlich darüber, wo es seinen Ursprung hat. Ist es abgeleitet vom französischen Wort „piquer“ für „piksen“ oder „stechen“ oder vom englischen Wort „pick“ für „aufpicken“ oder „auflesen“? So leicht wird man sich hier anscheinend nicht einig. Aber wie Ihr wisst: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Und das sind in diesem Fall die Küchengötter.

 

Die Picknick-Saison ist eröffnet und wir wollen uns mit Euch im Freien bis nach Frankreich schlemmen. Ja, im Gegensatz zu den Sprachforschern haben wir uns nämlich entschieden. Natürlich wollen wir die Briten nicht vernachlässigen, aber die kommen bei uns doch lieber bei einem anderen Thema zu Wort (Tea-Time vielleicht?). Liebe Briten, seid uns nicht böse, aber in Frankreich ist das Wetter einfach besser.

 

Wir packen unseren Koffer ... äh ... Picknickkorb und nehmen mit:

 


Na, habt Ihr Euch alles gemerkt? Um welche Rezepte würdet Ihr die Packliste für den Picknickkorb gerne erweitern? Was gehört für Euch bei einem echten Picknick dazu?

 

Ihr wollt französisch Kochen lernen? Bei unserem French-Basics-Kochkurs mit Sebastian Dickhaut habt Ihr die Chance dazu. Es sind noch Plätze frei!

Aphrodite
Das ist die Antwort auf das schlechte Wetter in England!

Die Queen soll schon zwei von den Gefährten haben: Nie mehr anstehen an teuren Pommesbuden. Doch Vorsicht: Auf deutschen Großveranstaltungen darf kein Glas mitgeführt werden. Dann doch besser Pappbecher einpacken.

nika
@Aphrodite

Toll, was Du immer alles im Internet findest. Ich kann mir meinen englischen Nachbarn richtig gut mit dem Teil vorstellen, schließlich "pattet" er auch immer im Gold-Dress mit Golf-Handschuhen bewaffnet auf seiner Terrasse und wir mussen uns das Lachen verkneifen.

Rinquinquin
Auf der grünen Wiese

ist so ein pique-nique bestimmt schön, wenn keine Ameisen und Fliegen für Belästigung sorgen. Die Franzosen haben in dieser Hinsicht auch eine sehr hohe Schmerzgrenze, denn immer wieder überrascht einen der Anblick gemütlich sitzender Leute auf einem winzigen Parkplatz direkt an einer sehr stark befahrenen route nationale. 

 

Einen witzigen Croque-Monsieur habt ihr da ausgesucht. Mitnehmen würde ich auf jeden Fall noch diese Klösschen sowie thunfischgefüllte Zwiebelchen (aus dem Glas) und selbstgebastelte Ziegenkäschen.

 

Zu trinken gibt es nichts? Nach dem bekannten Motto "celui qui conduit ne boit pas" -wer fährt, trinkt nicht- einer muss da wohl in den nicht-alkoholischen Apfel beissen.  

 

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