Süßes zum Sattwerden

Muss es zur Hauptspeise denn immer herzhaft sein? Wir lassen uns heute von süßen Hauptspeisen verführen.

Süßes zum Sattwerden
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küchengötter Redaktion

Wir haben das große Glück, unsere Mittagspause in einer Kantine verbringen zu können, deren Qualität mit dem Ruf vieler anderen Kantinen rein gar nichts zu tun hat. Jeden Tag werden zusätzlich zu einer Suppen- und Salatbar noch sechs Hauptspeisen angeboten – ob Fisch, Fleisch, Pasta, Pizza oder vegetarische Gerichte – da ist für jeden etwas dabei.

 

Nur freitags, da ist immer alles ein bisschen anders. Denn dann schmuggelt sich etwas unter die Hauptgerichte, das wir eigentlich nur aus unserer Kindheit kannten: ein süßes Hauptgericht! Und jede Woche aufs neue sind wir erstaunt, wie lang die Schlange bei den süßen Schmankerln ist. Und nicht nur in unserer Kantine, auch auf Hütten haben die süßen Sattmacher gerade Hochkonjunktur. Höchste Zeit, einmal in süßen Kindheitserinnerungen zu schwelgen, oder?

 

Da fällt uns auf Anhieb natürlich Milchreis ein, den es wahlweise mit Zimt-Zucker, Apfelmus (gerne auch beides zusammen) oder heißen Kirschen gab. Oder Germknödel mit Vanillesauce, die mal mit Pflaumenmus oder Heidelbeeren gefüllt waren. Obwohl wir zugeben müssen, dass sie in der Schulkantine nie so köstlich aussahen wie in diesem Germknödel-Rezept. Und wer hat sich nicht schon als Kind über auf Kaiserschmarrn mit Apfelmus gefreut?

 

Beim Stöbern nach süßen Gerichten in unserer Datenbank sind wir noch auf ein paar Rezepte gestoßen, die wir so aus unserer Kindheit nicht kennen, auf die wir uns aber sofort stürzen könnten: Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Birnen-Brot-Auflauf mit Mohn, der viel zu verführerisch aussieht, um ihn mit der Kategorie „Resteverwertung“ abzustempeln. Auch ganz oben auf unsere süßen To-do-Liste: Süße Cassata-Cannelloni. Hier werden fertige Cannelloni einfach mit einer fruchtigen Ricotta-Mischung gefüllt und im Backofen überbacken. Klingt himmlisch, oder?

 

Die Liste könnten wir jetzt noch eine Weile fortsetzen, aber jetzt seid Ihr gefragt, liebe Küchengötter: An welche süßen Hauptspeisen aus Eurer Kindheit erinnert Ihr Euch noch und kommen sie auch noch heute auf den Tisch?

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Rinquinquin
Nein danke, ich schwelge nicht mit

Milchreis mit Zimt und Zucker, warmer Pudding mit Obstsaft, Griessbrei mit Kompott, Karthäuserklösse und Vanillesauce, Griessschnitten und Apfelmus, Kirschenmichel, Pfannkuchen mit Zucker, Apfelpfannkuchen mit Zimt und Zucker, in Teig ausgebackene Apfelküchle (Ringe) - aus meiner Küche kommt allerhöchstens mal Milchreis für den maladen Monsieur und den Zucker darf er sich auch selbst über den Pfannkuchen streuen. Diese ganzen Brei-Variationen bekam ich nur runter, wenn ich mich dadurch abgelenkt habe, Muster im Brei zu machen (Saft in die Löffelkanäle leiten). 

Belledejour
Ich aber !!!

Gerade für heute habe ich mich für Kaiserschmarrn mit Preisselbeeren entschieden. :-)

Kochmamsell
Auch kaum Süßes

Zum Leidwesen des Herrn des Hauses koche ich kaum was Süßes für ihn, die Ausnahme ist Kaiserschmarrn, Palatschinken oder Crepes. Pudding und Griesbrei muss er sich selber kochen, das muss er auch ohne, dass ich am Tisch sitze, essen, mir graut nämlich davor. Ob ich das in der Kindheit schon gegessen habe, weiß ich gar nicht mehr.

muffinqueen
Ich bin auch nicht so süß;)

Diese Aussage leite ich jetzt mal von meinem Opa ab, der von sich selbst immer behauptet hat, dass er süß ist, weil er Diabetes hatte.

Aber ganz stimmt sie trotzdem nicht. Ich liebe Desserts, Kuchen etc. - nur eben nicht als Hauptgericht. Mein Bruder hat sich zu seinem Geburtstag immer Quarkauflauf gewünscht. In einem Kinderbuch, das meine Mutter uns vorgelesen hat, gab es Tippelroder Proppendoppel. Diese Pfannkuchentorte war der Hit bei uns. Heute jedoch kann meine Mutter mit süßen Gerichten die ganze Familie jagen. Am ehesten gehen noch Pfannkuchen. Die mache ich hin und wieder auch selber ganz gerne.

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