Unser großer HelloFresh-Test

Was passiert, wenn Küchengötter drei Tage lang mit Rezepten und Zutaten kochen, die sie sich nicht selbst ausgesucht haben? Wir haben den HelloFresh-Test gemacht ...

Unser großer HelloFresh-Test
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küchengötter Redaktion

Liebe Küchengötter, Anfang Mai haben wir nach experimentierfreudigen Küchengöttern gesucht, die mit uns den Lieferdienst HelloFresh testen wollen: Drei Tage lang Rezepte kochen, die man sich nicht selbst ausgesucht hat und dabei Zutaten verwenden, die man nicht selbst gekauft hat. Maike und Bettina waren darauf mindestens genauso gespannt wie unsere anderen beiden Testerinnern, Victoria und Britta.

 

Ende Juli war es dann soweit: Während sich Maike und Victoria auf eine vegetarische Lieferung freuen durften, wählten Britta und Bettina das volle Programm. Mit welchem Ergebnis? Lest einfach selbst. Los geht’s mit unseren Testern an der vegetarischen Front:

 

Maikes HelloFresh-Erfahrungsbericht

"Ein klassischer Dienstagabend: In Windeseile aus der Redaktion gehetzt, mit dem Fahrrad nach Hause gerast, Schuhe in die Ecke gepfeffert und nichts wie ran an den Herd. Das war ein Dienstag, an dem traditionsgemäß dienstagsgekocht wird. Wenn ich an einem solchen aber nicht schon montags eingekauft habe, muss ich sehen, was der Kühlschrank noch zu bieten hat und improvisieren. Wie schön, dass eine Woche lang mal alles anders war! Bei meiner Ankunft wartete bereits eine große Kiste vor der Tür - prall gefüllt mit Gemüse, Reis und Milchprodukten sowie einigen kleinen Beutelchen mit Kräuterzweiglein, Knoblauchzehen und Gewürzen. Als Drei-Personen-Haushalt hatten wir uns in einer Art Testlauf den Luxus einer vegetarischen Kiste für vier erlaubt.

 

Der Schreck war groß beim ersten Blick ins Rezeptheft. "Venezianische Gemüsegondel" stand da als erstes von drei Rezepten für besagte Woche. Klang unbekannt und aufwändig. Kriegte ich das hin in der Kürze der Zeit? Leider fehlte die Angabe der Zubereitungszeit. Als Küchengöttin bin ich aber auch verwöhnt ... Naja, dafür hatte den Einkauf "Bille" von HelloFresh für mich erledigt, wie ich der handschriftlichen Notiz auf meiner Kiste entnehmen konnte. Außerdem muss sie es wohl auch gewesen sein, die bereits alle Zutaten für mich abgewogen hatte. Sehr praktisch in Anbetracht der Hektik dieses Tages und des sehnlichen Wunsches, möglichst schnell ein frisches und gesundes Abendessen auf dem Tisch stehen zu haben. Und der ging dann auch in Erfüllung. In einer guten halben Stunde waren meine Gemüsegondeln fertig. Vielen Dank an dieser Stelle an Bille, es hat sehr gut geschmeckt!

 

Allerdings muss ich hinzufügen, dass mir das überquellende Gemüsefach sowie das Rezeptheft mit zwei weiteren mir gänzlich unbekannten Rezepten für diese Woche Angst machten. Kriegte ich das wirklich alles noch gekocht bevor es verderben würde? Schlussendlich stand ich Samstag Nacht in meiner Küche und brutzelte an zwei Rezepten parallel herum. Viele Töpfe, Pfannen und Schüsseln im Einsatz, der Spülaufwand im Anschluss war recht hoch. In der Woche drauf Woche kamen nur meine Standardgerichte auf den Tisch, Neues hatte ich in der Testwoche genug probiert."

 

Victorias HelloFresh-Erfahrungsbericht

„Die Zutaten kamen gekühlt und gut verpackt bei uns an. Das Gemüse war ausnahmslos frisch und ohne unschöne Druckstellen. Handverlesen, so wie ich es mir selbst auch ausgewählt hätte. Das fing ja schon mal gut an.

 

Und die Rezepte? Die waren allesamt sehr gut erklärt und einfach nach zu kochen. Die Mengenangaben waren passend, bei uns blieb meist sogar noch etwas übrig. Was allerdings wohl daran lag, dass meine beiden Kinder (2 1/2 und 4 Jahre) nicht soviel gegessen haben. Weitere „große“ Testkandidatin und war meine Mutter, die in der Testwoche bei uns zu Besuch war und sich auch auf die spannende Erfahrung eingelassen und jedes Gericht mit probiert hat.

 

Als erstes Rezept kam bei uns die "Venezianische Gondelfahrt" auf die Teller. Die Zubereitung war einfach und schnell, geschmacklich war das Gericht mein persönlicher Favorit und es passte perfekt zu einem heißen Sommertag. Bei meiner Mutter kam es auch gut an,  nur die Kinder waren leider nicht so begeistert.

 

Vielleicht konnte sie das zweite Rezept glücklicher stimmen? Jetzt sollte das "Pfannenglück" bei uns auf die Teller kommen. Das Rezept war ebenfalls einfach zuzubereiten, allerdings dauerte es durch die "Schnibbelarbeit" deutlich länger. Dafür haben auch die Kinder es sehr gerne gegessen, nur die Kohlrabi (die sie eigentlich gerne essen) musste ich raus fischen, was schwierig war, da sie fertig zubereitet von den Kartoffeln kaum zu unterscheiden waren. Auch hier hat die Menge absolut gereicht, trotz einer zweiten Portion für alle. Die Kombination mit dem griechischen Joghurt dazu hat schön frisch geschmeckt und war ebenfalls mal etwas anderes.

 

Als drittes Gericht stand bei uns dann eine Mango-Curry Suppe auf dem Plan. Obwohl hier für uns alle Zutaten dabei waren, die wir eigentlich nicht gerne essen (ich mag keinen Chicorée, meine Mutter mag keine Kokosmilch) und wir Bedenken hatten, hat es uns allen sehr gut geschmeckt. Den Chicorée habe ich bei meiner Portion einfach weg gelassen einfacher ging es ja kaum. Und trotz großer Bedenken meiner Mutter, die Kokosmilch wirklich gar nicht mag, war sie dann doch überrascht, wie gut ihr die Suppe letztendlich geschmeckt hat. Die Chili haben wir separat in die Portionen getan, da es mit Chili für die Kinder definitiv zu scharf geworden wäre, denn die Suppe war so schon gut gewürzt und leicht scharf. Das war aber ebenfalls kein Problem. Wir haben zu der Suppe noch ein frisches Baguette gereicht. Von der Menge her war es eher zu viel, da die Suppe mit den roten Linsen sehr mächtig ist. Aber so blieb noch etwas für den nächsten Tag übrig. Mit ein bisschen Improvisation hat also auch dieses für uns eher ungewöhnliche Rezept am Ende allen geschmeckt.

 

Trotz einiger Bedenken haben wir in der Testwoche Gerichte gegessen, die wir sonst vielleicht nie zubereitet hätten. Eine spannende Erfahrung, auf die wir uns auch wieder einlassen würden.“

 

Die Rezepte, die Victoria und Maike in ihrer Testwoche gekocht haben, findet ihr hier im vegetarischen HelloFresh-Rezeptheft

 

Weiter geht's zu unserem HelloFresh-Test Teil 2

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