Weingläser, Korkenzieher, Karaffen & Co!

Das kleine Einmaleins der wichtigen Wein-Accessoires!

Weingläser, Korkenzieher, Karaffen & Co!
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küchengötter Redaktion

Taucht man etwas tiefer in die faszinierende Welt des Weines ein, stellt sich über kurz oder lang die Frage nach den richtigen Accessoires. Braucht man wirklich für jeden Wein ein extra Glas und muss man gleich mit einer sündhaft teuren Karaffe starten? Soll man sich einen Korkenzieher anschaffen, der teurer ist als der Wein, den man trinkt? Nein, natürlich nicht, aber eine sinnvolle Grundausstattung sollte sein.

 

Dazu gehört auf jeden Fall ein guter Korkenzieher, denn bei keinem anderen Wein- Accessoire ist so viel Schrott auf dem Markt wie hier. Vergessen kann man schon mal alle Korkenzieher, die keine Seelenachse haben. Seelenachse? Das ist der innere Hohlraum der Korkenzieher-Spirale, dessen Durchmesser so dimensioniert sein muss, dass ein Streichholz hineinpasst. Bei vielen Haushaltsmodellen ist das nicht so, zerbröselte, zerstörte und zerfetzte Korken sind die Folge… Also Finger weg! Empfehlenswert sind dagegen zwei Modelle.

 

Trinkt man meist junge Weine, dann reicht in der Regel ein ordentliches Kellnerbesteck. Das hat ein kleines Messer, um die Kapsel der Weinflasche zu kappen, eine Spirale mit Seelenachse und ein Hebelsystem. Hier ist darauf zu achten, dass das Hebelsystem zweistufig ist, damit man auch längere Korken leicht rausbekommt. Trinkt man regelmäßig ältere Weine, dann ist der sogenannte Screwpull die bessere Variante. Der verfügt über eine längere, mit Teflon ummantelte Spirale und ist so konstruiert, dass der Korken beim Öffnen der Flasche nur geringen Hebelkräften ausgesetzt ist, was bei älteren Korken oft den Bruch oder ein Bröseln verhindert. Beide Modelle sind übrigens recht preiswert, sodass man sich auch beide anschaffen kann. Schließlich gehört eine virtuose Weinflaschenöffnungsshow zum Basis-Repertoire eines jeden Weinfreaks. Apropos Show…

 

Geht es um Weingläser ist die Auswahl gigantisch. Vom einfachen Bistroglas im 1-Euro-Shop bis hin zu Luxusgläsern der 100-Euro-Klasse reicht der Bogen. Bei den Karaffen klafft die Preisspanne noch erheblich weiter auseinander. Dazu kommt für jeden Weintyp ein Spezialglas. Kaufte man sich das alles, brauchte man schon ein Extrazimmer zum Verstauen. Also schön die Ruhe bewahren. Als Grundausstattung reichen folgende Glastypen: Weißwein, junger Rotwein, alter Rotwein, Champagner und Sherry/Port, dazu zwei Karaffen. Punkt! Brauchbare Weingläser gehen so ab €8,- los. Für richtig gute braucht man auch nicht mehr als €30,- hinzublättern. Bei Karaffen liegt der Startpreis so um €20-€30. Alles eine Frage des Geschmacks. Man kann also auch schon mit kleinem Geld loslegen, immer nach dem Motto: Lieber einen teuren Wein aus einem billigen Glas, als einen billigen Wein aus einem teuren Glas!

 

Unser Gastautor Jochen Blass ist Weingourmet und Feintrinker und schreibt für den Online-Shop Wine in Black. Große Namen oder Tropfen, die nicht in jeder Bestseller-Liste stehen - Wine in Black bedient mit seinem wechselnden Sortiment feinster Weine und Champagner alle Genres und Geschmäcker.

 

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