Wünsch' Dir was – auf zum Picknick!

Wer bei Nudelsalat spontan an eine langweilige Mischung mit zuviel Mayo und TK-Erbsen denkt, der unterschätzt seine Möglichkeiten gewaltig.

Wünsch' Dir was – auf zum Picknick!
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Kommentare
Nicole Stich

 

Als wir in der Radaktion über ein passendes „Wünsch' Dir was“-Thema für Juli beraten hatten, dachten wir an brütende Hitze, luftige Sommerkleider und gut gefüllte Biergärten. Denkste! Grade die letzten Wochen zeigte sich der Sommer von seiner launischen Seite und bescherte uns einen Regentag nach dem anderen. Dabei rutschen die Temperaturen doch so sehr in den Keller, dass Bettina kurz überlegte, ob wir nicht besser ein sommerliches Glühwein-Rezept vorstellen sollten. Aber nein, ich bin eine Optimistin, auf Regen folgt Sonnenschein und das nächste Picknick kommt bestimmt!

 

Wenn es an die Planung eines Picknicks oder Grillabends mit Freunden geht, dauert es eigentlich nie lange bis das erste Angebot kommt: „Ich bring‘ dann einen Nudelsalat mit.“ Für viele der kulinarische Horror schlechthin. Wer kennt sie nicht, die riesigen Schüsseln mit einer undefinierbaren Masse aus zu weich gekochten Hörnchen-Nudeln, TK-Erbsen, gewürfeltem Formschinken - großzügig ertränkt in Ketchup und Mayonaise? Bestimmte Rezepte scheinen mehr Leben zu haben als jede Katze... Dabei hat ein Nudelsalat durchaus das Potential zum Renner am Buffet (oder auf der Picknickdecke) zu werden. 

 

Fangen wir bei der Pasta an. Auf keinen Fall zu weich kochen, die Nudeln werden sonst im Dressing schnell zu labbrig. Im Prinzip tut's jede Form, die sich unproblematisch portionieren und essen lässt – nicht ohne Grund stehen Hörnchen- oder Spiralnudeln ganz oben auf der Nudelsalat-Hitliste. Einen richtigen Aha-Effekt erreicht man aber eher mit weniger bekannten Nudelformen. Schon mal Perlen-Couscous ausprobiert? Auch wenn der Name anderes suggerieren mag, es handelt sich dabei um Pasta, die vor allem im Nahen Osten populär ist und bei uns in jüdischen, türkischen oder arabischen Lebensmittelläden (oder online) unter der Bezeichnung Israeli Couscous, Ptitim oder Mograbieh erhältlich ist. Auch die italienische Fregola Sarda ist ihm nicht unähnlich. Nicht nur bei Kindern sind diese kleinen Pasta-Kügelchen der Hit, sie sorgen für ein ganz neues Nudel-Ess-Erlebnis.

 

Normalerweise wandert bei mir alles an frischen Zutaten in den Nudelsalat, was mein Kühlschrank gerade hergibt, aber diese Nudelsalat-Variante kam so gut an, dass ich das Rezept dauerhaft in mein Repertoire übernommen habe. Wer kann schon Nein sagen zu einer Mischung aus goldbraun karamellisierten Zwiebeln, Ziegenkäse und viel frischem Basilikum? Hier geht’s zum Rezept!

 

Und wie sieht euer Lieblingsnudelsalat aus? 

 

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Aphrodite
Grüner und bunter.

@Nicole, aber dann ist dies schon mal keine schlechte Idee. Die Kügelchen schmecken anders als Nudeln oder Nudelreis? Witzig sehen sie allemal aus. Das Rezept ist bestimmt nach Gusto zu variieren. Die Tomaten würde ich in den Ofen legen, damit sie Flüssigkeit verlieren. Aber das muss ich nur machen, weil ich zu faul war, in diesem Jahr selber welche zu ziehen. Werde ich nie wieder machen und wenn das Gießen Dauerstress ist. Die Qualität, die man kaufen kann, fällt doch extrem ab. Vielleicht ist das Angebot in Großstädten ausgesuchter und besser. Ich muss meinen gekauften Tomaten erst immer auf die Sprünge helfen. Andere Kräüter würde ich noch zugeben. Das Basilikum muss erst zum Schluss zugegeben werden oder übersteht den Transport?

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