Wünsch' Dir was - Sommerpasta (fast) ohne Kochen

Die Temperaturen steigen über 30 Grad und trotzdem Lust auf Pasta? Dann ist Pesto die richtige Wahl, bei den Zutaten kann man nach Lust und Laune variieren.

Wünsch' Dir was - Sommerpasta (fast) ohne Kochen
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Kommentare
Nicole Stich

Kaum klettern die Temperaturen in sommerliche Gefilde, ändert sich unsere kulinarischen Bedürfnisse. Entweder es geht zur Brotzeit in einen angenehm schattigen Biergarten oder man schnippelt sich lediglich eine große Schüssel mit Salat zurecht - lange in die Küche stellen mag sich bei diesen Temperaturen wohl kaum jemand. Für mich kann es aber noch so heiß sein, mein Appetit auf Pasta wird nie ganz verschwinden. 

 

Lediglich die gehaltvollen Saucenvarianten oder solche, die eine halbe Ewigkeit einreduzieren müssen, sind auf Eis gelegt. Meine typische Sommerpasta besteht aus einem "Alles was der Kühlschrank hergibt"-Pesto und je nach Laune wird mal im Blitzhacker püriert, mal alles mit einem großen Kochmesser rustikal gehackt und mit der fertig gekochten Pasta vermengt. Ein Schluck vom Kochwasser sorgt für die cremige Konsistenz und ein wenig Büffelmozzarella obenauf ist das Tüpfelchen auf dem i - lauwarm serviert ein Gedicht!

 

Aber nochmal zurück zur Konsistenz: Lange Zeit wurde "Pesto" als Synonym für eine feine, ebenmässige Nuss-Kräuter-Paste verwendet, wahrscheinlich waren die unzähligen Gläschen aus dem Supermarkt daran nicht ganz unschuldig. Hat man sich aber erst einmal dazu durchgerungen, alle Zutaten (außer dem Olivenöl) auf einem großen Brett klein zu hacken, ergibt das ein völlig neues Esserlebnis. Außerdem lädt Pesto zum Experimentieren ein, gerade bei Kräutern, Nüssen und Käse sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. 

 

Wer dennoch lieber püriert, der sollte nur eins beachten: Kaltgepresstes Olivenöl sollte immer erst nach dem Mixen von Hand eingearbeitet werden, sonst könnte die Enttäuschung groß sein: Durch das Mixen werden die an sich hochgeschätzten Bitterstoffe (Polyphenole) freigelegt, was ein überaus bitteres Geschmackserlebnis nach sich zieht. Mit der Preisklasse des Öls hat das dagegen nichts zu tun!

 

Na, liebe Küchengötter, habt Ihr ein Lieblingspesto? Püriert oder doch lieber gehackt bzw. gemörsert? Hier geht's zum Sommerpasta-Rezept...


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Aphrodite
Wie schön!

Das Nudelsaucen nicht reduziert werden müssen, da hatte ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht oder das schon längst wieder vergessen, zumal die Allerwelt-Pesto einen nicht wirklich aus den Socken hauen. Das Rezept probiere ich aus und schaue mal, was der Kühlschrank hergibt. Meine erste Idee vor dem Feiertag war: Pasta geht immer. Ich war nach einem anstrengenden Tag zu faul zum Einkaufen. Mozzarella habe ich noch in rauhen Mengen. Morgen setze ich mich dann einfach in die Sonne und mach' mal nichts.

nika
Pasta

Pasta ist ein guter Gedanke. Das Rezept habe ich gestern als neues Rezept entdeckt und bin schnell an meine TK um mir eine Portion Bandnudeln heraus zu holen. 

@Aphrodite: Ich wünsche dir ein schönes Nichts, Niedliche Momente mit Deiner Hühnerschar und , tja und uns allen ein leckeres Pasta-Gericht. 

Arancia
In Zukunft nur noch gehackt
Wünsch' Dir was - Sommerpasta (fast) ohne Kochen  

Eigentlich mag ich Pesto nicht so gerne, aber in der gehackten statt pürierten Variante haben diese Nudeln überzeugt. Im Gegensatz zu Aphrodites Vorräten gab mein Kühlschrank kein Mozarella mehr her. Doch auch so hat es prima geschmeckt; frisch und fruchtig.

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