Wünsch' Dir was – Weihnachtssterne, mal ganz anders

Diese Weihnachtssterne sind der Renner auf einem Plätzchenteller – schon allein, weil man würziges Gebäck dort eigentlich nicht vermuten würde!

Wünsch' Dir was – Weihnachtssterne, mal ganz anders
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Nicole Stich

So wenig ich die kalte Jahreszeit schätze, so sehr freue ich mich auf die Vorweihnachtszeit. Allerdings nicht wegen glitzernder Adventsdeko und noch weniger wegen dem alljährlichen Geschenkestress … nein, grenzenlose Weihnachtsbäckerei ist mein Grund. In vielen Jahren habe ich mehr als 20 Sorten gebacken und prall gefüllte Kekstütchen unter Familie, Freunden und Nachbarn verteilt.  

 

Aus diesem Grund ist mein Weihnachtsplätzchen-Repertoire über die Jahre beachtlich angewachsen, es umfasst sowohl Klassiker, die auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen (Zimtsterne, Kokosmakronen oder Terassenplätzchen), wie auch alte Familienrezeptschätze (Butterplätzchen, Nusskipferl) oder ausgefallenere Neukreationen. Es gab Zeiten, in denen habe ich Nüsse, Butter, Zucker und Mehl praktisch kiloweise nach Hause geschleppt und ganze Dezemberwochenenden in meiner Küche verbracht, fleißig rotierend zwischen Teig kneten, Plätzchen ausstechen und verzieren. Was immer relativ schnell zu einem Backkoller geführt hat.  

 

Nach diesem regelmäßig wiederkehrenden Weihnachtsbackfrust habe ich vor ein paar Jahren meine Strategie überdacht und backe seitdem nur noch ein Sorte am Tag – das lässt sich sogar wunderbar vor oder nach dem Abendessen bewerkstelligen. Oder ich bereite an einem Abend zwei Teige (die ruhen müssen) vor und backe und verziere beide Sorten am nächsten Abend. Auch wichtig für beständige Backmotivation: zwischen bewährten und neuen Rezepten abwechseln. So hält sich der Ärger über ein weniger gelungenes Plätzchenrezept in Grenzen. 

 

Und noch eine Sache habe ich über die letzten Jahre eingeführt – es gibt immer mindestens eine Sorte salzige Kekse! Üblicherweise hat man – je näher Weihnachten rückt – manchmal einfach genug Zucker intus und würde viel lieber an etwas Würzigem knabbern. Schon meine Oma hat diesem Bedürfnis regelmäßig entsprochen, indem sie einfach ein in kleine Stücke geschnittenes Griebenschmalzbrot mit auf den Tisch gestellt hat. Das halte ich zwar nach wie vor für eine perfekte Lösung, aber auch weihnachtliche Sterne mit Blauschimmelkäse, Pul Biber und einem Mini-Klecks Marmelade erfüllen diesen Zweck perfekt. (Ohne Erklärung kann man seine Mitmenschen damit übrigens prächtig auf den Arm nehmen, wegen der Marmelade erwartet jeder erstmal ein süßes Plätzchen…) 

 

Wie geht’s den Küchengöttern damit, habt Ihr auch manchmal einfach genug von süßen Weihnachtsplätzchen? Dann geht’s hier zum Rezept für die würzigen Weihnachtssternen

 

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