Zuckerfrei Challenge: Es ist geschafft

40 Tage ohne weißen Zucker! Ich habe es tatsächlich geschafft - yeeeaaahhh! Wie es mir ergangen ist und was ich während der Zuckerfrei Challenge gelernt habe, erfahrt ihr hier.

Zuckerfrei Challenge 2017 geschafft
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Annika Mader

Liebe Küchengötter, es ist soweit, es ist vorbei: Unsere 40 Tage Zuckerfrei Challenge, die wir gemeinsam mit den Kitchen Girls und vital.de pünktlich zur diesjährigen Fastenzeit auf die Beine gestellt haben, ist vorbei. 

Ich habe sie trotz einigen Tiefs und schweren Tagen erfolgreich durchgezogen und bin tatsächlich kein einziges Mal schwach geworden: keine Schokolade, keine Torte, kein Eis, kein Balsamico-Essig. Ich habe konsequent auf alle Lebensmittel und köstlich-süße Kreationen verzichtet, denen weißer Zucker zugesetzt oder beigemischt ist. Wahnsinn! Oder nicht? :-) 

Ein kleines bisschen stolz macht mich das auf jeden Fall und ich hoffe inständig, dass ich auch dem ein oder anderen unter euch zur erfolgreich “bestandenen” Zuckerfrei Challenge gratulieren darf? 

Habt ihr es komplett “durchgezogen”? Oder hat unser “Zuckerfrei leben”-Experiment euch zumindest dazu angeregt, mehr über eure Ernährung nachzudenken und etwas achtsamer im Umgang mit dem weißen, industriell erzeugten Zucker werden lassen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir davon berichtet und so oder so bin ich stolz auf alle, die unsere Challenge angenommen haben - ihr seid toll!
 

Meine Zuckerfrei-Erfahrungen

“Mit Ups und Downs trotz allem gut gelaunt ins Ziel!” Wenn ich mein persönliches Zuckerfrei-Fazit in nur wenigen Worten zusammen fassen müsste, dann würde es so oder ähnlich klingen. Alle, die hin und wieder einen Blick in mein Zuckerfrei-Blog-Tagebuch geworfen haben, wissen bereits, dass es mir teils doch sehr schwer gefallen ist, komplett auf Zucker zu verzichten. 

In den ersten Tagen läuft die Detox-Phase. Der Zucker-Verzicht hat bei mir zunächst Kopfschmerzen, etwas Übelkeit und große Unruhe ausgelöst. Was davon nun Einbildung und Realität war, kann ich natürlich nicht sagen. Ich schätze, ein wenig hat auch die ganze Aufregung um den Start des Experiments und die Angst vor der Zeit ohne Schokolade, mit hinein gespielt.

Mit die größte Herausforderung für mich war es, in der 1. Phase der Challenge (die lange 30 Tage andauerte), auch auf Kohlenhydrate und stärkehaltiges Gemüse zu verzichten. Pasta, Reis & Co. bringen eben Power, die man ja auch ganz dringend für einen vollen Arbeitsalltag benötigt. Wenn diese wegfallen, muss man schon ganz schön einfallsreich werden. 

Ich habe dann angefangen, vermehrt mit Quinoa und Hirse zu kochen, viele viele Nüsse gegessen und sowieso die Anzahl meiner täglichen Mahlzeiten nach oben geschraubt: Mindestens 5 Mal am Tag gab es bei mir während der Zuckerfrei Challenge Nahrungsnachschub!

Abgesehen von den immer wieder auftretenden Energie-Engpässen, hatte ich dieses Mal allerdings nicht mit Heißhungerattacken zu kämpfen. Ich führe das wiederum auf die gute Seite des zusätzlichen Verzichts Kohlenhydrate zurück, denn dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel konstanter und Heißhunger hat kaum eine Chance.

Äußerst positiver Effekt der Zuckerfrei Challenge ist, dass man beginnt, sehr viel achtsamer und bewusster mit Zucker, generell allen Zutaten bzw. Zutatenlisten und seinem Körper umzugehen. Man beobachtet, man testet und man findet definitiv kreativere Food-Lösungen als sonst. Das finde ich super und hoffe sehr, dass ich dies auch noch eine lange Weile so beibehalten kann! 

Unter gar keinen Umständen möchte ich dauerhaft auf Zucker verzichten, dafür liebe ich Torten, Kuchen und Schokolade einfach viel zu sehr! Aber den weißen ungesunden Industriezucker beim Backen und Kochen so oft wie möglich durch bessere Alternativen wie Honig oder Kokosblütenzucker ersetzen, das habe ich mir fest vorgenommen!

Körperlich konnte ich im Laufe der Zuckerfrei Challenge übrigens auch die ein oder andere Veränderung feststellen: Ich habe tatsächlich etwas abgenommen und - was ich richtig gut finde: Die Haut wird bei einem Zuckerverzicht straffer. Meine üblichen, leider regelmäßig auftretenden Magenprobleme - Schmerzen nach dem Essen - waren in der Zeit der Challenge vollkommen ausgeschaltet, einfach nicht vorhanden. Das ist mir zuerst gar nicht aufgefallen, umso mehr freue ich mich darüber. Und ich bin mir sicher: Das habe ich sowohl dem Verzicht auf weißen Zucker, als auch dem Verzicht auf Weizenmehl zu verdanken.


Und wie geht’s weiter?

40 Tage ohne Zucker waren für mich eine große Herausforderung, die ich aber gerne angenommen habe. Ich freue mich über die viele leckeren Rezepte, die ich während des Experiments entdeckt und ausprobiert habe. Und stolz, dass ich tatsächlich durchgehalten habe, bin ich auch ein wenig. 

Jetzt bin ich aber doch froh, wieder ganz normal essen zu dürfen, alles genießen zu dürfen - ein strenger Verzicht ist nichts für mich, auch das eine Erkenntnis der Challenge! Ich hoffe, auch weiterhin bewusster im Umgang mit weißem Zucker und dem Thema Zucker allgemein zu bleiben. Ob ich allerdings nächstes Jahr wieder dabei bin bei “40 Tage Zuckerfrei”, das kann ich jetzt noch nicht sagen … 


Wer hat die Challenge gemeistert und möchte hier davon berichten? Ich freue mich darauf, von euch zu hören und wünsche euch eine wundervolle “Nach-der-Zuckerfrei-Challenge”-Zeit! Liebe, zuckersüße Grüße, eure Annika

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