50 leckere Rezepte mit Tagliatelle

Aus der italienischen Region Emilia-Romagna stammen die Tagliatelle – flache, lange Nudeln und Grundlage beliebter Pasta-Gerichte. Mit Parmesan und Sauce serviert zählen sie zu den klassischen Gerichten der Küche Italiens.

Tagliatelle – das Original für die Bolognese

Die klassische Tagliatelle ist zwischen fünf und zehn Millimeter breit und besitzt eine langgezogene Form. Die raue Konsistenz bindet die Sauce besonders gut.

Eigentlich gibt es die bei uns bekannten Spaghetti Bolognese mit den dünnen Fadennudeln in Italien eher selten, denn dort sind die Bandnudeln die typische Grundlage für Ragù alla Bolognese. Wenn du also die Lust verspürst, das Original zu probieren, dann benötigst du hierfür unbedingt echte Tagliatelle!

Tagliatelle selbst gemacht oder beliebig variiert

Die Tagliatelle kaufst du fertig im Supermarkt oder aber du stellst sie aus Eiern, Mehl, Olivenöl und einer Prise Salz selbst her. Grüne Tagliatelle erhältst du, wenn du der Masse Spinatpulver hinzufügst.

Es ist auch möglich, den Nudelteig mit Petersilie, Basilikum, Bärlauch und anderen Kräutern zu verfeinern. Fein zerriebene Chili oder Paprikapulver machen die Nudeln scharf und sorgen für einen attraktiven Rotstich. 

Frisch hergestellt schmecken die Tagliatelle natürlich am besten. Aus Zeitmangel greifen viele Köche auf die Fertigprodukte aus dem Supermarkt zurück. Die Zubereitung ist für beide Varianten simpel: Du garst die Nudeln in kochendem Salzwasser – je nach Packungsangabe ca. 6 Minuten.

Gängiger Zubereitungsfehler: Viele schrecken die Nudeln danach mit kaltem Wasser ab. Durch das Abspülen der Stärke verlieren sie jedoch die Fähigkeit, Sauce zu binden. Außerdem werden sie dadurch kalt.

Alternative Zubereitungsformen für die Tagliatelle

Die klassische Art, Tagliatelle zu genießen, ist als Pasta mit einer tomatenhaltigen Sauce. Die Nudeln eignen sich aber ebenfalls dazu, Gerichte mit Brokkoli, Karotten, grünem Spargel, Pilzen und weiteren Gemüsesorten zu kochen.

Auch mit Fleisch (probiere unbedingt das Rezept mit Fleisch-Sahnesauce!) oder Fisch (z. B. Lachs-Tagliatelle mit Kräuter-Limetten-Rahm) schmeckt die Pasta hervorragend. Vorher solltest du das Gemüse und das Fleisch klein schneiden und mit den bereits durchgegarten Tagliatelle vermengen.

In der Pasta-Sauce im Kühlschrank aufbewahrt schmecken die Nudeln auch noch am nächsten Tag aufgewärmt, jedoch nicht mehr so gut wie frisch.

Bleiben Tagliatelle übrig, dann sind sie in der Pfanne mit Pfeffer angebraten lecker. Hierzu passen Zwiebeln und anderes Gemüse, beispielsweise getrocknete Tomaten. Um die Nudeln knusprig anzubraten, genügt oft eine Minute bei mittlerer Hitze. Viele weitere, ähnliche Rezepte findest du oben in unserer Rezeptsammlung.

Viel Freude beim Ausprobieren und guten Appetit!

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